Kfz Versicherungspflicht für Asuncón wurde vom Stadtrat gebilligt

Asunción: Die Vorbereitungsphase für eine Kfz Versicherung wird eingeläutet und schon ist die Sprache von hohen Strafen für die, die sich nicht daran halten wollen.

Die Autofahrer die in Zukunft keine Versicherungspolice bei sich führen setzen sich dem Risiko aus von der städtischen Polizei verwarnt zu werden mit Strafzahlungen bis zu 5,5 Millionen Guaranies. Dies ist das beschlossene Ergebnis der gestrigen Stadtratssitzung von Asunción.

Das Stadtratsmitglied Yamil Esgaib, Impulsgeber für das Projekt erklärt, dass es schon eine Versicherungspflicht gibt. Diese allerdings gilt nur für bestimmte Sektoren. Die Gesetzesbrecher setzen sich somit Strafen von 50 bis 100 Tagessätzen aus bzw. 2.763.700 bis 5.527.400 Guaranies. „Wir wollen das alles globaler wird und die Gesetzgeung für alle gleich, unterstrich Esgaib.

Das Hauptargument, worauf sich die Einführung der Pflichtversicherung stützt, sei die große Anzahl von Unfällen, bei denen so gut wie keiner eine Versicherung besitzt.

„Asunción muss eine Vorreiterrolle einnehmen bei der Implementierung dieser Maßnahme. Ohne diese würde die Lebensqualität stetig sinken statt anzusteigen“, erklärt Esgaib.

Umfassende Deckung

Das präsentierte und gebilligte Projekt sieht vor eine Versicherung vorzuschreiben für alle die Fahrzeugfahrer die auf den Haupt- und Nebenstraßen der Hauptstadt unterwegs sind. Die Versicherung soll die Schäden am eigenen Fahrzeug genauso abdecken wie die von Dritten. Eine Lebensversicherung sowie Behandlungskostenübernahme im Krankenhaus soll auch Bestandteil davon sein.

Das Fehlen einer solchen Versicherung stellte ein großes Problem dar und kann in den schlimmsten Fällen mit einem Führerscheinentzug von zwei bis drei Jahren bestraft werden. In diesem Sinn zeigten die Kommissionsmitglieder der Gesetzgebung und dem Verkehrsbereich ihre Konformität.

Aus reiner Formsache wird das Dokument erneut auf Modifikationen geprüft, bevor es für gültig erklärt wird.

(Wochenblatt / La Nación)

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15 Kommentare zu “Kfz Versicherungspflicht für Asuncón wurde vom Stadtrat gebilligt

  1. Zu @ 9mm
    Ja es ist richtig typisch Deutsch alles zu Regeln. Einwenig weniger wäre besser bin ich deshalb unmündig?
    Kenne viele die zurückgekommen sind nach Old Germany und waren froh, dass sie hier sozialversichert, wenn nicht bekamen sie zumindest Sozialfürsorge.

    Doch leider geht es heute meistens nicht mehr in unseren technischen Zeitalter ohne ein Mindestmaß an Regel die auch eingehalten werden sollten.
    Dazu sollte auch eine Kfz Versicherung gehören und auch eine Krankenversicherung (obwohl ich auch selbst lange ohne war) ist es zu empfehlen.——– Habe so schon viele tausende Dollar eingespart. Möglicherweise hat ein anderer Glück ein lebenslang und kommt ohne aus.

    Doch es ist zu bedenken es gibt kein Leben ohne Zwänge!

    Trotzdem an alle Carpe Diem in Paraguay! Ist doch ein schönes Land!

  2. Kann man den Sachverhalt bitte etwas genauer schreiben. Mir erschliesst sich nicht, ob ein „externes“ Fahrzeug das nach Asu fährt auch versichert sein muss. Klar ist nur, dass wir Ausländer mit Sicherheit wieder abgezockt werden.

    1. Ich verstehe das so, dass alle Fahrzeuge, die in Asuncion bewegt werden sollen, versichert sein sollen. Das wird wohl heißen, dass es auch für Besucher und Durchreisende gelten wird.

  3. Ich weiss nicht was Ihr alle da rummobst. In Itapua hat mindestens jeder zweite Campesino und jeder zehnte Indianer ein Motorrad, klar koennten die meisten von denen heute keine Versicherung bezahlen aber irgendwo muss man ja wohl anfangen wenn man was verbessern will und warum nicht mal erst eben in Asunción.Dort ist ja auch die mit abstand groeste Verkersdichte. Also?
    Gruss an alle Rummnoergeler.

    1. Die Gross Verkehrsdichte entsteht nicht zuletzt durch die Pendler, die täglich nach Asu zur Arbeit fahren. Wenn nur die Hälfte derer sich die Versicherung nicht leistenkann, werden die Arbeitslosenzahlen unendlich nach oben schnellen. Das kann ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.

  4. >>>und die Gesetzgeung für alle gleich, <<>>Ohne diese würde die Lebensqualität stetig sinken statt anzusteigen“, erklärt Esgaib.<<<

    So ein DUMMSCHWÄTZER…
    sinken tut die Lebensqualität,
    weil es soviele von "Euch"
    Volkschnorrern gibt.^^

    Komme gerade von Tobati zurück…
    weiss nicht wieviele Moto´s OHNE HELM
    oder/und zu 3. oder gar 4.^^ ich "überholt" habe…
    (Darunter auch viele mit Kleinstkindern…^^)

    An der "Hauptkreuzung" stehen 2 Muni-Polis…
    die ganz wichtig den Verkehr regeln…
    aber das ist egal^^.
    Genauso wie die tollen Löcher in der Hauptstrasse dort…
    (Und eben NICHT nur da…^^)

    @ Lilo
    Ach ja, habe einen KFZ-Versicherung,…
    aber ist wohl eher ein Armutszeugnis ^^
    wenn ich da sehe, was einen erwartet bei Todesfall^^ (Ausser das man TOD^^ ist…)

    GLOBAL wäre ja dann NO LIMIT°°
    Aber das kann sich da wohl hier nicht mal der Präsi leisten^^…*sfg*

    Ob sich das dann der "FUTURO" Metro Bus leisten kann ?

    Oder bleibt der aussen vor ?
    Wie wohl sooo viele Busse…
    in sooo vielen Sachen^^.

  5. @Lilo und Co

    Typisch Deutsch! Jeder muß gegen alles „versichert“ sein.
    Das schöne an Paraguay ist (war), daß du diesen ganzen bürokratischen Mist hier nicht unbedingt brauchst.

    Versicherungen sind für unmündige Mitmenschen, die nicht in der Lage sind, ihr Leben selber zu ordnen.

    Eine solche Versicherungspflicht für ASU wird genau gar nichts zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen…außer bei der Polizei.

    99.9% aller Verkehrsteilnehmer werden nämlich KEINE solche Versicherung haben und deswegen kann nach belieben kassiert werden. SAUBANDE!

  6. Gehe ich Recht in der Annahme, dass dieses Gesetz dann auch für Motorräder und Roller gelten wird? Wenn ja, dann werden nicht nur die Strassen leerer sondern vielen Paraguayern wird die Möglichkeit entzogen, mit dem Roller zur Arbeit nach Asuncion zu fahren. Auch ich bin für eine Versicherungspflicht, jedoch für ganz Paraguay. Es müsten aber erstmal die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sich das auch jeder Paraguayer leisten kann – und nicht nur die Einwanderer, die sicherlich sowieso (fast) alle versichert sind.

      1. @christian:
        Es wäre zummindest typisch Deutsch 😉
        und viele Deutsche, die ich kenne, sind versichert, weil sie Angst haben, im Falle eines Unfalles auf jeden Fall als Schuldiger betrachtet und zur Kasse gebeten zu werden.
        @9mm:
        Allerdings bieten sich durch das neue Gesetz nicht nur den „Wegelagerern“ sondern auch den Versicherten neue Einnahmequellen. Da kann man ja auch mithilfe der Versicherung seine alte Schottkarre ein wenig aufmotzen, vor Allem, wenn wie vorgesehen, der eigene Schaden mitversichert ist. So eine Versicherung muss sich ja schließlich dann auch lohnen. Übrigenens ich bin Deutsche und bisher unversichert und glücklich.
        Trotzdem bin ich – wenn schon Versicherung – dann für Versicherung in ganz Paraguay. Aber was reden wir uns die Köpfe heiß? Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass auch hier langsam aber sicher mehr Gesetze und Einschränkungen auf uns warten.

  7. Das ist wieder einmal eine der typischen Schildbürgeraktionen.

    Eine Versicherungspflicht für Asuncion. Wo bleibt der Rest des Landes?

    Was soll solch eine Versicherung kosten? Für die meisten der Autofahrer wird diese, bei den geforderten Deckungen, unerschwinglich sein.

    Damit ist den Schergen der Stadtpolizei eine weitere attraktive Möglichkeit der wundersamen Geldvermehrung gegeben.

    Um nicht Missverstanden zu werden: Ich bejahe eine Versicherungspflicht für alle Verkehrsteilnehmer. Jedoch muss das alles realistisch sein.

    1. Nebenbei wird auch die Fahrzeugdecke in der Innenstadt ausgedünnt und Versicherungsbüros begünstigt. Umgeheungsstrßen und Nadelöre brauchen nicht mehr entschärft werden. Kostspielige Bauprojekte gehören damit der Vergangenheit an.

      1. Für mich ist eine Vollkaskoversicherung obligatorisch

        Ich fahre seit 1963 Auto – war immer Vollkasco versichert habe sie noch nie in Anspruch nehmen müssen ( hoffentlich bleibt das so ). Aber man bedenke in einem Schadnsfall kann es passieren daß man im Fall der Fälle ohne Versicherung Haus und Hof einsetzen muß um die Schadenskosten zu bezahlen. Dabei ist es doch egal ob man viel oder wenig unterwegs ist. Man kann überall ein Kind erwischen oder einen Motorradfahrer etc. und dann ist man dran mit bezahlen – besser ist es versichert zu sein !

        Aber zeitgleich müssen die Motorräder auch versichert werden – das muß sein !

        Natürlich stimmt es auch das sich der allgemeine Verkehr bei Versicherungspflicht ausdünnt und viele nicht mehr nach Asu fahren.

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