Bayer CropScience übernimmt Saatgut-Geschäft in Paraguay

Encarnacion: Bayer CropScience übernimmt das Saatgut-Geschäft des Unternehmens Granar S.A. mit Sitz in Encarnacion, Paraguay. Granar wurde 2001 gegründet und ist auf die Zucht, Erzeugung und Vermarktung von verbessertem Saatgut vor allem für Soja spezialisiert, das auf die Bedingungen in subtropischen Regionen angepasst ist. Granar ist in Paraguay und Uruguay breit vertreten und die Präsenz in Brasilien wächst. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Im Mittelpunkt steht der Erwerb der Marke Igra Semillas von Granar. Seit Gründung des Unternehmens haben Granar S.A. und die Marke Igra Semillas auf dem paraguayanischen Markt eine solide Position aufgebaut. Igra-Saatgut wird bis Ende 2014 noch durch Granar vermarktet. Ab 2015 übernimmt Bayer den Vertrieb. Durch diese Übernahme erhält Bayer CropScience Zugang zum Sojabohnen-Saatgutmarkt in Paraguay und kann Landwirten ein umfassendes Paket für diese Kultur anbieten.

„Sojabohnen sind strategisch sehr wichtig für die Region und für Bayer CropScience. Durch diese Übernahme bekommen wir Zugang zu hochwertigem Zuchtmaterial für die künftige Entwicklung von Sorten und Pflanzeneigenschaften“, sagte Eduardo Estrada, Leiter von Bayer CropScience in Lateinamerika. „Mit unserem Produktportfolio und den Sorten von Granar S.A. können wir Soja-Anbauern in Paraguay jetzt ein Komplettpaket mit Saatgut, Pflanzenschutzmitteln und Dienstleistungen liefern.“

Für Bayer CropScience ist die Übernahme ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer internationalen Exzellenz-Plattform für Sojabohnen-Saatgut und sie unterstreicht den Stellenwert Lateinamerikas in diesem Geschäft. In den vergangenen drei Jahren hatte das Unternehmen mehrere Zukäufe in Lateinamerika getätigt. Dazu zählten das Zuchtmaterial von Agropastoril Melhoramento, die Soja-Unternehmen Wehrtec und SoyTech, die Pflanzenzuchttechnologie von CVR (alle in Brasilien), sowie der Kauf von FN Semillas S.A. in Argentinien.

„Unsere Übernahmen bedeuten, dass wir lateinamerikanischen Landwirten modernste Entwicklungen aus unserem Portfolio von Soja-Eigenschaften in wettbewerbsfähigen lokalen Sorten anbieten können“, sagte Estrada. „Durch unser erweitertes Portfolio und unsere internationale Forschung zu Pflanzeneigenschaften haben wir eine Vielzahl von Sorten im Angebot, die jeweils auf die unterschiedlichen Wachstumsbedingungen der Region zugeschnitten sind.“

Über Bayer CropScience

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft sowie hochwertige Materialien. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 8,819 Milliarden Euro im Jahr 2013 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf chemischer und biologischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 22.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.

Quelle: Pressemitteilung Bayer

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10 Kommentare zu “Bayer CropScience übernimmt Saatgut-Geschäft in Paraguay

  1. Ist das Wochenblatt jetzt zur Werbeplattform der internationalen Agrochemie mutiert, die den Text auch noch gleich frei Haus liefert? Wie gut zahlt die für die Veröffentlichung solcher Artikel?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bayer_CropScience

    @ Redaktion
    Euch ist hoffentlich klar, dass Ihr damit zu einigen Themen Eure Glaubwürdigkeit verspielt habt!

    1. @Dirinella
      Ich glaube zu einer glaubwuerdigen Berichterstattung gehoeren auch solche Themen.
      Ich finde eine breitgefaecherte Berichterstattung besser , denn eine Meinung zu bilden,
      sind wir doch alle selbst in der Lage !
      Hoffe ich zumindest !!

    2. Wieso bietet das Wochenblatt denen eine Werbeplattform, nur weil objektiv darüber berichtet wird?
      Wenn das Wochenblatt beispielsweise über den Streik der Lehrer oder über die steigende Verschuldung Paraguays berichtet, heißt das doch auch nicht automatisch, dass sie pro Lehrer und pro Regierung berichtet.
      Warum also immer gleich alles so negativ betrachten?

  2. ja, Herr Eduardo, wir haben es verstanden. Es ist ihnen geglückt einen weiteren Coup in Richtung Genprodukte auf dem paraguayischen Markt zu landen. Wer die Besitzer ihres weltweit agierenden Konzerns sind, das wissen wir und die, die es nicht wissen, können es hier nachlesen: http://www.investor.bayer.de/de/aktie/aktionaersstruktur/uebersicht/
    Die Genriesen werden es durch Monokulturen schaffen, dass die durch die Seher vorausgesagte große Hungersnot in Südamerika eintritt. Aber was interessiert das die Verantwortlichen in diesem und den Nachbarländern? Nichts ! Hauptsache der Dollar rollt.

    1. Solche Leute denken nicht weiter als von ihrer Stirn bis zum Brett davor. Achtung und Respekt vor der Schöpfung existiert für die nicht. „Seher“ werden herablassend belächelst oder gleich zu Semidebilen erklärt. Sie glauben nur den eigenen, seelenlosen Gewinn-Prognosen und an Cash
      (ich weiß ja nicht, wie nahrhaft „green bucks“ sind, wenn es sonst nichts mehr gibt) …

    2. Schlecht informiert ?
      Diese Saatgutfirma produziert nur Gensaatgut (Soja) seit seiner Gruendung .
      Die anderen Produkte im Program sind noch konvenzionel (noch).

      1. Zitat:“Seit 1996 ist eine gentechnisch veränderte (transgene) Sojabohne zugelassen, die die Unkrautbekämpfung erleichtert. Die Pflanzen sind resistent gegen das Breitbandherbizid Glyphosat (Roundup). 2010 wurde auf 71 % der globalen Sojaanbaufläche transgenes Saatgut verwendet“.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne

  3. Dann wird es ja nicht mehr lange dauern und die Bauern können kein eigenes Saatgut mehr verwenden.
    Und wieder ist die Industrie Sieger über die mehr und mehr auf eigenem Feld versklavten Bauern.

    PS: @Hendrik

    Schleichwerbung war mir schon immer zuwider, schlecht gemacht ganz besonders. In ihrer Bewertungsskala sollte auch eine NULL erscheinen, dann hätte dieses Abschrift einer Pressemitteilung und Wiki höchsten eine 0,5 erreicht.

  4. Es ist bewundernswert, wie sich alle vor den Pflug spannen lassen. Bayer und wie sie sonst noch heißen, dienen nur
    der bedingungslosen Ausbeutung der Agrarflächen. Der Mensch, sein angebliches Wohlbefinden, seine Gesundheit müssen den Macht- und Gierstreben der multinationalen Konzernen und letzten Endes der Profitgier der Aktionäre weichen.
    Es interessiert, auch die unwissend tuende Frau Merkel nicht, kein Schwein, was mit dieser Welt auf lange Sicht geschehen wird. Solange der Mamon rollt, ist alles gut,
    Die Welt, der Planet, wie wir ihn heute kennen, wird in 5 Jahren aufhören zu existieren. Es ist ein Schande, dass gerade die
    die hier immer das Maul so weit aufreißen, dass man deren anale Endungen sehen kann, nichts, aber rein garnichts gegen den negativen Wandel unternehmen werden bzw. wollen. Es ist so schön einfach dem Obama in den Arsch zu kriechen, als selbst eine eigene Meinung stählern zu behaupten.
    Ist diese Welt noch zu retten? NEIN, niemals! Denn der Zerfall ist das Ziel aller Unwissenden.

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