Landbesetzer von Mennoniten Grundstück vertrieben

Rio Verde: Mehr als 200 Polizisten räumten heute Morgen das Grundstück der mennonitischen Kolonie Nuevo Mexico S.A. auf dem 60 Landbesetzer sich installierten. Neben der Staatsanwältin aus Santa Rosa de Aguaray waren auch Menschenrechtsbeauftragte, der Innenminister, der Polizeichef von San Pedro sowie Luftunterstützung Vorort.

Die Eigentümer der Mennonitengemeinde denunzierten seit einiger Zeit das illegale Eindringen auf ihr Grundstück. Die Besetzer nennen sich Kommission 15. August. Im Volksmund werden sie als Eselstöter bezeichnet.

Mehr als einmal wurde Anlauf genommen um die Operation ohne Verzug durchzuführen. Die Schwierigkeit dabei war jedoch die Koordination unter den teilnehmenden Behörden, die sich in Zukunft bessern soll.

Bis jetzt wurden fünf Landbesetzer verhaftet. Zudem werden Elemente gesucht, die sie mit kriminellen Taten in Verbindung bringen. Neben einer Vielzahl von Männern, von den 90% flohen, waren auch Frauen und Kinder auf dem Grundstück.

Da staatliche Stellen sich unheimlich viel Zeit ließen bis am heuteigen Morgen es zur Räumung kam, wurden währenddessen insgesamt 36 einfache Häuser auf dem Grundstück errichtet. Für die Zerstörung dieser lag jedoch kein Befehl vor, weswegen davon Abstand genommen wurde.

Die Mehrzahl der Landlosen kooperierte bei der Räumungsaktion, wenn sie auch mehrmals unterstrichen, nicht zu wissen wohin sie gehen sollen. Eine kleine Gruppe versprach in den nächsten Tagen das Grundstück zu verlassen.

(Wochenblatt / Abc)

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4 Kommentare zu “Landbesetzer von Mennoniten Grundstück vertrieben

  1. Der Kampf ums Land wird härter. Durch die stark gestiegenen Landpreise wird unter dem Deckmatel der Armut alles versucht um an ein Stück Land zu kommen. Vielfach unterstützt durch hemmungslose Politiker, wie es unter der Regierung Lugos der Fall war. In erster Linie werden dabei Ausländer unter die Lupe genommen.

    Die Mennoniten haben eine starke Lobby in PY und dennoch auch mit diesem Problem zu kämpfen. Hat jemand nicht diese Lobby und wird aufs Korn genommen, kann es schlecht für ihn ausgehen.

    Vor allem aber sollten sich ausländische Landbesitzer um ihr Land auch kümmern. Viele haben Ländereien, leben im Ausland und kümmern sich nicht um ihren Besitz. Wenn sie dann nach Jahren wieder kommen stellen sie fest, dass sie einmal Landbesitzer waren! In Paraguay geht das sehr schnell. An erster Stelle spielen sich solche Szenarien im Chaco ab!

  2. Man sollte den Mennoniten mal eine Kompanie Fremdenlegionaere als Besucher schicken. Mal sehen was dann die feigen sogenannte Landlose tun wuerden um ihren Arsch zu rettren……..Aber die haben ja keinen….und das gesamte gschwertel samt den darin verwickelten Politikern sollte man zum christlichen Glauben bekehren so nach dem Motto und willst du nicht mein Bruder sein…………und so weiter.

    1. Franz Josef danke für deinen Beitag,
      die Legion hat dafür keine Zeit.Man hat wegen Personalmangel wieder ein neues Battalion aufgestellt ,es fehlten einfach Legionäre.
      Es gibt Sicherheitsdienstleister aus den USA,England,Sechellen,Bahamas die können Staaten und Privatpersonen buchen.
      Auserdem braucht man dann nicht so viel zu schreiben Arbeitsunfällen. Der Bagger/die Raupe werden viel Arbeit haben!
      Da gibt es ein großes Problem, mit den Politikern und den Gesetzen.

  3. Es ist einfach ganz einfach, die Mennoniten sind eine leichte Beute für Landbesetzer. Bei Paraguayern kann schon mal die Luft bleihaltig werden, das wissen sie ganz genau.

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