Jedes Jahr das Gleiche: Klageflut wegen überhöhter Stromrechnungen

Asunción: Jeden Januar regnet es eine Klageflut von Kunden über zu hohe Stromrechnungen. Der Energiekonzern ANDE entschuldigt sich damit, dass es keine Überhöhte Rechnungen gebe, sondern “eher auf eine Erhöhung des Verbrauchs elektrischer Energie zurückzuführen ist, die aufgrund der Sommerzeit Seiten der Kunden sogar unbewusst auftritt“.

Die Fälle sind jedoch äußerst bemerkenswert, da die Zahl bei einigen Rechnungen auf das 20-fache des gewöhnlichen Betrags gestiegen ist.

Was sagt man von der ANDE dazu?

„In Wahrheit ist seit dem Monat November, der mit dem Beginn des Sommers und dem Temperaturanstieg zusammenfällt, der Verbrauch der Mehrheit der Kunden aufgrund der intensiven Nutzung von Kühlgeräten in ihren Häusern zurückzuführen, wie zum Beispiel bei Klimaanlagen, die zu dieser Zeit einen höheren Verbrauchsprozentsatz verzeichnen, was logischerweise zu einem zeittypisch höheren Verbrauch führt. Das ist es also, was in diesen Monaten die hohen Rechnungen ausmacht“, sagte Ing. Hugo Rolón, kaufmännischer Leiter von ANDE.

Er versicherte, dass solche Situationen im Sommer normal seien und merkte an, dass jede Jahreszeit eine charakteristische Situation habe, da es eine andere Zeit gebe, in der im Gegensatz zum Sommer der Verbrauch an elektrischer Energie drastisch reduziert werde.

„Im Monat November hat bereits ein drastischer Temperaturanstieg eingesetzt, der den Einsatz von Klimaanlagen auslöst. Dadurch steigen der Verbrauch und damit auch die Abrechnung. Dasselbe passiert im Winter, wenn der Energieverbrauch stark reduziert wird, weil Klimaanlagen nicht intensiv genutzt werden“, erklärte Rolón weiter.

Abschließend wies der Beamte darauf hin, dass die ANDE immer wieder Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagnen zur Verwendung von Elektrogeräten durchführt, um zu verhindern, dass der Verbrauch in die Höhe schießt und somit einen höheren Betrag in der Endabrechnung generiert.

„Wir haben viele Empfehlungen, die wir immer veröffentlichen, die auf einer effizienten Nutzung von Klimaanlagen basierend. Zum Beispiel schlagen wir immer vor, dass man die Temperatur auf 24 °C einstellen sollte. Man muss berücksichtigen, dass jeder Grad mehr eine Erhöhung des Verbrauch von 5 % bis 9 % ausmacht“, sagte Rolón abschließend.

Wochenblatt / El Nacional / Twitter / Beitragsbild Archiv

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen