Kasernen als Straflager?

Concepción: In einem Marinestützpunkt führen Soldaten angeblich Zwangsarbeiten durch. Von Seiten der Vorgesetzten wurde erklärt, es seien nur einige Sanierungen in der Kaserne erfolgt.

In einem Video sieht man zwei junge Personen, die versuchen, mit einem Eisenhammer eine Zementstruktur zu zerlegen, die der Sockel eines Fahnenmastes war. Sie machen es mit primitiven Mitteln, denn eine Maschine könnte die Arbeit in wenigen Minuten erledigen. Die Personen haben keine Stiefel, Handschuhe oder Helme an: Sicherheit ist wohl keine Priorität in der militärischen Ausbildung.

Das Video entstand in der Marinepräfektur von Concepción, für dessen Leitung Fregattenkapitän Federico Talavera Velázquez verantwortlich ist.

Die Beschwerdeführer behaupten, dass die Wehrpflichtigen, anstatt Militärunterricht zu erhalten, zur Arbeit gezwungen seien, manchmal sogar an ihren freien Tagen.

Das Oberkommando der Marine berichtete durch den Befehlshaber der Streitkräfte, Admiral Hugo M. Scolari Pagliaro, dass seit Anfang des Jahres Sanierungen in der Kaserne durchgeführt werden.

Er sagte, dass die Soldaten nur das Fundament eines Fahnenmastes abgerissen haben und deutete an, dass solche Beschwerden den Ruf des Kommandanten von dem Marinestützpunktes beschädigen würden. Pagliaro argumentierte auch, dass Soldaten und anderes Personal in der Regel Arbeiten innerhalb der militärischen Liegenschaften ausführen, weil es nicht genügend Ressourcen für Fremdfirmen gebe, um notwendige Sanierungen oder Modernisierungen durchzuführen.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Kasernen als Straflager?

  1. Ja, aber das ist ja völlig normal hierzulande, dass man mit primitivster Mitteln arbeitet, zum Beispiel manuell Gabeln vom Stapler ab- oder aufstapelt: Gabelstapler demasiado caro.
    Und habe auch noch nie einen gesehen, der im Feuerfesten Anzug, Handschuhen und Schutzbrille Benzin über seinen Müllhaufen schüttet, das stört beim Zuschauen wie die Müllabfuhr angefahren und vorbei gefahren kommt, beim Bier trinken, beim Drehen vom Julio Iglesias Ghettoblaster im Logarithmus von 12 bis 120 alle Sekunde im Quadrat. Und vor allem beim Streichhölzer anzünden.

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