Lugo: Cartes Regierung macht „Projekte des Todes“

Senator Fernando Lugo sagte, die Regierung unter Horacio Cartes macht “Projekte des Todes“ für das paraguayische Volk, der Drogenhandel staatlicher Organe treibt es voran. Er fordert die „Wiederherstellung der Demokratie“.

Lugo sprach auf einem Parteikongress der Frente Guasu und äußerte Kritik an der Regierung von Horacio Cartes. Er forderte alle Wirtschaftszweige auf, einen breiten Konsens aufzubauen, damit es zu einem Wechsel in Paraguay kommt.

Er führte an, dass viele Projekte die paraguayische Bevölkerung torpedieren, die voll “Hoffnung und Leben“ sei, aber dies im Keim erstickt wird. „Die aktuellen Projekte sind ein Fehler, ein eklatanter Misserfolg. Diese Regierung mit ihrem autoritären und neoliberalen Stil führt zur Negation, genau das Gegenteil, was wir in unserer demokratischen Regierung getan haben“, sagte Lugo in der Rede.

Er erwähnte weiter, dass die oberen Führungskräfte in die entgegengesetzte Richtung arbeiten und dabei staatliche Einrichtungen in den Drogenhandel und das organisierte Verbrechen abdriften.

Die Demokratisierung des Landes ist eine weitere Herausforderung für die paraguayische Gesellschaft, das basierende Soja-Modell ist nur in wenigen Händen. „Es ist ein Modell der Zerstörung der Natur mit dem Spritzen von agrochemischen Produkten. Das Raubtier-Projekt ist nicht nachhaltig auf lange Sicht. Die Demokratisierung des Grundbesitzes und eine Reform der Struktur der Produktion ist nicht nur eine Notwendigkeit, sie ist unerlässlich“, sagte er.

Fernando Lugo erklärte weiter, dass Paraguay allen Einwohner gehöre und nicht nur “einer Einzelperson oder Gruppen aus der Elite“.

In den letzten Monaten entstanden Spekulationen über eine neue Kandidatur von Fernando Lugo für die Präsidentschaftswahlen 2018. Abschließend sagte Lugo, wenn der oberste Gerichtshof festgestellt hat, dass ich Senator sein darf, dann kann ich auch Kandidat für das Präsidentenamt werden.

Quellen: Ultima Hora / Wikipedia: Yone Fernandes

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8 Kommentare zu “Lugo: Cartes Regierung macht „Projekte des Todes“

  1. 2018 mag dieser Kelch an uns vorüber gehen! Zu dieser Person ist Ausreichend kommentiert worden,ein Freund der EPP und vielleicht laut Mutter von Cecilia Cuba auch mitbeteiligt am Tod dieses armen Menschenkindes.Als Kirchenrepräsentant auch nicht eine Glanznummer.

  2. Wiederkehr ?!,ob Paraguay sich dies wünschen sollte!
    Er sprach einmal von „Paradiesischen“ Zuständen!,die er
    dem Volk schenken wird.
    Applaus vom Volk war nicht zu hören,-auch die ,die kein
    Retourgeld zur Heimfahrt von Ihm erhielten.
    Blas Lano gab es dann ,geschämt hat er sich nicht!.
    Rodolfo Ihren Trompetenstoß erwartent!

    mit besten Grüßen
    Penicillin

      1. Also vielen Dank für Ihre geschätzte Antwort,aber ein Politischer Fan
        war ich niemals, und werde es auch nicht werden.
        Wenn Sie meine Meinung über die EU Spende lasen,genau das trifft es.
        Diese vielen vielen Spenden des Auslandes,die ich jahrelang verfolgte,lassen den Schluß zu,daß alle ,nochmals alle sich daran die Hände wärmen.

        mit besten Grüßen an Sie
        Ihr“Gegner“ mit offenem Visier
        Penicillin

    1. ziemlich lange habe ich ueberlegt, ob es einen sinn hat einen kommentar zu schreiben.eine umfassende analyse wuerde zu lang werden, also nur ein paar gedanken,
      2008 hatte lugo die gelegenheit gehabt ein NEUES PARAGUAY zu konstruieren, doch
      wurde nichts daraus. statt die besten und faehigsten personen in sein kabinett und in
      die staatsbetriebe zu berufen, ging er den“paraguayischen weg“. politische und persoenliche
      freunde,parteienproporz,raketenhafte aufsteiger usw wurden in die regierung berufen. fast
      20 personen aus seinem familienkreis brachte er in staatsstellungen. voellig ungeeignete
      personen bekamen wichtige posten, wie octaviano gomez verlangeri in der zementfabrik
      oder julio acevedo als chef des tacumbu gefaengnis. dann fing der streit mit der PLRA an,
      da er parteileute von FRENTE GUASU bevorzugte. damit legte er den grundstein fuer seinen
      sturz. als praesident haette er die moeglichkeit gehabt massiv gegen die korruption vorzugehen.
      aber das gegenteil geschah. er arrangierte sich mit der korruption, um den HUNGER
      seiner parteifreunde aber auch der liberalen zu befriedigen. als die besten sachen seiner
      regierung sehe ich die einfuehrung der alterspension fuer beduerftige und die kostenfreiheit
      im staatlichen gesundheitsdienst.
      nun zu seiner persoenlichen beurteilung. eine person, die als amtierender katholischer
      bischof mehrere kinder gezeugt hat, unter anderem mit einer putzhilfe des bischofssitzes
      und einer verheirateten frau, hat doch jede glaubwuerdigkeit verloren. bis heute kann ich mir nicht
      erklaeren warum die colorados im wahlkampf 2008 diese tatsachen nicht ans licht gebracht haben.
      ich koennte in dieser frage noch viel mehr schreiben, aber ich will es unterlassen.
      zum schluss. paraguay braucht weder horacio cartes, noch lugo noch blas llano.
      paraguay braeuchte einen wirklichen nationalisten, fuer den das wohlergehen des landes und
      ALLER seiner buerger das wichtigste waere. aber da sehe ich niemanden und auch in der
      parteienlandschaft gibt es wenig positives.

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