Neu eröffnete Spielzeugfabrik vor der Schließung

Hernandarias: Estrela, der größte Spielzeughersteller von Brasilien und eventuell der größte von Südamerika hat seit kurzem ein Standbein in Paraguay. Ungültige Ausfuhrzertifikate stoppen jedoch die Produktion.

Es wird fleißig produziert aber die Ausfuhr bzw. die Einfuhr nach Brasilien ist das Problem. Am morgigen Donnerstag wird auch der Chef des Unternehmens Estrela nach Hernandarias kommen, um die Lage zu begutachten. Eine Schließung im Oktober oder November scheint jedoch unausweichlich, da die brasilianischen Behörden den Wegzug ihrer Firmen nach Paraguay geschickt ausbremsen. Wenn kein gültiges Einfuhrdokument vorliegt, nützt auch die beste Produktion nichts. Die Receita Federal, quasi eine Kontrollbehörde für staatliche Steuern, erkennt Zertifikate für Rohstoffe sowie für den Export nicht an. Damit steht jedoch nicht nur Estrela alleine da. Auch Marseg, ein Maquila Hersteller von Arbeitsschutzschuhen, angesiedelt im Departement Central, soll keine Exporterlaubnis mehr haben. Demnach ist die Übersiedelung brasilianischer Unternehmen nach Paraguay, keine gute Alternative mehr.

Am 7. Februar 2017 wurde die Speilzeugfabrik eingeweiht. Die Investition betrug 2 Millionen US-Dollar. Etwa 200 Personen aus der Stadt und Umgebung fanden darin Arbeit.

Wochenblatt / Última Hora

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