Investmentfond, eine alternative Rentenmöglichkeit

Asunción: Die Rente ist für viele immer ein aktuelles Thema. Wer in dieser Hinsicht Lücken aufweist, hat eine Möglichkeit sie zu schließen, bei der “Caja Mutual de Cooperativas“.

Diejenigen, die nicht über eine Versicherung bei der Sozialversicherungsanstalt IPS verfügen, können bei der vorher erwähnten Kooperative monatlich 120 000 Guaranies einbezahlen und mit 55 Jahren in den Ruhestand treten. Paola Gaona, stellvertretende Managerin der Genossenschaft, erläutert die Anforderungen.

Die Pensionierung ist eine Notwendigkeit, die viele Menschen im Alter nicht erreichen können, weil sie manchmal aufgrund ihrer informellen Arbeit nie zum Sozialversicherungsinstitut (IPS) beigetragen haben. In diesem Zusammenhang bietet sich die Kooperative als Option an, um auf die Vorteile einer Rente zurückgreifen zu können.

„Der Investmentfonds hat mehr als 36.000 Mitglieder, die monatlich einen Beitrag leisten und im Alter von 55 Jahren eine unserer drei Optionen wählen können“, sagte Paolo Gaona.

Sie erklärte, dass es zum Beispiel Menschen gebe, die sich für die vollständige Auszahlung ihrer einbezahlten Gelder entscheiden, andere wiederum nur teilweise, um eine Investition tätigen wollen. Es gibt auch diejenigen, die es vorziehen, weiter Beiträge einzuzahlen, ohne Gelder abzurufen.

„Wir haben kein Mindestalter für den Eintritt. Eine Person kann mit 40 oder 45 zu uns kommen, aber das hängt von den Geldmitteln ab, die sie auf einmal einzahlen. Wenn zum Beispiel ein großer Betrag zur Verfügung steht, auch wenn man bereits 55 Jahre alt ist, kann eine automatische Rentenzahlung erfolgen“, sagte Gaona.

Der Mindestbetrag pro Monat beträgt derzeit 100.000 Guaranies, aber ab März steigt er auf 120.000 Gs. Dieser wird für eine Person berechnet, die 20 Jahre alt ist. „Wenn sie 45 Jahre alt ist, hat sie eine monatliche Rente in Höhe des jetzt geltenden Mindestlohns. Wenn eine Person später eintritt, ist der monatliche Beitrag natürlich höher“, sagte Gaona.

Sie fügte hinzu, dass für jeden Interessenten ein persönlicher Kostenplan erstellt werde, um zu wissen, wie viel man monatlich einzahlen müsse und welcher Betrag dann ausbezahlt werden könne. Auch auf der Webseite von Caja Mutual www.cmcp.org.py ist diese Berechnung ebenfalls möglich.

Wochenblatt / ABC Color

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14 Kommentare zu “Investmentfond, eine alternative Rentenmöglichkeit

  1. Bei jeder Rentenversicherung sei sie staatlich oder privat wird nicht berücksichtig, dass die Verwaltung der selben nicht billig ist und durch Kaufkraftschwund aller Papierwährungen die einmal die erwarteten Renten geringer als die eingezahlten Beträge sind.

    1. Stefan Krasulsky

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      Sie sollten einfach nur jeden Monat 1g Gold kaufen. Blöd nur, dass dies über 250.000Gs kostet …

      Noch besser, sie kaufen pro Monat 1 oz plata. Da kommt man mit 120.000Gs locker hin, muss aber wahrscheinlich nach ASU reisen oder man nimmt Goldmoney.com oder lode.one … (falls des Englischen mächtig)

      Jedenfalls halten sich die Verwaltungskosten so in ganz engen Grenzen.

  2. Wo und wie der Investmentfond die Einlagen investiert, steht leider nirgendwo geschrieben.
    Also Vorsicht!

  3. Der Mindestbetrag pro Monat beträgt derzeit 100.000 Guaranies, aber ab März steigt er auf 120.000 Gs. Dieser wird für eine Person berechnet, die 20 Jahre alt ist. „Wenn sie 45 Jahre alt ist, hat sie eine monatliche Rente in Höhe des jetzt geltenden Mindestlohns. Wenn eine Person später eintritt, ist der monatliche Beitrag natürlich höher“, sagte Gaona.
    Da kann wohl was nicht stimmen. 120.000 x 12 Monate = 1.440.00 das x 25 Jahre = 36.000.000.
    Bei einer Auszahlung von 2.200.000 pro Monat würde das Geld keine 17 Monate reichen.
    Das der Fond soviel abwirft, dass das ein Menschenleben lang reicht, ist unmöglich.

    1. Das System dürfte weniger auf Fonds zugeschnitten sein. Dies ist ein typisches Schneeballsystem, bei dem die ganzen jungen Leute einzahlen und deren Geld für die Rente der Alten genutzt wird. Und wenn nicht genug Junge mehr da sind zum Einzahlen, dann verschwinden die Chefs der Cooperative ins Ausland mit dem restlichen Geld. – Ist doch international so üblich 🙁

      1. Nun frag ich mich, wieso dieses Betrügersystem noch von der ABC Color promotet wird. Haben die keinen Taschenrechner oder haben die einen Taschenrechner aber keinen der den bedienen kann?

    2. Stefan Krasulsky

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      Du hast die „Mindestverzinsung“ durch normale Inflation nicht berücksichtigt. Dann reicht das Geld zum heutigen Mindestlohn in 25 Jahren vielleicht für 10 Jahre, hast aber nur noch die Kaufkraft von 1/6 von heute.

      Arme Schweine, die das nicht verstehen.

  4. Rechnen und lesen ist nicht jedermanns Kunst! Ich komme schon mal vorneweg auf 83 Monate Auszahlungsraten bezogen auf die 45 Jahre, bei einem Zinsfuss von 10 % p.a. und das stimmt auch nicht weil er ja bis 55 Jahre einzahlen muss und was aus dem Artikel nicht ersichtlich, die Beitraege wahrscheinlich dynamisch sind. Das reicht also bis er(sie) ihr Dasein beendet. Rechnung zur Vereinfachung ueber Euro gemacht. Vielleicht faellt wohl eine Witwenversorgung flach, da kann man auf deren Seite nichts lesen.
    Waere es ein Schneeballsystem, dann wuerde der Laden ja heute nicht mehr existieren.
    Interessant waere mal , wie sich eine Einmalanlage von sagen wir 50.000 Euro darstellt, im Verhaeltnis zu einer Cooperative.

    1. Ich hatte ja geschrieben, dass die Rechnung ohne Zinsen ist.
      Bei einer nominalen Verzinsung von 10% wären das über die Spanne von 25 jahren 5% im Schnitt, da nur das angelegte Kapital verzinst wird. Das wären bei 36 mio ca. 45 Mio. PYG.
      Also zusammen mit den 36 Mio Einzahlungen 81 Mio.
      Reicht für genau 3 Jahre.
      Ich habe nur gelesen, dass es nach 45 Jahren eine Rente in Höhe des heutigen Mindestlohns gibt.
      Was man 2064 noch für 2,2 Mio. Guaranis zu kaufen bekommt, kann sich jeder selbst ein Bild machen. Zum Leben wird es bestimmt nicht reichen.

  5. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Diese Art von Fonds gibt es bei fast allen Kooperativen. Kriegst zurueck was du eingezahlt hast. Nicht mehr nicht weniger.
    Hast 5 Millionen eingezahlt, kriegst 5 Mlllionen zurueck in einer Pauschalsumme oder in Raten (meist Monatsraten). Bei den Mennonitenkolonien glaub ich ist sowas sogar zinsenlos, d.h. kriegst das zurueck das du eingezahlt hast ab einem gewissen Pensionsalter.
    Das ist nichts anderes als ein Sparfonds wo man einzahlt und dann das am Ende bekommt was man eingezahlt hat.
    Mit Schneeballsystem hat das nichts zu tun es sein denn „das geplante Absetzen der Verwaltung ins Ausland mitsamt dem Geld“ ist ab einer gewissen Totalsumme vorprogrammiert.
    Kooperativen spekulieren gewoehnlich nicht sondern verleihen die Gelder mit Zinsen an ihre Mitglieder (Schuldzinsen auf gut Mennonitisch), und zahlen dem Sparer dann einen gewissen Prozentsatz Zinsen (Gutzinsen auf gut Mennonitisch).
    Es ist eine simple Spareinlage, sonst nichts.

    1. „Mit Schneeballsystem hat das nichts zu tun“
      Dann schau Dir doch mal die Residenz (Beitragsbild) dieser „Gsellschaft“ an. Wer hat denn das bezahlt. Über die Gehälter der „Gesellschafter“ kann ich nur Vermutungen anstellen, doch sie werden wohl nicht am Mindestlohn orientiert sein.
      Das Ganze ist ein Schneeballsystem, genauso, wie die deutsche Rentenversicherung.
      Das Prinzip ist nicht ertragsorientiert, sondern von der Hand in den Mund.
      Brechen die Nachzahlenden weg, ist das ganze System dahin.
      Hier genauso wie in Detschland. Hier wird es länger dauern, da genug Nahwuchs gezeugt wird, vorausgestzt, die zahlen auch in dieses System ein.

  6. „Bei einer nominalen Verzinsung von 10% wären das über die Spanne von 25 jahren 5% im Schnitt, da nur das angelegte Kapital verzinst wird.“????
    Schon mal etwqas von Zinseszinsrechnung gehoert? Der Zins bleibt ja stehen!!

  7. Hört sich alles gut an.Vorsorge und und und.Über Zinsen sollte man gar nicht denken.Man sollte sich Fragen!
    Wie sicher ist mein Geld in einer Wirtschaftskrise.Bekomme ich überhaupt etwas wieder wenn es nicht so schön Bunt aussieht.ich glaube nicht das man da das wieder bekommt was man eingezahlt hat!

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