Manchmal geschehen Wunder

Coronel Oviedo: In zweierlei Hinsicht geschah am gestrigen Montag ein Wunder, zumindest für 8 Insassen des Regionalgefängnisses im Departement Caaguazú.

Ein Komitee aus Richtern, Staatsanwälten, Anwälten, Vertrer von Menschenrechtsorganisationen und Ministern des Obersten Gerichtshofes stattete gestern besagter Justizvollzugsanstalt einen Arbeitsbesuch ab.

Von den insgesamt 1237 Inhaftierten hatten 76 Besprechungen mit Vertretern der Judikative, um ihre Fälle näher zu erläutern. Unter den Anwesenden war auch der Präsident des Obersten Gerichtshof, Raúl Torres Kirmser sowie Minister Antonio Fretes. Nach intensiven Gesprächen und Aufklärungen zu diversen Sachverhalten durften insgesamt 8 Insassen das Gefängnis umgehend verlassen, während für weitere prozessbeschleunigende Maßnahmen getroffen wurden.

Ähnlich wie in den anderen Gefängnissen des Landes haben nur rund 20% eine Verurteilung, was 80% den Status der Untersuchungshaft bescheinigt. Dies kommt durch zu langsame Bearbeitung in den verschiedenen Stellen der juristischen Systems zustande, wessen sich die gestrigen Besucher anscheinend bewusst waren.

Gefängnisdirektor Blas Martínez war höchst erfreut über den angekündigten Besuch, welcher nicht nur ihm sondern auch 8 Insassen direkt geholfen hat.

Wochenblatt / Abc Color

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