Kennzeichen für Motorräder werden günstiger

Der Präsident, Horacio Cartes, hat die Preise bei den Kennzeichen gesenkt, dies betreffe aber nur die Motorräder, ab dem 19.01.2015 ist die neue Regelung in Kraft, gab der Berater des Staatspräsidenten, Sergio Godoy, gegenüber der Presse bekannt. Die Gebühren werden sich dann zwischen 130.000 Gs. bis 450.000 Gs. bewegen.

Godoy erklärte, man habe das Dekret Nr. 2961 “teilweise modifiziert“, allerdings wirke sich die Änderung nur auf die Motorräder aus, bei den vierrädrigen Fahrzeugen ändere sich nichts, hier bleiben die Bedingungen gleich.

Vorher lag die Bemessungsgrenze bei 50% des Wertes des Motorrades, jetzt wurde sie auf 15% gesenkt. Godoy sagte weiter, mit dieser Entschärfung werden auch die Gebühren günstiger, die Untergrenze wird bei 150.000 Guaranies liegen und nicht weiter als bis zu ca. 450.000 Guaranies steigen, je nach Alter und Modell des Kraftrades.

„Der Preis nach der alten Regelung war sehr hoch“, fügte er an. Auch im Zuge der Beschwerden durch aufgebrachte Bürger, insbesondere im Hinblick auf die Zunahme der Kennzeichendiebstähle in letzter Zeit, hat sich „der Staatspräsident Sorgen gemacht“, sagte Godoy. Jetzt kann sich Jeder ein Kennzeichen leisten, auch die Menschen auf dem Land, erklärte er weiter.

Die Kennzeichenkontrollen hatten teilweise schon am 1. Januar begonnen, hauptsächlich in der Metropole Asunción, die Straßenpolizei auf dem Land will erst verstärkt ab dem 1. Februar durchgreifen.

Quelle: ABC Color, Foto: Rolgiati

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2 Kommentare zu “Kennzeichen für Motorräder werden günstiger

  1. Man stelle sich vor, in Deutschland würde sich die Bundeskanzlerin persönlich um die Gebühren für Fahrzeugkontrollen kümmern! In diesem Amt muß es doch wichtigers zu tun geben, als sich um solchen Kram zu kümmern. Natürlich waren die Anmeldegebühren schon immer viel zu hoch und sind es ja auch nach der Gebührensenkung weiterhin. Das ganze umständliche Anmeldeverfahren mit Eintrag im Grundbuch ist ohnhin ein Hohn. Dennoch eine erfreuliche Nachricht für alle Nachzügler beim Anmelden ihres Fahrzeuges. Aber: Eine große Ungerechtigkeit gegenüber allen, die nach der alten Regel hohe Gebühren entrichten mußten. So kommt man wieder einmal mehr zu der Feststellung, daß der Ehrliche am Ende der Dumme ist.

  2. Nicht der ehrliche Bürger ist der Dumme, sondern der Pflichtbewusste, dafür werden die Nachzügler belohnt, ein Hohn der Gerechtigkeit in diesem Land, wie so vieles Andere.

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