Keine Kontrolle der Bus- und Lastwagenfahrer

Ein Sprecher von Dinatran, Luis Flores, berichtete, dass sie nicht die Geschwindigkeiten der Busse aufgrund fehlender oder nicht funktionierender Tachographen kontrollieren können, obwohl es dafür eine Gesetzgrundlage gebe. Auch sollte die Behörde in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsministerium die Lenkzeiten der Busfahrer überprüfen, diese betragen höchstens acht Stunden täglich.

Das Gesetz 1821/2001 schreibt vor, dass Unternehmer im gewerblichen Personenverkehr und Transportwesen mechanische oder digitale Fahrtenschreiber verwenden müssen, damit Aufzeichnungen über die Geschwindigkeit und Lenkzeiten nachvollziehbar sind.

Vorgeschrieben sind sie für LKW mit mehr als 10 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht sowie bei Gütern mit brennbaren oder explosiven Stoffen, bei öffentlichen Verkehrsmittel mit 20 oder mehr Passagieren zur Personenbeförderung sowie LKW mit Anhängern.

Der Minister Luis Flores sagte, das Gesetz sei eine tote Vorschrift, entweder sind die Geräte gar nicht vorhanden oder sie werden nicht mehr repariert. Die Gewerkschaft der Arbeitnehmer hatte die Dinatran im Jahre 2014 aufgefordert, die Einhaltung des Gesetzes anzuwenden.
In der Praxis sollten die Lenker nur acht Stunden fahren, es sind aber oft 15 Stunden, sagte Luis Flores.

Er fügte an, dass der neue Direktor von Dinatran, Carlos Samaran, die Vorschrift ernst nehmen wird, insbesondere nach dem letzten Busunglück von dem Busunternehmen Golondrina, bei der acht Menschen tödlich verunglückten. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt, man spekuliert aber, ein Platzen des Vorderreifens sei dafür verantwortlich.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Keine Kontrolle der Bus- und Lastwagenfahrer

    1. Wenn der Feuerlöscher fehlt, gibts ne Pauschalstrafe.
      Ist der Fahrer im Bus zu schnell gefahren oder zu lang, gibts sicher auch ne Pauschalstrafe
      -> Ist aber kein Fahrtenschreiber da, sollte dem Fahrer/Unternehmen jedes mögliche Delikt unterstellt werden und die Höchststrafe bemessen.

      Was für eine Ironie: Der Bus hat nichtmal nen Fahrtenschreiber, eine simple Lochscheibe aus Papier, aaaaber man könnte ja die Menschen hier Totalüberwachen, via Telekommunikationstechnik. Das letztere wird gern forciert, das erstere ist „leider nicht möglich“, haha.

      Dennoch bietet sich da ein Markt an für Smartphones die bekanntlich alle GPS und Netzwerkortung ausgestattet sind. Die App könnte sämtliche Geschwindigkeiten, Stops und Routen, sowie Fahrzeiten Personengebunden abspeichern und befugte können diese Daten auslesen oder via Internet Fernzugreifen. Ach – DAS gibts ja schon lange, genannt Fahrtenbuch und ein deutscher bekommt das bei unbelehrbarem Fehlverhalten per Gericht in D draufgedrückt. Einige Navigationsprogramme bieten gerichtlich anerkannte Fahrtenlogs als Unterfunktion schon seit 10 Jahren an.

      Das heißt: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – Paraguay mag nur nicht.

      Nebenbei habe ich mir eben die Multa Liste der Verkehrspolizei angeschaut. Die korrupten Polizisten hätten ja soooo viele Möglichkeiten den armen Autofahrer zur Kasse zu bitten. Von getönten Scheiben, ohne Licht fahren, Ohne Helm etc etc. Mir macht es den Anschein die sind zu faul sich die Taschen zu füllen oder wissen einfach nichts über ihre eigene Profession, oder ganz abwegig, sie sind zu gute Menschen und lassen aus Mitgefühl und Nächstenliebe jeden laufen weil es gar unmöglich scheint gegen alle Delikte vorzugehen gegen die beinah jeder sich vergeht.

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