Lehrerin und Nachtclub: Vom MEC entlassen

Coronel Oviedo: Manche Dinge sind wohl nicht vereinbar. Schüler zu unterrichten und abends ein Nachtclub führen. Eine Lehrerin wurde nun deswegen vom Bildungsministerium (MEC) entlassen.

María Isabel Borja Martínez heißt die Lehrkraft und wurde vom Bildungsportfolio gekündigt, nachdem bestätigt wurde, dass sie ein Tanzlokals in Coronel Oviedo besitzt.

Es handelt sich um den Nachtclub “Disco Pub“, der schon im vergangenen Monat von der Gemeinde geschlossen wurde, weil keine Genehmigung vorhanden war. Gemäß Berichten seien dort viele Minderjährige als Gäste aufgetaucht.

Laut dem Rechtsberater des Bildungsministeriums vom Departement Caaguazú, Carlos Meaurio, gäbe es für Lehrkräfte bestimmte Verhaltensregeln und Vorschriften der Ethik zu beachten. Er stellte weiter fest, dass die Situation auch eine schwere Straftat beinhalte, die nicht im Einklang mit den Aufgaben der Pädagogen sei. Lehrer müssen ein Vorbild sein und ein Garant für die Rechte der Kinder repräsentieren.

María Isabel Borja Martínez erscheint in den Aufzeichnungen vom MEC als aktive Lehrerin in mindestens zwei Bildungseinrichtungen.

Wochenblatt / Prensa 5

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6 Kommentare zu “Lehrerin und Nachtclub: Vom MEC entlassen

  1. Echt, dieser Disco Pup exestiert doch schon jahrelang, und da fällts erst heute auf, dass der keine Genehminung hatte?

  2. Na, die arme Frau, musste taeglich 3 Jobs machen, und den Haushalt obendrein, na wohl eher nur die Bar, aber und jetzt

  3. Wenn sie eine hervorragende Lehrerin ist, ist dieser Rausschmiss absolut daneben. Nicht im Einklang mit der Ethik – zum Schießen sowas in Paraguay als Grund zu bringen, wenn führende Köpfe Paraguays mit Drogenhandel, Steuerflucht und Geldwäsche im Einklang stehen.
    Und hier will eine Lehrerin ein zweites Standbein zu ihrem miesen Lohn und wird entlassen.

  4. Man muss sich wirklich am Kopf fassen.Wie bekloppt muss man im Bildungsministerium (MEC) sein um zu machen.
    Bei den Gehalt braucht die Frau,drei Arbeitsstellen oder zweites Nebengeschäft vielleicht Drogenbaron als Mann.
    Beim Drogenbaron als Mann wäre sie nie gefeuert wurden!
    Im Bildungsministerium (MEC)sind doch genug gebildete Menschen deren zweites Standbein Drogenhandel,Bordelle,Steuerflucht,Geldwäsche und Zigarettenschmuggel ist.
    Lasst die Frau ihre Bar!

  5. Das ist ja alles schoen und recht da muesdten die polizisten das auch so denn die fahren ohne helme ohne chapa ohne licht und was ist mit den staatsanwaelten usw. Geldfelscherei schmiergelder wo setzt man einen strich president und und und .

  6. Oh, welch schlimme Straftat dieser Lehrerin. Da hätte sie wie die anderen Lehrerinnen der vom Staate für die Kinder zur Verfügung gestellte Milch für ihre eigenen Kinder mitnehmen sollen, dann wäre sie wohl ins Ministerium MEC befördert worden aufgrund herausragendem Leistungsausweis. Die ist ja auch schön blöd es hierzulande als Staatsangestellte mit ehrlicher Arbeit zu versuchen.

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