Legale Buslinien lassen 750 Schrottbusse zirkulieren

Asunción: Etwa 500 Busse aus dem Großraum Asunción sowie 250 der Hauptstadt selbst fahren immer noch ohne eine Sicherheitsgarantie für den Fahrgast, weil sie weder die technische Untersuchung nicht bestanden/nicht aufgesucht oder keine Befähigung zur Personenbeförderung haben.

Der letzte Report der Firma Ivesur Paraguay, zeigte auf, dass bis Ende Juli 2010, 499 Busse registriert wurden die nicht zur technischen Prüfung kamen oder sie nicht bestanden haben. Die Beamten des staatlichen Transportsekretariats für die Hauptstadt (Setama) kann derzeit wenig daran ändern, weil ihnen das Personal sowie die Gelder für Kontrollmaßnahmen fehlen.

Jedoch stellen alle Busse eine Gefahr für die Fahrgäste dar. Alle Unternehmen, die gegen die Auflagen verstoßen wurden registriert und sind bekannt.

Unter den schlimmsten Buslinien ist die Linie 2 und 7, mit jeweils 26 Bussen, wovon nur 10 zur technischen Prüfung gebracht wurden, laut Beamten der Setama.

Die Linien 53 und 55 (El Inter) befinden sich in der gleichen Situation. Die Linie 133, welche provisorisch arbeiten darf, hat 24 Busse ohne Zertifizierung während die Linie 3, 23 Busse hat die ohne technische Prüfung ihr Werk verrichten. Die Linien 15, 32, 49, 59, 96, 110 und Villetana haben jeweils einen Fuhrpark von 20 Bussen, die ohne Kontrolle die Straßen der Hauptstadt versunsichern.

Überraschngskontrolle

Die Setama annoncierte der Presse, dass die versuchen die Situation zu erbessern mit Überraschungskontrollen in Zusammenarbeit mit der Nationalpolizei und Beamten des Ordnungsamtes von Asunción (PMT).

De Plan der schlussendlich aufgeschoben wurde sollte zwei Tage dauern und alle schwarzen Schafe aus dem Verkehr ziehen. Die Setama hat noch nicht mal eine Telefonnummer für Beschwerden. Die Telefonnummern, welche auf den tausenden Bussen zu finden sind zusammen mit dem Spruch „Die Setama verantwortet“ sind seit dem Umzug der Institution in das Mikrozentrum Asuncións unbrauchbar.

Die Köpfe der Setama sind der Gouverneur der Provinz Presidente Hayes, Oscar Núñez, und der Bürgermeister der Stadt Asunción, Hugo Piccinini (ANR).

Der Bürgermeister lässt somit zu, dass von den 312 Stadtbussen, die die Hauptstadt zählt nur 70 die ITV Prüfplakette haben.

Die Linien 1, 6, 10, 13, 13-2, 16, 37a, 37b und 37c sind die Unternehmen die ganz ohne Kontrolle ihren Service anbieten.

Absetzung des Arbeitsministers gefordert

Der Gewerkschafter des Transportsektors, Roberto Medina kettete sich gestern vor dem Ministerium für Justiz und Arbeit an, um den Rücktritt des Ministers, Humberto Blasco zu fordern.

Begleitet von 50 Gremiumsmitgliedern beschuldigten sie den Staatssekretär die Arbeitsgesetze zu brechen, weil dieser, ein Komitee von Busfahrern des Unternehmens “La Santaniana” anerkannte. Diese Fahrer haben somit bessere Arbeitsbedingungen. Das besagte Unternehmen gehört Miguel Angel García, wahrscheinlicher guter Freund des Präsidenten, Fernando Lugo.

(Wochenblatt / Abc)

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2 Kommentare zu “Legale Buslinien lassen 750 Schrottbusse zirkulieren

  1. Sind die Busse die eine Sicherheitsüberprüfung haben besser als die ohne?
    Ganz offen gesagt sind alle Busse bei diesen kaputten Straßen ein allgemeines Risiko. Ob mit oder ohne.
    Und gehören alle aus dem Verkehr gezogen werden. Zum Schutz der Passagiere und anderen Verkehrsteilnehmer.

  2. Zur Sicherheit der Fahrgäste!
    Innerhalb der Stadt sollte die Regierung eigene Buslinien mit offiziellen Haltestellen innerhalb Asuncion einrichten. ( moderne Busse wie in Argentinien oder Brasilien ) Ausgangspunkt und Ziel : der aktuelle,bereits bestehende Busbahnhof in Asuncion. Die Überlandbusse haben für den innerstädtischen Verkehr keine Zulassung.
    Der Busbahnhof soll immer das Ziel sein. Ab dort umsteigen in die offiziellen Stadtbusse.
    Damit könnte die Regierung auch wieder eigenes Geld verdienen um die Infrastruktur zu reformieren.

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