Kein Geld für Drogen: 12-Jähriger erwürgt fast seine Großmutter

Coronel Oviedo: Ein 12-Jähriger hat seine 78-jährige Großmutter beinahe erwürgt, nachdem sie sich geweigert hatte, ihm Geld für den Kauf von Drogen zu geben. Der Vorfall wurde der Staatsanwaltschaft im Departement Caaguazú gemeldet.

Die Anzeige wurde bei der Staatsanwaltschaft in Coronel Oviedo eingereicht, nachdem der Jugendliche versucht hatte, seine Großmutter zu erwürgen, weil sie sich geweigert hatte, ihm Geld für den Erwerb von Crack zu geben.

Nachbarn konnten dem Opfer zu Hilfe kommen und nach dem Eingreifen der Polizei wurde die Anzeige vorgenommen. Die 78-Jährige ging jedoch erneut zur Staatsanwaltschaft, um sie zu zurückzuziehen.

Staatsanwalt Fermín Segovia erklärte, dass der Jugendliche ab dem 2. Lebensjahr von der Großmutter betreut werde, da seine Eltern in einem anderen Gebiet des Landes leben. Er fügte an, dass sie keine Maßnahmen ergreifen können, da der Junge erst 12 Jahre alt ist. Die Situation wird jedoch dem Ministerium für Kinder und Jugendliche und dem Bürgerbeauftragten für Kinder mitgeteilt, damit sie diesbezügliche Maßnahmen einleiten können.

Die Daten des Opfers und des Täters werden gemäß Artikel 29 des Kinder- und Jugendgesetzes weggelassen, der die Veröffentlichung von Daten verbietet, die die Identifizierung von Minderjährigen in gefährdeten Situationen ermöglicht.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Kein Geld für Drogen: 12-Jähriger erwürgt fast seine Großmutter

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Solche haben dann eine Dealer Mentalitaet: 1 Stunde arbeiten am Tag und dafuer dann den Tageslohn wollen um sich die restlichen 7 Arbeitsstunden mit Drogen vollzudroehnen.
    Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen. Diese wollen in der Mercedes Benz Fabrik eine Schraube anziehen und dafuer den ganzen Tageslohn bekommen. Wie kann man denn in solchem Land ueberhaupt Autos bauen oder sonstwas wo entweder Arbeit vonnoeten ist oder eben etwas komplizierteres Fachwissen.
    Heute will niemand mehr Jugendliche anstellen.
    Sogar evangelikale Paraguayer lassen ihre Kinder nicht mehr vom Hof fahren aus Angst der Doesel haelt irgendwo an und steigt zu den Huren oder holt sich Drogen beim Dealer.
    Anscheinend ist da kein “alemamm” als Nachbar den man es ankreiden koennte dass das Goer die Alte gewuergt hat und auf Abwegen geriet.

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