Kooperation zwischen FARC und EPP?

Ein Kämpfer der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) wurde über die möglichen Verbindungen seiner militanten Gruppe zu der EPP in Paraguay befragt.

Es ist Manuel Martin, der selbst aktives Mitglied der FARC war und nun zur Kommission gehört, die mit verantwortlich für das historische Friedensabkommen zwischen der Regierung Kolumbiens und den Rebellen war. Nach über 50 Jahren eines bewaffneten Konflikts mit tiefgreifenden Auswirkungen in verschiedenen Bereichen kam es zu einem Ende des Freiheitskampfs.

Während des Interviews mit einem Radiosender sagte der ehemalige Guerillakämpfer, die paraguayische Volksarmee EPP sei für Diebstähle, Morde und Entführungen bekannt, aber die FARC, als solche, hätte sich für internationale politische Arbeit mit sozialen Organisationen und politischen Bewegungen eingesetzt.

Martin fügte an, sie hätten (Anm. die FARC) ebenfalls Kontakt zu den Medien und Persönlichkeiten gesucht, dies sei bei der EPP aber anders. Er fügte weiter an, persönlich keinen Kontakt zur EPP zu haben und seine Kraft wäre daraufhin ausgelegt, die Probleme im eigenen Land zu lösen. „Wir schätzen den Kampf der EPP und respektieren ihn aber wir hatten nie mit ihnen oder anderen Organisationen direkten Kontakt“, betonte Martin.

Die Staatsanwaltschaft in Paraguay geht aber davon aus, dass es zu einer Annäherung der beiden Gruppen gekommen sein könnte während der Entführung von Cecilia Cubas, die mit dem Mord an der Tochter des früheren Präsidenten Raul Cubas Grau endete.

Quelle: ABC Color

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5 Kommentare zu “Kooperation zwischen FARC und EPP?

  1. Mach sich keiner damit die Birme heiß.die EPP braucht die FARC nicht.
    Die Einnahmen sind da, Sie brauchen keinen.
    Lasst die Kirche im Dorf,was soll Lugo, der Papst,hat jemand vielleicht noch den Kaiser von China auf Lager!

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