Jetzt geht’s ans Eingemachte

Asunción: Nachdem vor zwei Tagen einer Intervention in der Stadtverwaltung von Ciudad del Este zugestimmt wurde, begannen heute Hausdurchsuchungen im Fall Zacarías Irún.

Die Untersuchungen wegen ungerechtfertigter Bereicherung und Geldwäsche greifen um sich. Dies führte dazu, dass am heutigen Tag eine Serie von Hausdurchsuchungen im Besitz des Zacarías Irún Clans stattfindet. Neben der Stadtverwaltung und der Departementsverwaltung wurde man auch bei Emprendimiento del Este, Itapema Contructora und anderen Firmen mit einem Durchsuchungsbefehl vorstellig, bestätigte Leonardi Guerrero. Wenn bei den Durchsuchungen etwas Belastendes gefunden werden sollte, steht einer Anklage und eventueller Untersuchungshaft nichts im Wege.

Speziell schaut man auf das Gebaren von Javier Zacarías Irún, seiner Ehefrau und Bürgermeisterin Sandra McLeod; seiner Schwester Margarita Zacarías und seinem Geschäftspartner Fernando Román Fernández. In einer zweiten Anzeige wurden auch Ernesto Javier Zacarías McLeod, Sohn von Javier Zacarías Irún und Sandra McLeod sowie dessen Schwägerin Rocío Abed de Zacarías beschuldigt.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Jetzt geht’s ans Eingemachte

  1. In der Hausdurchsuchung wird wahrscheinlich kein einziger Schrank durchsucht, lediglich im Kühlschrank darf man mal reingucken. Das einzige was konfisziert wird, ist eine alte Matratze, da dort „Spuren“ gefunden wurden. die allerdings sowieso weggeworfen werden musste.
    Ergo: Keine Beweise der Geldwäsche – Zacarias Clan freigesprochen.

    So hat das Volk ihre Beruhigungspille nach ihren Escraches – und Zacarias Clan darf weiter klauen und betrügen.

  2. Jetzt geht’s ans Eingemachte! Na ja man muss schon Pellkartoffeln vor die Augen haben und stinkend Faul sein wie die Sünde um da nichts zu finden. Ein guter Staatsanwalt findet was, so fern er etwas finden möchte oder soll!

  3. Da möchte ein Staatsanwalt sich wohl bald damit betätigen den Rest seines Lebens für die städtische Müllabfuhr Streichhölzer an die Bevölkerung abzugeben?
    Ist aber schön, dass man daran gedacht hat sich auch im Umfeld bei den Hijos, Tios, Hermanos etc. umzusehen. Denn genügend Zeit hatte der Herr ja um einiges an Beweisen verschwinden zu lassen, hier und da ein wenig zu schrauben oder die Dokumente noch in die „richtigen“ Wege leiten zu lassen.
    Wenigstens geht man auch hierzulande den europäischen Weg: Man stellt solche Leute für des Steuerzahlers Millionen Gerichtskosten vor Gericht, einigt sich außergerichtlich oder spricht sie frei, damit sie auch rechtlich frei von jeder Schuld sind und alle Gerüchte damit vom Tisch sind.
    Schauen Sie den Fall Swissair (heute Swiss-Lufthansa). Dort hat man für 9 Millionen Schwizzerfränkli Verfahrenskosten zH. des Steuerzahler das falsche (nachfolgende) Management vor Gericht gestellt und freigesprochen, da festgestellt wurde, dass dieses Management keine Fehler gemacht habe.
    So würde es mich nicht erstaunen, wenn man im Fall „Zacarías Irún Clan“ den jüngsten, zwei Monate alten Säugling vor Gericht stellen und feststellen wir, dass dieser keine Geldwäsche gegangen haben konnte noch in Sache Geldwäsche fit ist noch irgendwelche materiellen Güter besitzt.

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