Junge wird beim Versteckspielen von tödlichem Stromschlag getroffen

Caaguazú: Das Versteckspielen ist im Zeitalter des Internets so gut wie in die Vergessenheit geraten. Jedoch wird es hier und da immer noch praktiziert. Ein 6-jähriger Junge starb, als er sich hinter einem Mast versteckte und ein loses Kabel ihm einen tödlichen Stromschlag versetzte.

Das traditionelle Versteckspiel ist unter den heutigen Kindern in Paraguay immer weniger bekannt, wird aber immer noch im Landesinneren häufiger praktiziert.

In einer Straße in der 2. Linie von Pucu bei der Colonia Pindo’i, Bezirk Tembiaporã (Caaguazú), hatten einige Kinder aus der Nachbarschaft Spaß mit dem Spiel, als sich eine Tragödie ereignete.

Ein 6-jähriger Junge wollte sich hinter einer Säule des staatlichen Stromversorgers ANDE verstecken, wo ein loses Kabel mit dem Hochspannungstransformator verbunden war, der einen starken Stromschlag verursachte.

Das Kind wurde sofort in das Krankenhaus Lucero von Raúl Arsenio Oviedo gebracht, wo die Ärzte den Tod bestätigten.

Wochenblatt / Noticias Caaguazú / Extra

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

6 Kommentare zu “Junge wird beim Versteckspielen von tödlichem Stromschlag getroffen

  1. Tja, die loco Europäos würden da wieder ein riesen Drama draus machen, verantwortliche Köpfe rollen lassen und sich mit einer größeren Schadensersatzvorderung/Wiedergutmachung sowie einem medialen Geschrei gegenüber sehen.
    Hierzulande geht das relativ Tranqui. Naja, der Junge hätte halt wie wir alle anderen auch etwas besser aufpassen sollen. Vielleicht kann man die Eltern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht für ein paar Jahre in Untersuchungshaft stecken. Oder einen der Deutschmafia – wie wir hierzulande schon betitelt werden – dafür verantwortlich machen.
    Jedenfalls kann ausgeschlossen werden, dass ein Hobby-Elektriker der ANDE irgendwelche Schuld trägt und erst recht sein Amigo-Jefe. Hat schließlich täglich 7 bis 11 Uhr Schul vielleicht abgeschlossen plus konsekutiven, zwei monatigen Hobby-Elektriker-Ingenieur bei der ANDE vielleicht absolviert.
    Na, wenn der Junge nicht selbst schuld ist, dann kann es ja nur am Borkenkäfer, BSE, AIDS, Ozonloch, Waldsterben, Klimawandel oder fliegenden Opossums gelegen haben.

    1. Um bei der ANDE als Elektriker zu arbeiten, musst Du studiert haben. Sonst kommst Du da nicht rein; aber gut, ich kenne hier auch studierte Mechaniker, die nichts auf die Reihe bekommen.

      1. Ja, das „Studium“ zum Elektriker erfolgt bei der ANDE. Dauert zwei Monate, wenn ich mich noch richtig erinnern mag, als mir ein hiesig dipl. PY-Elektriker ANDE seinen Ausweis zeigte. Das war nicht bei uns im Haus, sondern auf Besuch. Jedenfalls konnte ich seine Arbeit dann später mal geaugapfeln. War jedenfalls der gleiche Schrott wie immer: Isolierband und der Dreck vom abisolieren der Kabel lag immer noch in der Ecke.

        1. Hier braucht man kein Studium, nur das richtige Buch und die nötigen Fürsprecher und schon wird man nicht nur Elektriker sondern erwirbt einen Job, der nichts mit Arbeit oder Denken zu tun hat.