Kommuniqué zur derzeitigen Situation des Kolpingwerks Paraguay

Die vor einiger Zeit von Frau Brigitte Fuzellier vor der deutschen Regierung erstattete Anzeige über die während ihres Auftrags als Geschäftsführerin der FUKOLPA bei der Stiftung Kolping Paraguay entdeckten Unregelmäßigkeiten hat in den mitverwickelten Körperschaften eine Aufruhr verursacht, die bis heute noch Nachwirkungen hat.

Damals unterstützten die Vorstandsmitglieder der Stiftung Kolping Paraguay (einschließlich der Bauernverband Kolping Paraguay) die Anzeigen von Frau Brigitte Fuzellier, welche sogar bis zum Hauptsitz der SEK in Deutschland und den Zeitungen Spiegel und Taz gelangten.

Vor fast einem Jahr beugten wir Beiratsmitglieder der FUKOLPA und des Bauernverbandes Kolping Paraguay uns den Drohungen, Nötigungen und der Erpressung des Generalmanagers der SEK Herrn Hans Drolshagen und haben eingewilligt Dokumentationen zu unterschreiben, die zur Entlassung der damaligen Geschäftsführerin der FUKOLPA Frau Brigitte Fuzellier geführt haben.

Der Beiratsvorsitzende der FUKOLPA Ing. Julio Santos stimmte dieser Entscheidung nicht bei und legte seine Amt unwiderruflich nieder mit dem Vermerk, das gegen Frau Fuzellier, die sich stets um das Wohlbefinden und die Beseitigung von Unregelmäßigkeiten und Korruption bei Kolping Paraguay bemüht hatte, ungerecht vorgegangen werde.

Seitens Herrn Hans Drolshagen und Olaf von Brandenstein ergingen damals viele Drohungen (Klagen, Haushaltskürzungen, usw.) und auch Versprechen an die Bauernverbandsmitglieder des Kolpingwerks Paraguay und so wurden wir dazu gezwungen, bezüglich der Änderung in der Satzung der FUKOLPA falsche Aussagen zu machen und zu sagen, dass wir nichts davon wussten und dass Frau Brigitte Fuzellier jene vorgenommen habe ohne uns zu Rate zu ziehen, was aber vollkommen falsch ist, denn diese Änderungen sind von den Vorstandsmitgliedern der FUKOLPA einstimmig genehmigt worden.

Aus Angst vor Repressalien und wegen dem diktatorischen Verhalten von Hans Drolshagen uns gegenüber haben wir nicht erfahren, dass Frau Brigitte Fuzellier guten Glaubens angeboten hatte ihr Amt friedlich niederzulegen und die Auftragsabtretung so zu tätigen, das sie all den von FUKOLPA abhängigen Personen zugutekommt; um eine Gegenmaßnahme gegen den Bauernverband zu vermeiden wurde dieses Angebot bei einem Privattreffen zwischen Herrn Hubert Tintelott, Herrn Hans Drolshagen und Frau Brigitte Fuzellier und der deutschen Konsulin in den Geschäftsräumen der FUKOLPA vorgelegt.

Bei diesem Treffen erläuterte Herr Hans Drolshagen, dieselbe Person, die uns als Generalmanager der SEK bedroht, unter Zwang gesetzt und Herrn Olaf von Brandenstein als Geschäftsführer der FUKOLPA eingesetzt hatte, dass er den Bauernverband nicht davon überzeugen könne diesen Vorschlag zu akzeptieren.
Fast ein Jahr nach den Geschehnissen können wir heute behaupten, dass wir an uns selbst gespürt haben wie Herr Olaf von Brandenstein bescheidene Leute und Bauern verachtet; er selbst übertritt ständig die Satzungsvorschriften während in FUKOLPA ein absoluter Nepotismus herrscht; Gehaltsaufschläge werden sowohl dem Geschäftsführer als auch dessen Ehefrau zugewiesen, welche in Kernposten bei der Stiftung und dem Kolping Institut eingesetzt werden.

All dieses ergibt sich nachweislich schon aus dem Betracht der Senkung der derzeitigen Schüleranzahl im Kolpinginstitut, der Abschaffung der Stipendienvergünstigungen, den ungerechtfertigten Entlassungen ohne Auszahlung der für solche Fälle pflichtigen Gelder, unnötiger Neuanstellungen, Verwendung der FUKOLPA Ressourcen für Privatzwecke und einer unnötigen Verfolgung von Frau Brigitte Fuzellier indem beleidigenden Aussagen über sie gemacht werden.

Ein deutlicher Beweis dafür, dass in der Verwaltung keine Klarheit herrscht ergibt sich daraus, dass der Beirat der FUKOLPA im Januar 2010 für die Durchführung einer vollständigen Buchprüfung von all dem was der FUKOLPA verbunden ist eine unabhängige Firma anstellte; dieses störte Herrn Hans Drolshagen sehr, was daran merkbar wurde, das Herr Olaf von Brandenstein gleich nach seinem Amtsantritt der nagestellten Firma unmittelbar kündigte und eine früher bei der Staatsanwaltschaft angezeigte Person erneut anstellte; dieser obliegt das „Ausbessern“ und die „Berichtigung“ der Bericht für das BMZ.

Als Bauernverband des Kolpingwerks Paraguay können wir solch ein Handeln nicht weiter verhüllen; derzeit ist Herr Hans Drolshagen nicht mehr Generalmanager der SEK, die Katholische Kirche hat sich geweigert erneut einen Priester als Generalpräses der Kolping zu ernennen und hierzulande haben Monsignore Medina seine Schutzherrschaft und Pater Mario López sein Amt als Präses für das Kolpingwerk Paraguay niedergelegt; wir glauben dass wir nicht weiter schweigen sollen und sind müde davon, dass unsere Rechte übertreten werden und haben beschlossen, die Entlassung des Geschäftsführers Olaf von Brandenstein zu beantragen.

Unterzeichnet von: Vicnente I. González G. (Direktor FUKOLPA) und Teodosio Cubilla (Direktor FUKOLPA)

(Wochenblatt / Pressemitteilung)

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5 Kommentare zu “Kommuniqué zur derzeitigen Situation des Kolpingwerks Paraguay

  1. auch wenn es lange gedauert hat die Wahrheit kommt ans Licht auch wenn man noch so versucht hat uns Mundtot zu machen als WHistleblower mit Gottvertrauen ist man nie verlassen und das habe ich zum Glueck sehr viel . Danke besonders all meinen Freunden und Bekannten , meinen Kindern die die ganze Zeit zu mir standen auch in der groessten Dunkelheit haben sie auf mich vertraut und nun endlich ist der Augenblick gekommen wo man den Dreck nicht mehr unter den Teppich kehren kann.

  2. • Jesús dijo a la gente:
    «No se enciende una lámpara para cubrirla con un recipiente o para ponerla debajo de la cama, sino que se la coloca sobre un candelero, para que los que entren vean la luz. Porque no hay nada oculto que no se descubra algún día, ni nada secreto que no deba ser conocido y divulgado.
    Lc 8, 16-17

  3. hier nochmal die Uebersetzung des zutreffenden Bibelzitats auf die Sachlage

    Lk 8,16 Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen.
    Lk 8,17 Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt.
    Lk 8,18 Gebt also Acht, dass ihr richtig zuhört! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint.

  4. Alle sogenannten „Hilfswerke“ sind Halunken !
    90 Prozent der Spenden versickern in den Schatullen der Initianten .
    Ist doch Nett.

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