Jair Bolsonaro oder Fernando Haddad?

Asunción: Rund 6.000 Brasilianer, die in Paraguay leben, sind wahlberechtigt und haben somit die Chance heute in der Stichwahl zwischen Jair Bolsonaro und Fernando Haddad ihre Stimme abzugeben.

Wie der brasilianische Generalkonsul in Paraguay, José Amir da Costa, mitteilte wurden die Wahllokale um 08:00 Uhr geöffnet und werden gegen 17:00 Uhr geschlossen. Dennoch kann man schon jetzt davon ausgehen, dass die Mehrheit ihre Stimme abgegeben hat.

Brasilianer können außer in Asunción, auch in Concepción, Encarnación, Ciudad del Este, Pedro Juan Caballero und Salto del Guairá wählen. Bei der ersten Wahlrunde im 7. Oktober 2018 wählten in Paraguay 1.200 Personen, also gut 20%. Von ihnen stimmten 46% für Bolsonaro und 29% für Haddad.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Jair Bolsonaro oder Fernando Haddad?

  1. Vor 10 Jahren war Brasilien noch der Wirtschaftsmotor Südamerikas.
    Die dann folgenden linken Regierungen haben das Land mit Korruption, Unfähigkeit und Vetternwirtschaft in den Ruin getrieben.
    Bolsonaro ist schon deshalb für sein Land gut, weil er ein Antiglobalist ist. Wie es bis jetzt aussieht, ist er auch frei von jeglicher Korruption.
    Deshalb wird er in den westlichen Medien auch als rechtes Schreckgespenst verteufelt.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Antiglobalismus ist sehr gut.
    Haddad ist wieder so ein arabischer Name wie Abdo.

    Mir sagten mal ein paar Brasilianer: >>die Skandale des Lula da Silva gibt es nur weil die ans Licht kamen. Henrique Cardozo hatte nicht eine reinere Weste, genausowenig wie all die anderen „rechtsorientierten“ Praesidenten. Alle haben sie sich „bedient“ nur eben dass es erst auffaellt wenn „der Wein alle is (wenn das Weinfass noch halbvoll ist, faellts niemandem auf“.<<
    Die akkumulation der Diebstaehle hat Brasilien dahin gebracht wo es jetzt ist.
    Zum Beispiel: wer stiehlt weniger? 1 vollgefressener Diktator Stroessner oder eine ganze Meute hungriger "Demokraten"? Wenn erst das ganze Volk stiehlt – das macht den Unterschied.
    Andererseits spuert Brasilien auch zusehends die chinesische Kompetenz. Viele Produkte und Marken die ehemals noch in Brasilien hergestellt wurden, kommen jetzt aus China (man achte mal drauf, so wird man oft Made in China sehen).
    Die Brasilianischen Fabriken bestellen halt nur in China und stempeln ihre Marke drauf.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.