Liebherr versucht sein Gesicht zu wahren nach skandalösen Verkäufen an den Zoll

Asunción: Die österreichische Firma „Liebherr“ verhandelt mit der Nationalen Zoll- und Hafenbehörde, um einen stillen und unspektakulären Ausgang eines Kaufes, der behaftet ist mit Korruptionsvorwürfen, die in der EU geahndet werden. Die staatliche Hafen- und Zollbehörde hatte verschiedene Preise für Krane die Container bewegen in Umlauf gebracht die nicht der Realität entsprachen.

Um zu verhindern, dass Liebherr von hohen Sanktionen, wegen korrupten Handlungen, abgestraft wird, trafen sich neue Sprecher der österreichischen Marke mit Vidal Francia Zaracho aus dem Zollvorstand, um eine elegante Lösung zu suchen.

Die Häfen, unter der Führung von Albino González, der noch viel korruptere Vorgänger hatte, scheint die Tradition weiterzuführen.

Das Kontrollorgan des Staates im Fall eines Kaufes ohne Ausschreibung (DNCP) blockierte zwei mal den Kauf der zwei Transporter, obwohl bei nachträglicher Untersuchung seltsamerweise keine Unregelmäßigkeiten gefunden werden konnten. Eine vorgetäuschte Zeitnot sollte eine Ausschreibung umgehen, damit alle Beteiligten an Kommissionen zu kommen, die sonst unmöglich wären.

Dummerweise ist darin die Traditionsmarke Liebherr verwickelt, die anfangs Luis Palacios Asthon, einen Sprecher aus Argentinien schickte, um die Verhandlungen aufzunehmen. Die Summe die über den Kaufpreis der zwei Fahrzeuge hinausging beträgt über 1 Million Euro.

Diese Provision ist das Resultat von einem enorm manipulierten Geschäft unter der Leitung von Albino González, eine der Säulen der liberalen Partei PLRA.

Nach Aussage des Vorsitzenden der Hafen und Zollbehörde erhöhten sie den Preis zu seinen Gunsten (zwischen 200.000 und 400.000 Euro). Da dieser Betrag ihn noch nicht befriedigte sagte er, dass Privathäfen auch höhere Preise gezahlt hätten für diese Fahrzeuge.

Überfakturierung

Für die Hafen- und Zollbehörde ANNP wurde jeder der zwei Kräne mit 1.086.000 Euro und die Aufsätze für die Container mit 613.000 Euro in der Rechnung versehen. Jedoch kam bei de Untersuchung der Tageszeitung Abc heraus, das im Privathafen Terport das gleiche Modell nur 915.000 Euro kostete jedoch mit automatischem Verschlusshaken der 140.000 Euro Wert hat. Die Fahrzeuge der ANNP haben aber nur einen manuellen Verschlusshaken der 5.000 Euro kostete. Damit ist keine Gleichheit der Preise erreicht worden denn die ANNP Kräne kosten somit nur noch 780.000 Euro (915.000 – 135.000 Differenz der Verschlusshaken).

Die Aufsätze für die Container wurden mit 613.000 Euro in Rechnung gestellt. Preise für das gleiche Produkt bewegen sich eigentlich um 360.000 Euro, was die Überfakturierung und Provision erklärt.

Wohl wissend dass die Rechnungsbeträge frisiert wurden, bei den Kränen jeweils 300.000 Euro und bei den Containeraufsätzen jeweils 250.000 Euro summiert sich da 1.100.000 Euro, die einen oder mehrere neue Eigentümer suchten und fanden.

Nach diesem Schlamassel ist Liebherr darauf bedacht mit Juristen und der Hafen- und Zollbehörde eine außergerichtliche Einigung zu finden.

Nach den getätigten Untersuchungen der Kontrollbehörde des Staates sagte der Anwalt Jorge Zárate Leiva am vergangenen Montag, dass alle Dokumente, Rechnungen und Überprüfungen mit absoluter Normalität durchgeführt wurden, ohne eine Unregelmäßigkeit zu entdecken.

Der Argentinier der die Verhandlungen für Liebherr führen sollte hatte ein Dokument was ihm das erlaubte. Das Datum wie sich später herausstellte war gefälscht womit seine Kompetenz in diesem Sachverhalt außer Frage steht. Luis Palacios Asthon, versicherte allerdings “dass das Dokument zwar vom Datum falsch war aber zum Verträge abschließen Gültigkeit hatte. Daraus ergab sich für den Unterhändler eine klare Gültigkeit des geschlossenen Vertrages.

Mit der eingetretenen Situation gibt es Zweifel an der Glaubwürdigkeit aller Beteiligten.

(Wochenblatt / Abc)

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