Lugo warnt: Keiner darf sich an Staatsgut vergreifen!

Asunción: Bei einem Mittagessen in einem Innenstadthotel antwortete der Präsident der Republik, Fernando Lugo, unerwartet offen auf Fragen der Presse.

In Begleitung seiner Minister und der Bicentenario Kommission erklärte er im Fall des Sohnes von Idalino Bianconi, „dass niemand Staatsgut zu privaten Zwecken nutzen darf. Das wissen alle Minister und Direktoren“. Ebenso sagte Lugo: „Wir sind nicht die besten Freunde“ in Bezug auf die Beziehung zu Bianconi. „Wir lernten uns in den 70ern kennen aber danach kam ein Zeitraum indem ich in Ecuador und Italien war. Allerdings wird die Beziehung keine Entscheidung beeinträchtigen“, so Lugo zu dem Thema.

Fernando Lugo antwortete auch auf die Einschätzung Federico Francos zur Durchführung des Ausnahmezustandes. Er sagte ironisch, „dass zum Glück Franco viel von der Lage verstehe und so etwas zu beurteilen weiß. „Dann ist die Politik von Alvaro Uribe auch falsch weil er die FARC nicht auslöschen kann?“. Er ließ keinen Zweifel daran, dass es keine normale Beziehung mehr zu Federico Franco geben wird.

In Bezug auf die Möglichkeit einer Allianz der PLRA und der Linken antwortete er in der dritten Person und sagte: „Der Präsident ist dafür nicht zuständig“.

Der paraguayische Präsident meinte zum Thema Mercosur dass es viele Themen gebe die noch behandelt werden müssten, wie der Drogenhandel. „Die Mercosur Länder leiden nicht an erhöhtem Konsum, sie werden nur als Transitländer missbraucht“, erklärte er. Ebenso weiß er nicht wie der uruguayische Präsident José Mujica die Statuten des Mercosur ändern will, damit Venezuela als Vollmitglied beitreten kann.

Der Mandatsträger erklärte dass die extreme Armut, die im Land registriert wurde aufgrund von falscher Ökonomie zustande kommt die ihre Grundlage bei der Besteuerung hat.

„Es gibt eine Ungerechtigkeit und der Wechsel ist nicht leicht. Das Wirtschaftswachstum von 15,6% brachte nicht allen etwas. Die gleichmäßige Besteuerung beschert uns eine bessere Verteilung aller sozialen Bereiche. Seit 6 Jahren kommt die Lohnsteuer nicht aus dem Kongress und verhindert ein soziales Wachstum“, so Lugo.

Schlussendlich erklärte der Staatschef, den Weihnachtsabend in Mburuvicha Róga zu verbringen und das die Neujahrsnacht im Haus seines Bruders Pompeyo Lugo.

(Wochenblatt / Abc)

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