Kettensägen gegen die EPP?

Tacuatí: Wenn es keine Söldner sein dürfen, dann wenigstens ein Kettensägeneinsatz, damit die letzten paar Hektar zwischen den Soja- und Maisfeldern der EPP keinen Unterschlupf mehr bieten können.

Personen, die im Einflussgebiet der EPP leben oder leben müssen, wissen, dass es Zonen gibt die erlaubt sind und Zonen, die man nur auf eigene Gefahr betritt. Diese roten Zonen, sind die letzten Waldstücke, die es in der ansonsten kahlen Gegend noch gibt.

Luis Villasanti, Präsident der ländlichen Vereinigung Paraguays (ARP), brachte den Vorschlag zur Abholzung erneut vor, um gegen die selbsterannte paraguaysiche Volksarmee vorzugehen und den Entführten Franz Hiebert Wieler zu suchen. Wenn das nicht gewollt ist, sollten wenigstens kontrollierte Quadranten eingerichtet werden. Die Entführung von Franz Hiebert fand nur 2 km von der größten Kreuzung der Kolonie statt, keineswegs abgelegen und fern von anderen.

Villasanti zeigte seine Fassungslosigkeit, dass Personal der gemeinsamen Einsatzkräfte erst drei Stunden nach der Entführung eintrafen, obwohl diese ganz in der Nähe sind. Den Schaden den die EPP dem Land bereitet ist schrecklich. Er mutmaßt zudem, dass die EPP eine freie Zone haben will, in der der Staat keine Kontrolle mehr hat, um Drogen und andere Sachen schmuggeln zu können.

Die Aktion von Peter Harder und einigen Anhängern, im bewaldeten Bereich nach seinem Neffen zu suchen, fand ein frühes Ende. Die Suche wurde nicht weitergeführt.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Kettensägen gegen die EPP?

  1. Das ist doch Witz!Wer glaubt das die EPP sich im Wald versteckt ist ein Träumer.
    Das sind ganz liebe Nachbarn, erst die Ecken auskucken und dann zuschlagen.
    Die Eta hatte eine Volksgefängnisse in den Ordschaften seiner Zeit im Baskenland.

  2. Es wird immer absurder. Ich warte nur noch, dass jemand sagt, man muesste es mit Entlaubungsmittel gesprueht aus Flugzeugen versuchen. Aber keine Bange, weder Kettensägen noch Agent Orange werden zum Einsatz kommen. Alles wieder nur leere Worte.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.