Ein Lebenszeichen

Concepción: Es ist sicherlich für alle Familienangehörigen erfreulich, wenn sie ein Lebenszeichen von einem Entführten bekommen. Manche warten vergebens, wie die Frau von Edelio Morinigo.

Der Gouverneur von Concepción, Luis Urbieta, bestätigte gegenüber den Medien, dass es ein Beweis der Entführer gegeben hätte, dass der Entführte Landwirt Felix Urbieta noch am Leben sei.

„Das Leiden der Familie ist enorm“, erklärte der Gouverneur. Die Entführer haben auch eine Lösegeldforderung in Höhe von 500.000 US Dollar gestellt. In dem gestrig zugespielten Video an die Familienangehörigen, das aber anscheinend schon 32 Tage alt sein soll, ist zu sehen, wie der Landwirt in einer Hängematte sitzt. Er spricht aber kein Wort.

Felix Urbieta ist seit einem Monat und 23 Tagen in Gefangenschaft unbekannter Entführer. Vermutet wird aber, dass die selbsternannte paraguayische Volksarmee EPP wieder zugeschlagen haben könnte. Am Mittwochabend, den 12. Oktober, stürmten zwei Männer auf die Estancia San Francisco und entführten den Landwirt. Die Farm befindet sich etwa 15 Kilometer nördlich der Stadt Horqueta, im Departement Concepción.

Laut den Zeugenaussagen sei einer der Verbrecher als der Sohn von Alejandro Ramos Morel identifiziert worden. Er wurde von der EPP aus der Vereinigung ausgeschlossen. Zuerst verlangten die Täter 500.000 US Dollar, dann würden sie ihn nicht kidnappen. Der Landwirt sagte, er habe nicht so viel Geld. Die Verbrecher forderten dann 100 Millionen Guaranies. Als Felix Urbieta erklärte, auch diese Summe sei unmöglich zu beschaffen, entführten sie ihn.

Gestern nun appellierten die Familienangehörigen auf ein weiteres, neueres Lebenszeichen von dem Landwirt und mit ihnen nochmals Kontakt aufzunehmen. Außerdem hätten sie nicht so viel Geld, deshalb müsse darüber neu verhandelt werden.

Quelle: ABC Color, Ultima Hora

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