Lugo ordnete Überprüfung der Ländereien in Alto Paraná an

Ñacunday/Asunción: Der Vorsitzende des Instituts für ländliche Entwicklung (Indert), Marciano Barreto, informierte noch gestern die Vertreter der ständigen Kongresskommission darüber, dass der Präsident des Landes, Fernando Lugo, die Messungen in der Zone von Ñacunday, Alto Paraná angeordnet hat.

Barreto gab das Schreiben bekannt worin Lugo klar dem geografischen Dienst des Militärs anordnete, die Grenzen der Grundstücke in der Zone zu überprüfen.

Der Präsident des Indert bat zudem, dass untersucht werde wer hinter den landlosen Bauern steckt, da es offensichtlich ist, dass hier politische Interessen mitverknüpft sind. Eine Verbindung des Indert mit dem Landbesetzer Führer Victoriano López bestritt er aufs schärfste.

Die Gesetzgeber für ihren Teil übertragen zu 100% die Verantwortung für die gewalttätigen Konflikte an Fernando Lugo.

Der Senator Efraín Alegre sagte, dass es die Verantwortung der Regierung sei, das heißt, des Präsidenten Lugo und Innenministers Carlos Filizzola, den Produzenten Gelassenheit zu geben.

„Ich zittere vor Angst“ war die kurze Antwort von Fernando Lugo, auf die Frage was er von den Forderungen der Produzenten und der Kommission des Kongresses hält.

Fernando Lugo analysierte gestern mit dem Gouverneur von San Pedro, Jose „Pakova“ Ledesma (selbsternannter Unterhändler) und dem fremdenfeindlichen Anführer der Landbesetzerszene, Eulalio López, im Regierungspalast die Möglichkeiten im Konflikt und die Auswirkungen auf die Politik.

Während der Generalstaatsanwalt Javier Díaz Verón am gestrigen Nachmittag erklärte, dass die Staatsanwaltschaft für den Schutz von Privateigentum und gegen Besetzungen zu sein und daraus resultierend beteiligte Landbesetzer anzuklagen, baten wenige Stunden später die Anführer der Landbesetzungsszene ihn darum, anstatt sie zu bestrafen sie zu begleiten und die „Brasiguayos“ anzuklagen.

Die Staatsanwältin María del Carmen Meza beantragte derweil Untersuchungshaft für den Landbesetzer Rosalino Casco, der den Befehl sich nicht dem Grundstück von Tranquilo Favero in Ñacunday zu nähern nicht befolgt hat.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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