Ishir im Chaco zahlen dafür, um Wälder zu erhalten

Bahia Negra: Die Bewohner der Ishir-Ethnie aus der Gemeinde Esparanza haben sich bereit erklärt, für Umweltdienstleistungen zu zahlen, die von der Seam im Rahmen der Umweltauswirkungen einer privaten Firma gefördert werden.

Die indigene Gemeinde Esperanza im Distrikt Bahía Negra, in der Familien der Ishir-Ethnie leben, wurde durch die Zahlung von Umweltdienstleistungen im Rahmen einer Zertifizierung zum Schutz von Waldgebieten begünstigt. Diese Tatsache wird von den Umweltbehörden als historisch betrachtet, da es die erste indigene Bevölkerung des Landes ist, die solch eine Errungenschaft auf der Grundlage von einem Umweltschutz erreicht.

Die Zahlung bestand aus etwa 10.000 USD an ein privates Unternehmen für Aufforstungsmaßnahmen, um positive Wirkungen auf die Umwelt zu erzielen. Der Betrag stellt 1% der Investitionskosten dar und somit ist die Ausstellung eines Umweltzertifikats möglich.

Claudio Velázquez von dem Umweltministerium Seam hob die Tatsache hervor, dass der wirtschaftliche Anreiz zur Erhaltung der Wälder beitrage, um die hohe Rate der Entwaldung zu verringern.

Es ist die erste indigene Gemeinschaft auf Länderebene, die diese Art der Zertifizierung zum Schutz der natürlichen Ressourcen erreicht, daher die enorme Bedeutung.

„Aufgrund dieser Erfahrung hoffen wir, dass sich mehr indigene Gemeinschaften dieser Initiative anschließen, um ihre Wälder zu schützen, für die sie aber an dem ehrgeizigen Projekt teilnehmen müssen“, sagte Velázquez.

Hilario Bernal, Häuptling der geförderten Gemeinschaft, sagte, dass, obwohl die Menge nicht viel sei, es der Entwicklung der Bevölkerung helfen werde, wo ungefähr 180 Familien leben und arbeiten.

„Wir besitzen rund 21.000 Hektar Land, von denen nur ein kleiner Teil, etwa 600 Hektar, Wald ist und für den Schutz zertifiziert wurde“, sagte er.

Bernal ist sich jedoch bewusst, dass diese Art von Anreizen dauerhaft sein müsse und man sich vor allem um den Mangel an Arbeitsplätzen in der Region weiter kümmern solle.

In dieser Gemeinde, die 900 km von der Hauptstadt des Landes, am Ufer des Paraguay-Flusses, entfernt liegt, leben Familien hauptsächlich von der Fischereitätigkeit und Kleintierhaltung.

Wochenblatt / ABC Color

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