Internationaler Flughafen im Chaco: “Ein schlafender Riese“

Mariscal Estigarribia: Der internationale Flughafen “Dr. Luis Maria Argaña“, im Departement Boquerón, gebaut in großen Dimensionen, ist “ein schlafender Riese“. Sein mögliches Potenzial bleibt vollkommen ungenutzt.

Die Lande- und Startbahn ist 3.600 Meter lang und 40 Meter breit. Vor vier Monaten kam es zudem zu umfangreichen Renovierungsarbeiten am Terminal des Flughafens und weiteren operativen Gebäuden. Nach über 40 Jahren erfolgten diese Verbesserungen. Jedoch ist die Auslastung bei internationalen Flügen gering. Im Monat sind es nur rund 30 Starts und Landungen von privater Seite mit kleinen Maschinen.

Die Stadtverwaltung von Mariscal Estigarribia arbeitet eng mit japanischen Experten zusammen, um Projekte zu analysieren, die die Entwicklung und korrekte Nutzung von dem Potenzial dieses Flughafens fördern.

Die 3600 Meter lange Start- und Landebahn wurde über Jahre nur für private Flügen “verschwendet“, und dass auch nur gelegentlich, obwohl sie tatsächlich das Potenzial für kommerzielle Flüge ins Ausland hat und sogar als Reiseroute für Inlandsflüge.

Ein Flughafen kann auf drei verschiedene Arten genutzt werden: Für die Beförderung von Passagieren, den Transport von Lasten und schließlich für die Wartung und Reparatur von Flugzeugen.

Aber für irgendeine dieser Funktionen, die am Flughafen Mariscal Estigarribia ausgeführt werden, sind viele Investitionen und spezifische Verpflichtungen erforderlich. Seit der Zeit von Nicanor Duarte Frutos versucht man, sie zu nutzen, aber jeder der verschiedenen Pläne ist gescheitert.

Wochenblatt / Chaco RCC

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11 Kommentare zu “Internationaler Flughafen im Chaco: “Ein schlafender Riese“

  1. Wer mit Geldkoffer reisen will oder sich verstecken muss, denke ich braucht ja auch für seinen Privatjet eine Landebahn, jetzt so eine Vermutung. Frage in die Runde, würde dort kontrolliert werden, wenn ich zum Beispiel Dario Messer bin und lande oder gehe ich in jedem fall ein und aus wie ich will, weil das quasi wie eine Privatgarage behandelt wird?
    Wenn dem so wäre, dann kann man sich als Polizist wieder mal fragen wozu man Polizist ist…

  2. Darüber hinaus konnte das Space Shuttle auf jeder Landebahn landen, die lang genug war, und die im vom Shuttle überflogenen Gebiet lag. Die NASA hielt eine Liste von 25 bis 30 Flugplätzen, auf denen im Notfall gelandet werden konnte.
    Mindestlänge 3000 Meter. Das war auch ein Grund für die zur damalige Zeit überdimensionierte Landebahn. Habe selbst dort die Generatoren für zwei Jahre gewartet.

  3. Paraguay als reiches Land kann sich das schon leisten, irgendwo im Caco eine 3600 Meter lange Straße hinzustellen. Sogar mit Anfang und Ende. Wenigstens 3600 Meter, die man fahren kann, ohne dass dein Auto zu drei Mechaniker muss, bis es wieder fachmännisch repariert ist.

    1. Bitte Denkapparat anwerfen vor Inbetriebnahme der Tastatur, so von wegen Schwachsinn:
      Als der Flughafen gebaut von den USA wurde, war das aus strategischen Gründen als Etappe für militärische Transporte. Und da wären Zufahrtsstrassen mögliche Angriffsrouten gewesen.

  4. Bis vor dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ galt eben die Regel: Besser die USA als Partner und Freund als die Kommunisten. Und das war auch richtig so. Heute gelten allerdings andere Maßstäbe, insbesondere seit dieser Irre Trump an der Macht ist, einem Menschen ohne Maß und Moral, ohne Anstand und Verstand.

  5. Dieser Flughafen wurde von den USA vor etwa 40 Jahren aus strategischen Gründen gebaut auf dem auch Truppentransporter landen können. Nach Allende in Chile und kurz vor der Machtübernahme des Militärs in Argentinien wollte man wohl kaum ein zweites Cuba in Südamerika haben. Diese Gefahr bestand damals.

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