Junger Industriedesigner entwickelt innovatives Elektrofahrrad

Asunción: Denis Rodríguez ist ein junger Industriedesigner, 27 Jahre alt, Gründer der Firma ROD S.A., einer seit 2016 bestehenden Marke für Zweiräder, die kürzlich eine Vereinbarung mit dem Netzwerk für Investitionen und Exporte (Rediex) des Ministeriums für Handel und Industrie (MIC) unterzeichnet hat, um sich auf dem internationalen Markt für Elektrofahrräder zu positionieren.

Mit Stolz erklärte der junge Mann, dass diese Vereinbarung mit Rediex es ihm ermöglichen werde, als Unternehmen weiter zu wachsen und gleichzeitig zu demonstrieren, dass in Paraguay hochwertige und innovative Produkte hergestellt werden können. „Wir wollen zeigen, dass wir in dem Land großartige Produkte kreieren, designen und entwickeln können“, sagte Rodriguez.

In einem Interview anlässlich seines Besuchs im Ministerium für Industrie und Handel berichtete er, dass der Beginn dieser Aufgabe vor knapp 5 Jahren begonnen habe, sich mit dem Problem des Fahrzeugverkehrs und der Umweltverschmutzung zu beschäftigen. „Wir wollten sehen, welche Alternativen wir für dieses Problem bieten können und haben festgestellt, dass in anderen Ländern das Fahrrad als Fortbewegungsmittel verwendet wird. Also beschlossen wir, bei null anzufangen, eine Fahrradmarke zu entwickeln, die sich zuerst auf den paraguayischen Radsport konzentriert und dann in der Lage sein wird, weiter zu wachsen“, fügt er hinzu.

Rodriguez sagte weiter, dass sie 2016 den ersten Prototyp eines Fahrrads hergestellt hätten und dieses Modell in verschiedenen nationalen sowie internationalen Medien veröffentlicht worden sei, die sich auf Design und Radsport spezialisiert haben. „Ein paar Jungs aus Holland wurden auf unser Modell aufmerksam. Sie haben uns kontaktiert, sie haben uns gefragt, ob wir schon verkaufen, ob wir Lieferungen machen und so weiter. Wir haben angefangen zu recherchieren, Berechnungen anzustellen und konnten einen Deal mit ihnen abschließen. So ging das erste ROD-Bike direkt in die Niederlande. Von dort aus begannen wir mit dem lokalen Verkauf und dann in Paraguay. Wir hatten Aufträge in Brasilien, Kanada, Deutschland und weitere für Holland“, erklärte er.

Rodriguez fügte hinzu, dass das Unternehmen 2020 das erste Elektrofahrrad mit innovativen Modellen auf den Markt gebracht habe, das sich als Fortbewegungsmittel in der Stadt besonders eigne.

„Die Idee ist, dass die Leute, die aufs College gehen oder in die Arbeit fahren, dies ohne ins Schwitzen zu geraten umsetzen können, denn ein großes Problem, das wir in Paraguay haben, ist die Frage von Hitze, Temperatur und Wetter. Also lösen wir es mit dem Elektromotor“, erklärt Rodriguez.

In Bezug auf das Modell, das das Unternehmen demnächst in Bezug auf Elektrofahrräder vorstellen wird, wies er darauf hin, dass es sich um die zweite Generation handelt, den endgültigen Prototyp des neuen Fahrrads, der auf die internationale Ebene ausgerichtet sei. „Wir werden auf einer internationalen US-Plattform sein und in Kürze das neue Fahrrad offiziell vorstellen. Es beinhaltet bereits mehr Technologie als die vorherigen Modelle, obwohl das Design dem, was wir haben, sehr ähnlich ist, gibt es eine radikale Änderung. Es ändert sich komplett. In der Technik hat es beispielsweise ein integriertes Frontlicht, ein integriertes Rücklicht und den Motor im Vorderrad. Der Akku ist bereits im Fahrradrahmen integriert, wodurch das Gewicht besser verteilt wird. Außerdem wird es über ein Sicherheitssystem mit integriertem Alarm und ein GPS-Tracking-System verfügen. Ein weiteres System, das wir in dieses Modell integrieren, ist, dass wir anstelle einer Kette einen Zahnriemen verwenden, der viel leichter, stärker, geräuscharm und wartungsfrei ist, wodurch der normalerweise anfallende Öl- und Fettverbrauch praktisch vermieden wird. Wie alle anderen Fahrradhersteller konzentrieren wir uns darauf, was urbanes Radfahren ist, und vor allem für andere Länder“, berichtete Rodriguez abschließend.

Wochenblatt / Economia Virtual

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1 Kommentar zu “Junger Industriedesigner entwickelt innovatives Elektrofahrrad

  1. Wo genau liegen nun die Innovationen?
    Gibt es alles schon, ja sogar auf die Idee an Fahrrädern Lampen dran zu bauen gibt es schon.
    Naja, fahrradfahren ist ja nicht schlecht. Es ist gesund und umweltbewußt. Trotzdem ist Paraguay ein eher ungeeignetes Land zum Fahrradfahren. Auf dem Land sind oftmals die Strecken viel zu groß. Alsoich wüßte nicht wo ich mit dem Rad hinfahren sollte. Die Straßenverhältnisse sind oft mieserabel. Wenn man eine Asphaltstraße erreicht, dann hat man mit Schlaglöchern zu kämpfen.
    Aber das schlimmste ist, dass die Paraguayer keine Ahnung von Verkehrsregeln haben und wenn doch, dann halten sie sich nicht daran. Und Rücksichtnahme kennt hier auch niemand. Als Radfahrer, der gewzungen ist die gleiche Straße mit den Autos zu teilen, ist man ein verdammt verletzlicher Verkehrsteilnehmer und als so schwacher Verkehrsteilnehmer bekommt man auch die Vorfahrt geklaut. Denn hier gilt, wer schneller ist und stärker ist, hat vorfahrt. Und wer mehr Alkohol getankt hat, ebenso.
    Fahrradfahren in Py grenzt an Selbstmord.
    Hier müsste mindestens eine ganze Generation lang intensiv Verkehrserziehung erfolgen, bevor ich mich auf einem Fahrrad in den paraguayischen Straßenverkehr trauen würde.
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