Kümmerliche Impfquote: Warum lassen sich kaum Menschen gegen das Dengue-Virus impfen?

Ciudad del Este: Am Montag, den 21. September, hat im Departement Alto Paraná die Verabreichung des Dengue-Impfstoffs für Personen im Alter von 6 bis 60 Jahren begonnen. Die Zahl der geimpften Personen ist gemessen an den 1.000 Dosen, die der Regionalstelle des Erweiterten Immunisierungsprogramms (PAI) im Departement zur Verfügung stehen, jedoch noch sehr gering.

Bis gestern haben sich lediglich 38 Personen in den Gesundheitseinrichtungen eingefunden, um sich gegen Dengue-Fieber impfen zu lassen, wie Sergio Cetrini, Leiter des PAI in Alto Paraná, gegenüber den Medien bestätigte.

Cetrini informierte darüber, dass die Impfstoffe in den zentralen Gesundheitseinrichtungen von 12 Distrikten in Alto Paraná verabreicht werden. Er stellte klar, dass es keine mobilen Impfteams gibt, die durch die Gemeinden ziehen oder Hausbesuche machen.

Der Leiter des PAI rief die Bevölkerung dazu auf, das Regionalkrankenhaus, die Distriktkrankenhäuser sowie die dafür vorgesehenen Gesundheitszentren der Distrikte aufzusuchen, um sich impfen zu lassen. Die Impfung erfolgt in zwei Etappen; die zweite Dosis muss drei Monate nach der ersten verabreicht werden.

Impffähige Gesundheitseinrichtungen:

-Regionalkrankenhaus von Ciudad del Este

-Distriktkrankenhaus von Presidente Franco

-Distriktkrankenhaus von Hernandarias

-Distriktkrankenhaus von Minga Guazú

-Distriktkrankenhaus von Santa Rita

-Gesundheitszentrum von Itakyry

-Gesundheitszentrum von Juan León Mallorquín

-Gesundheitszentrum von Juan E. O’Leary

-Sanitätsstation von Naranjal

-Sanitätsstation von Santa Rosa del Monday

-Sanitätsstation von Yguazú

-Sanitätsstation von Santa Fe del Paraná

Cetrini erklärte, dass die Erwartung darin bestehe, die vom Gesundheitsministerium (MSP-BS) an Alto Paraná gelieferten tausend Dosen innerhalb von maximal einem Monat zu verabreichen, um anschließend die Zweitdosen vorzubereiten. Er merkte an, dass die Personengruppe im Alter von 6 bis 60 Jahren etwa 67 % der Gesamtbevölkerung des Departements ausmacht. Die Zahl von 1.000 Dosen sei zwar gering, spiegele aber die Menge derer wider, die vorerst geimpft werden können.

In anderen Departements des Landes wurde die Dengue-Impfung zuvor bereits für Personen im Alter von 6 bis 39 Jahren angeboten. Seit vergangener Woche wurden sowohl die Altersgruppe der zu Immunisierenden als auch die Abdeckungsregionen erweitert.

Der in Paraguay verabreichte Dengue-Impfstoff trägt den Namen Qdenga (TAK-003). Es handelt sich um einen tetravalenten Lebendimpfstoff mit abgeschwächten Viren, der laut Angaben des Gesundheitsministeriums vor den vier Serotypen des Dengue-Virus schützt. Das Ministerium stellt klar, dass die Impfung eine Ansteckung nicht verhindert, aber schwere Krankheitsverläufe und Krankenhauseinweisungen zu einem hohen Prozentsatz reduziert.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Kümmerliche Impfquote: Warum lassen sich kaum Menschen gegen das Dengue-Virus impfen?”

  1. Zitat „Das Ministerium stellt klar, dass die Impfung eine Ansteckung nicht verhindert, aber schwere Krankheitsverläufe und Krankenhauseinweisungen zu einem hohen Prozentsatz reduziert.“
    Das haben sie bei der sog. C-19 Vergiftung auch gesagt.
    Getreu dem Motto, „Wir wissen nicht, ob der Impfstoff überhaupt wirkt.“ Das Ministerium glaubt immer noch, dass die Menschen bzgl. Impfung jeder Werbeaussage glauben. Die Zeiten sind vorbei.

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