Kommunistisch und schwarz

Asunción: Wie die Cartes Tageszeitung “Hoy“ heute mitteilte wurden am heutigen Dienstag fünf “kommunistische“ Chinesen und fünf Haitianer an der Einreise nach Paraguay gehindert. Weswegen man so sinnlos generalisiert ist unklar.

Dass die Volksrepublik China kein kapitalistisches Land ist, bezweifelt keiner. Dennoch ist fraglich ob die fünf Festland-Chinesen, darunter zwei Kinder, tatsächlich so “kommunistisch“ sind. In der Tat benötigen Festland-Chinesen ein Visa um nach Paraguay einzureisen. Dies bekommen sie genauso schwierig wie ein Paraguay ein Visum für China, da es keine gegenseitigen Botschaften in den Ländern gibt. Die Einreise aus Foz de Iguazú wurde untersagt. Die Abschiebung umgesetzt.

Anscheinend sind auch Haitianer beim Einreisen benachteiligt. Fünf haitianische Staatsbürger wurden ebenso abgeschoben.

Bleibt nur zu hoffen, dass nicht jeder Paraguayer im Ausland mit gewissen Landsleuten verglichen wird. Auch diese Generalisierung wäre falsch.

Wochenblatt / Hoy

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9 Kommentare zu “Kommunistisch und schwarz

  1. Richtig so. Intentan entrar ilegalmente heißt sie wollten illegal einreisen, und Paraguay lässt keine Illegalen rein. Hat wohl am wenigsten mit der Hautfarbe zu tun. Nur Umsetzung der geltenden Gesetze.

    1. Woher wissen Sie, dass sie illegal einreisen wollten? Weil es auf einem Schmierblatt steht? Wenn Sie keinen Pass haben, korrekte Entscheidung. Aber in Brasilien sind die Leute mit SIcherheit auch nicht ohne Pass eingereist.
      Bei den Chinesen: Kein Visum! Pech. Bei den Chinesen ist es genauso, man muss man sogar extra eine Genehmigung einholen um nach Tibet zu reisen.
      Bei den Haitianern, naja, vielleicht hat es doch mit der Hautfarbe zu tun. Viele Paraguayer haben schon eine Abneigung gegen Schwarze. Woher das kommt, weiss ich auch nicht. Aber wenn da fremdenfeindliche Grenzbeamten in Ciudad del Este weilen, wuerde es mich nicht wundern.

  2. Kommunistisch! Da wären sie aber in Paraguay im richtigen Land, wo ein paar Oligarchen sich gut und reichlich aus dem Staatströgchen bedienen und die Proletariersocken glücklich und zufrieden sind, wenn sie ein paar Bierbüchsen und Streichwürste zum Anfeuern sich verdienen.

  3. Generalisierungen sind gar nicht so danebengeschossen. Generell gilt: kennst du einen Mennoniten kennst du 90% der restlichen Mennoniten.
    Selbst hier beim WB kann man an den Kommentaren erkennen, dass mehr oder weniger 75% der DOeCh’ler im unisono Takt ticken – 75% denken gleich, weisen die selben Verhaltensmuster auf, usw.
    Man vermutet wohl die haitianische Mafia hinter diesen Einwanderern zumal Paraguay eines der Hauptexportlaender fuer Marihuana gilt. Chinese sind sowieso potenzielle Spione und Agenten die ihr „One Belt one Road“ Projekt hier installieren wollen (billige chinesische Kredite, die Paraguay dann fuer 99 Jahre hoch verschulden, usw.).
    Besonders ein paraguayer duerfte aud Anhieb die Motive der Chics und Haitianer erkennen, wo der Deutsche dank seiner liberalen Denkweise nie im Leben drauf kommen wuerde. Die Mentalitaet der Chinese und Paraguayer ist zu 75% deckungsgleich, wo der Deutsche nur hoechstens bis zu 10% diese teilt (und daher nichts begreift).
    Ex Wehrmacht Leute und Straflager Haeftlinge wie der Mennonite Jakob Esau wuerden die Dinge eher sofort durchschauen wo der in einer agnostischen Gesellschaft aufgewachsene Europaeer „null Bahnhof“ begreift: https://www.youtube.com/watch?v=wBe2wAgIOrw.
    Esau meint dass die Gruenen gut nach Sibirien passen wuerden wo es -70 Grad unter Null ist und daher sich die Russen dort nie baden sondern sie schmieren sich mit Fischoel ein das nicht am Koerper gefriert; den Kleinkindern steckt man da trockenes Moos zwieschen die Beine fuer Oeko-Windeln. Sehr interessant der Erfahrungsbericht dieses Mennoniten der uebrigens in der Wehrmacht als Panzergrenadier diente und dann spaeter oft verhaftet wurde von den Politkomissaren und jahrelang in sibirische Gulags zubringen musste – er dankt der Roten Partei und Stalin dass sie ihn „hart gemacht“ haetten, ansonsten haette er schon laengst aufgegeben.

    1. @“Der rote Baron“, die gebrauchten Moos-Windeln brennen genau so gut wie die paragauyschen Pampers, nämlich gar nicht, qualmen stundenlang vor sich hin, wenigstens geben die Paragauys noch nasse Blätter, Glas, Altöl und E-Lampen und weiteres brennbares Material wie Batterien, Akkus und toten Hund als Brandbeschleuniger hinzu. Schade, dass sie das kurz auch bevor es anfängt zu regnen tun und dann der Regen alles wieder nass macht. Dann siehtst sie am nächsten Tag Streichholzschachtel um Streichholzschachtel, wie sie es doch noch hin bekommen können. Aber im großen und ganzen kann man schon sagen, doch, Feuerchen machen können sie, besser als Auto-, Haus-, Geräte-basteln.

  4. interessant wie hier einem Jeden gleich eine poiitische Haltung unterstellt wird.
    Im übrigen kann man nur hoffen, dass Paraguayer im Ausland so behandelt werden, wie Ausländer in Paraguay.

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