Junge Menschen der Mittelschicht kaufen am meisten Häuser

Asunción: Der Immobiliensektor verzeichnete in letzter Zeit einen deutlichen Aufschwung, vor allem aufgrund des Interesses der Menschen zwischen 25 und 35 Jahren am Erwerb von Wohneigentum.

Am häufigsten wird bei der Wahl des Wunsch-Eigenheims der Begriff “Öko“ verwendet, der für umweltfreundliche Bauweisen steht.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, die in Paraguay keine nennenswerten Folgen hinterließ, blieben zurück. Dieser Umstand, einhergehend mit dem im Jahr 2021 registrierten Anstieg des Pro-Kopf-Einkommens, ermöglichte es mehr Menschen mit Wohnsitz in Paraguay, sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen.

Menschen zwischen 25 und 35 Jahren, die ihrem Einkommen nach der sogenannten “Mittelschicht“ angehören, greifen am stärksten auf Kredite für den Wohnungskauf zurück. Dies sei auf das große Angebot auf dem Markt und die bestehenden Finanzierungspläne, hauptsächlich durch die Finanzagentur für Entwicklung (AFD), zurückzuführen, erklärte Gustavo Carballar, Manager von Remax Experience.

Die begehrtesten Sektoren

Das Immobilienwachstum von Asunción und in der Metropolregion, hauptsächlich in Luque, San Lorenzo und Mariano Roque Alonso, wo es eine Reihe von Angeboten gibt, ist bei den Kunden am begehrtesten. Während diese Standorte in ausgewählten Jahren als weit entfernt galten, förderte die Straßenentwicklung heute die Erstellung und den Ausbau neuer Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und anderer Objekte.

In Bezug auf den Wohnungssektor sagte Carballar, dass die begehrtesten Wohngegenden in Asunción die Stadtteile Molas López, Las Mercedes, Los Laureles und Villa Morra sind.

Häuser mit “Öko“-Konzept

Markttrends, insbesondere im Handel und bei Dienstleistungen, weisen in Richtung Bio-Produkte. Der Immobilienbranche ist diese Strömung nicht fremd, die durch umweltfreundliche Architekturentwürfe in den “Öko“-Sektor abwandert.

„Der Pool mit Grill, Fitnessstudios zu Hause und in Wohnungen gehören zu den Vorlieben der Kunden“, erklärte Carballar, der auch erwähnte, dass der Markt derzeit ein gutes Sicherheitssystem verlange.

Bei der Standortwahl, ob Miete oder Hauskauf, sind Parameter wie Entfernungen zu alltäglichen Aktivitäten wie Arbeit und Schule für Kinder vor allem am wichtigsten für die Käufer.

Das Haus mit zwei Schlafzimmern ist das attraktivste Angebot für Kunden und Investoren. „Junge Paare mit einem oder zwei Kindern wollen sich in städtischen Zonen niederlassen, in barrierefreien Räumen“, erklärt er.

Eine Immobilie: Ein Vermächtnis für die Zukunft

Carballar forderte junge Familien auf, sich an Immobilienmakler zu wenden, um sich nach Finanzierungsmöglichkeiten zu erkundigen, da es mehrere Modelle gebe und sie die nötige Flexibilität haben, um sich an ein unterschiedliches Einkommensniveau anzupassen. „Die Investition in eine Immobilie bedeutet nicht nur, an die Zukunft zu denken, sondern auch ein Vermächtnis für seine Kinder zu hinterlassen. Es ist heute möglich, sein eigenes Zuhause zu genießen“, sagte er.

„Der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Investition besteht darin, einen guten Immobilienberater zu haben, da er ein Experte ist, der das beste Ergebnis garantiert“, erklärt Carballar abschließend.

Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Junge Menschen der Mittelschicht kaufen am meisten Häuser

  1. “Öko, umweltfreundliche Bauwesen? Ich lach mir einen Schranz. Lebt der Mann auf dem Mond und hat noch keines dieser vergammelten Häuser hierzulande gesehen oder kennt der nix anderes als paragauyanisches umweltfreundliches Bauwesen (Kinderarbeit)? Jaja, hiesig ähm Mittelschicht, diese zwei bis drei Personen hätten gerne eine Ökohütte inklusive Sauna im Hause, Müllabfackel- und Biersaufplatz direkt hinter dem Haus direkt neben dem Kinderspielplatz. Für viele geht der Traum sogar in Erfüllung. Alle anderen müssen dafür noch sonntäglich mit Kleinkind und Billigpolarbierbücksenpacks auf dem Arm zu hiesig Sportplätzen. Ich lach mir einen Schranz.

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  2. “Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, die in Paraguay keine nennenswerten Folgen hinterließ, blieben zurück.”

    Ach wirklich? Sehe ich ganz anders. Aber ich lebe halt nicht in einer Blase der Ökonomen/Immobilienmakler/Politiker. Es fließt durchaus viel Geld im Land, bloss in den Händen von nur wenigen Leuten.
    Letztens hieß es noch, dass ein hoher Prozentsatz von Wohnungen von Argentiniern gekauft werden, jetzt auf einmal junge Menschen der Mittelschicht. Ich will ja gar nicht wissen zu welchen Wucherzinsen, die einen Kredit aufnehmen.

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