Kleinbauern in Not

Curuguaty: Landwirten aus der Colonia Santa Librada/Bezirk Curuguaty, wurden überredet statt Mandioka Zwiebeln auf ihren Äckern zu pflanzen mit der Aussicht auf eine bessere Vermarktung. Dafür nahm jeder Landwirt der Genossenschaft einen Kredit in Höhe von 4.000.000 Guaranies auf für unternehmerische Fremdleistungen.

Der Ingenieur, Hugo Cardozo, versprach ihnen dabei jegliche Unterstützung, sei es bei der Anpflanzung, technischer Unterstützung bis hin zur Vermarktung des Produktes. Laut Monica Gonzales, ein Mitglied der Bauernvereinigung, habe man Cardozo 12.700.000 Guaranies überwiesen. Mittlerweile sind schon drei Monate vergangen und keine Bepflanzung erfolgte.

Die Bauern hatten den Anbau von Maniok und anderen Gemüseprodukten eingestellt, weil ihnen bei den Steckzwiebeln mehr Gewinn versprochen wurde. Heraus kam weiterhin, dass Cardozo die Gelder in ein anderes Geschäft mich investiert hatte, dies bestätigte er selber.

Die Kleinbauern fürchten um ihre Existenz, denn die aufgenommenen Kredite müssen im kommenden Mai zurück bezahlt sein. Mit den angefallenen Zinsen beläuft sich die Summe auf über 5.000.000 Guaranies.

Der Unternehmer Hugo Cardozo nahm telefonisch Stellung zu der Sachlage. Das Geld sei bei ihm regulär eingegangen, es läge also kein Betrug vor, aber aufgrund der Witterung bot sich noch keine Möglichkeit zur Aussaat. Es existiere eine andere Sorte Zwiebeln, die bis November gepflanzt werden könne, diese werde er natürlich bereitstellen. Falls aber Landwirte aus diesem geplanten Projekt aussteigen wollen zahle er ihnen das Geld selbstverständlich zurück. Es liege ein Missverständnis vor.

Quelle: Ultima Hora

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