Kloster als Selbstversorger

Ayolas: Das Kloster Santa Maria de Fe in San José geht neue Wege, um das Leben in der Gemeinschaft sicherzustellen. Nachdem die Einnahmen durch Spenden sinken, geht man zur Selbstversorgung über.

In dem Kloster, das sich bei San José im Departement Misiones befindet, haben die Mönche verschiedene Sorten von Gemüse angebaut und züchten auch Geflügel, um sich selbst versorgen zu können. Im Rahmen einer Messe verkaufen sie jetzt aber auch Geflügelprodukte, Süßigkeiten, Gemüse und handwerkliche Produkte, um Spenden für das Kloster zu sammeln.

Bruder Andrés Chávez berichtete, dass die Verkäufe am ersten Samstag eines jeden Monats getätigt werden und dank dieser Aktivität die Kosten für die Instandhaltung des Klosters, an dem mehr als 10 Mönche untergebracht sind, gesenkt werden können. Jedoch können Interessierte auch an anderen Tagen diese Produkte kaufen, wenn sie die Abtei besuchen.

Wochenblatt / Mas Encarnación / ABC Color

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4 Kommentare zu “Kloster als Selbstversorger

  1. Ja. Mache ich seit Jahren. Ich pflanze Verschiedenes an: Chips, Chicle Babero, Streichhölzer, Sauerkraut, Umweltschutz, Shwuddi Iglesias CDs 120 dB und Bier (kann man die leeren zum Bierbücksentürmchenbauen oder Abfackeln wiederverwenden). Wächst wunderprächtig.

  2. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Bei den Protestanten laufen solche Ausverkaeufe fuer christliche Zwecke (wie Asadoverkauf, etc) so dass die Produkte ganz schoen ueberteuert sind, das Fleisch von einem reichen Ganadero gespendet wurde und die anfallende Arbeit dann von ehrenamtlichen Bruedern gemacht wird. Fazit: 100% Gewinnspanne da 0 % Kosten.
    So duerfte es da auch laufen: die Materialien werden von Glaeubigen gespendet, die Messdiener oder Burschen der Glaeubigen von den Doerfern rundum muessen die Arbeit erledigen und die Produkte unentgeltlich herstellen und die Pfaffen heimsen dann das Geld ein. Fazit auch hier: 100% Gewinnspanne.
    Die Kueken und den Mais zur Aufzucht der Haehnchen sind wohl alles Spenden.
    Der Protestantismus sollte auch mit Kloestern mal anfangen – ohne Zoelibat und auf Zeit. Vor allem koennten Nonnenkloester fuer Frauen die Gewalt in der Familie erleben als Zuflucht dienen wenn sie nicht wissen wohin gehen. Nur sollte das Opfer selber auch wenigstens fromm sein und das Christentum bejahen.
    Heute ist es so dass Leute mit HWG (Haeufig Wechselnde Geschlechtspartner) beim Rausschmiss nicht mehr wissen wohin, oder die Teenager Tochter kommt nicht mit dem Padrastro aus den die Schlampe von Mutter nicht verlieren will und so ergibt es sich dass die Tochter dann meist ein Konkubinat eingehen muss mit dem erstbesten Freier um ein Dach ueber den Kopf zu haben. Damit beginnt dann der Teufelskreis.
    Gerade fuer zerbrochene Familien boeten Kloester eine Alternative an um eine Unterkunft zu haben, wenn auch auf Zeit, so dass sich die Jugendlichen nicht dem suendhaften Leben der HWG hingeben muessen aus finanziellen Noeten. Klar hat der Abt da das Sagen der dann so manchem Menschen davor bewahrt auf die Schiefe Bahn zu geraten. Man wuerde da zur Schule gehen und arbeiten. Eventuell wuerden viele als Moenche (ledig oder verheiratet) und Nonnen fuer immer bleiben wollen. Die Kinder wuerden auch in die Moenchskutte gesteckt werden die diese Hilfesuchenden mitbringen.
    HWG ist ein Phaenomen das sich haeufig aus finanzieller Not ergibt weil diese Personen mit Schiffbruch nirgendwo eine Bleibe oder gar Kleider finden – oft kann man bei Familienstreitereien, Ehescheidung und Rauswurf nicht mal die Sachen und Kleider mitnehmen und steht komplett mittellos da so dass man sich dann dem naechsten Freier an die Brust wirft.

  3. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Im Falle der mennonitischen Bergthaler wo die Maenner der Kolonie zu paragiayischen Huren gingen und stetig gehen weiss die Frau mit den meist vielen Kindern nicht wohin denn die hat kein Geld und keine Bleibe. Gaebe es protestantische Kloester, waere es ein Leichtes wenn die Frau dann mit den Kindern, den Sachen, Kleidern zusammen ins Kloster verschwindet und da um Zuflucht bittet. Das wuerde dann gewaehrt und die Familie waere teil des Klosters. Nach einiger Zeit wenn die Sache etwas ueberstanden ist koennte die Familie dann irgendwo in die Stadt ziehen wenn sie Arbeit gefunden haben oder wohnen fuer immer im Kloster gehen aber auswaerts jeden Tag auf Arbeit (wo immer das sein mag).
    Dieses System wuerde genausosehr vonnutzen sein fuer Leute die aus Sekten wie Scientology, Mormonen, Jehovas Zeugen, Moonies, und andere raus wollen, die aber alles verlieren wenn sie raus gehen.
    Das Kloster naeme diese auf insofern sie dann „zum Herrn gefunden haben“.
    So haette Luther damals schwups nur ins protestantische Kloster haben wechseln koennen und auch die Moenche vom katholischen Kloster San Isidoro del Campo, die den Protestantismus annahmen und die spanische Reina-Valera Bibel uebersetzten, haetten so schwups nur in ein protestantisches Kloster wechseln koennen – dann ohne Zoelibat mit Frau und Kindern – und sich so der Inquisition entziehen.
    „Casiodoro de Reina oder de Reyna (* um 1520 in Sevilla; † 15. März 1594 in Frankfurt am Main) war ein evangelischer Theologe, der (vermutlich zusammen mit einigen anderen) die Bibel ins Spanische übersetzte.
    Reina wurde um 1520 geboren. Von Jugend auf beschäftigte er sich mit der Bibel.[1] Er war Mönch des Hieronymiten-Klosters von San Isidoro del Campo außerhalb Sevillas (Monasterio jerónimo de San Isidoro del Campo de Sevilla). In dieser Zeit kam er mit dem Luthertum in Kontakt und wurde Anhänger der Reformation. Als er in den Verdacht der Inquisition wegen reformatorischer Tendenzen geriet, floh er 1557 mit über einem Dutzend anderer Mönche. Zunächst ging er zu Johannes Calvin nach Genf, doch dort fand er nicht den erhofften Zufluchtsort. Im Jahr 1558 erklärte Reina, dass Genf ein „neues Rom“ geworden sei, und verließ es.
    Reina reiste 1559 nach London. Dort diente er den geflüchteten spanischen Protestanten als Pastor, 1562 wurde er Pastor der anglikanischen Kirche, und er heiratete. Doch König Philipp II. von Spanien übte Druck aus, sandte Spione und setzte Kopfgeld aus, um seine Auslieferung zu erreichen.
    In Sevilla wurde (im April 1562) von der Inquisition ein Auto de Fé veranstaltet, in welchem das Bild Casiodoros verbrannt wurde. Die Werke Reinas und seiner Kollegen wurden auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt und Cassiodoro de Reina wurde zum „Häresiarchen“ (d. h. zum geistigen Kopf von Häretikern) erklärt.
    Reina ging etwa 1563 nach Antwerpen, wo er mit den Autoren der Polyglott-Bibel zusammentraf. Im April 1564 ging er schließlich nach Frankfurt, wo er sich mit seiner Familie niederließ.
    Reina übersetzte heimlich das Buch des Calvinkritkers Sebastian Castellion, De haereticis, an sint persequendi (deutsch: Über Häretiker und ob man sie verfolgen darf), in welchem die Exekutionen „für Gewissengründe“ verdammt werden und in dem die ursprüngliche christliche Ablehnung für diese Praxis dokumentiert wird.
    Während seines Exils in den verschiedenen Städten Frankfurt, London, Antwerpen, Orléans und Bergerac, finanziert durch verschiedene Quellen (wie es auch bei Juan Pérez de Pineda der Fall war), begann er mit der Übersetzung der Bibel ins Spanische. Dabei verwendete er unterschiedlichste Werke als Textquellen. Die Übersetzung des Alten Testaments basierte auf dem hebräischen masoretischen Text. Als Sekundärquelle scheint er die Ferrara Bible auf Ladino und die Vetus Latina stark verwendet zu haben. Die Übersetzung des Neuen Testaments basierte auf dem griechischen Textus Receptus. Für das Neue Testament waren die Übersetzungen von Francisco de Enzinas und Juan Pérez de Pineda eine große Hilfe. Auch hier verwendete er die Vetus Latina. Daneben verwendete er wohl auch syrische Manuskripte.
    Seine Bibel veröffentlichte er 1569 in der Schweiz. Es wurde darüber spekuliert, dass seine Bibelübersetzung, die die Basis für die Reina-Valera-Bibel legte, ein Kompositionswerk (also eine Zusammensetzung) der verbannten Isidorengemeinde war, also erstellt von verschiedenen Händen, mit Reina als Erstem unter ihnen.
    Im Juli 1570 zogen de Reina mit seiner Ehefrau und den Söhnen zurück an die Stadt am Main. De Reina wurde am 16. August 1571 als Bürger der Stadt Frankfurt am Main aufgenommen. Mit ihrem neuen Bürgerrecht bezog die Familie zeitweise das Haus Braunfels am Liebfrauenberg, das sich bis 1578 im Besitz des Tuchhändlers Augustin Legrand befand. Zur Ernährung seiner Familie, wie schon in Basel, trieb er Seidenhandel und war als Buchhändler tätig. Hierzu hatte er 1577 ein Lager im Haus zum Groll in der Mainzer Gasse angemietet. Allmählich schloss er sich ganz den Lutheranern an. Um das Jahr 1580 ließ er einen Katechismus in Anlehnung an den lutherischen in französischer, holländischer und lateinischer Sprache erscheinen. Ferner übersetzte er für den Drucker Nicolaus Bassée spanische Werke. Seine Beziehungen zur Französisch-reformierte Kirche waren zunächst schwierig, so war der Gemeindevorstand der zunächst Erkundigungen über de Reina und dessen Vorstellungen zur Moral und kirchlichen Lehre aus Genf und London einholte zunächst zurückhaltend. Später nahm man ihn aber in die Gemeinde auf, wo er auf französisch und möglicherweise auch auf Spanisch predigte.
    Er starb 1594 in Frankfurt.“
    Genau fuer sowas koennten protestantische und auch mennonitische Kloester dienen.

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