Jetzt will jeder Paraguay

Asunción: Nach der großartigen Weltmeisterschaft, die sie gespielt hat, blickt die Welt mit anderen Augen auf die Albirroja, und jeder möchte Freundschaftsspiele gegen Paraguay bestreiten. „Früher haben sie uns nicht mal das Geld für die Flugtickets gegeben“, he’i Enrique Sánchez, Funktionär des paraguayischen Fußballverbandes APF.

Es gibt ein Vorher und ein Nachher nach der Weltmeisterschaft 2026 für die Albirroja. Nachdem sie Deutschland aus dem Turnier geworfen und sich mit Frankreich ein Duell auf Augenhöhe geliefert hatte, begann die Welt mit anderen Augen auf die paraguayische Nationalmannschaft zu blicken, und Angebote aller Art treffen beim APF ein.

Nachdem nun die vier Freundschaftsspiele für das Ende dieses Jahres gegen Kolumbien, Bolivien, Japan und Singapur bestätigt wurden, erinnerte Enrique Sánchez von der Nationalmannschaftsabteilung des APF daran, dass vor einiger Zeit absolut niemand ein Testspiel gegen Paraguay bestreiten wollte.

„Es war wirklich schwierig, es war hart. Wir wollten die entsprechende Gebühr erheben, die es uns ermöglicht, Einnahmen zu generieren, und die Beträge waren extrem niedrig – wir haben nicht mal die Kosten für die Flugtickets gedeckt. Das Erste, was sie dich fragen, ist, ob du für die WM qualifiziert bist, und wir waren seit 16 Jahren nicht mehr qualifiziert“, erinnerte sich Sánchez im Gespräch mit dem Sender Nanduti.

Jetzt ist alles anders. „Es weht wie ein Rückenwind, es gibt ein größeres Ansehen, es gibt viele Nationalmannschaften, die gegen Paraguay spielen wollen, wegen allem, was Paraguay geleistet hat, und vor allem wegen Paraguays Auftreten bei der letzten Weltmeisterschaft“, bekräftigte er.

Und wer wird die Mannschaft betreuen? Die Bestätigung oder Nicht-Bestätigung der Weiterverpflichtung von Gustavo Alfaro an der Spitze der Albirroja lässt weiter auf sich warten, und die große Frage ist, wer bei den Freundschaftsspielen auf der Trainerbank sitzen wird. „Das ist wirklich eine Angelegenheit, die Präsident Robert (Harrison) regelt. Er ist darüber im Bilde und wir haben keine nähere Information. Er wird wissen, wann der richtige Zeitpunkt ist, um es mitzuteilen“, erklärte Sánchez.

Wochenblatt / Cronica

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