Mangel an Münzen sorgt für Unmut bei den Passagieren

Asunción: Die Passagiere von Bussen beklagen sich, dass sie bei den normalen Transporteinheiten ohne Klimaanlage 2.500 Guaranies und mit mehr Komfort 4.000 Gs. bezahlen müssen, weil die Fahrer aufgrund eines Mangel an Münzen nicht herausgeben können.

„Außer dem Anstieg der Fahrpreise kontrolliert niemand die Busfahrer. Sie kassieren nach Belieben. Es ist sehr unfair, ich verdiene wenig und das muss natürlich eine Gehaltserhöhung mit sich bringen“, sagte Mario Godoy, einer der an einer Haltestelle auf den Bus wartete.

Er sagte weiter, dass er jeden Tag mehrere Busfahrten unternehme, weil dies sein Beruf erfordere aufgrund einer Kuriertätigkeit. „Jetzt ist dies der sechste Bus, den ich nehmen muss und ich habe schon eine Menge Geld ausgegeben“, sagte er.

„Die Erhöhung der Fahrpreise ist unfair, zumindest müsste man den Service des öffentlichen Verkehrs weiter verbessern, weil immer noch viele Schrottbusse zirkulieren. Ich beschwere mich nicht über den besseren Service mit Klimaanlage, außer dass sie mir jetzt mehr berechnen, angeblich haben die Fahrer keine Münzen. Das Gehalt muss damit auch ansteigen“, fügte eine andere Passagierin, Liz Jara, hinzu.

Sie betonte auch, dass sie jeden Tag von Capiatá aus ins Zentrum von Asunción fahre, um zu arbeiten. In den meisten Fällen sind die Busse voll besetzt und nehmen sie nicht mehr mit. „Sie sind sehr voll und sie halten gar nicht erst an. Ich muss zwei Busse nehmen, wenn mir das passiert. Der Service sollte mehr als alles andere verbessert werden. Wir reisen jeden Tag wie Sardinen und das ist bedauerlich, wir sind auch Menschen „, sagte Jara.

„Wir arbeiten eng mit der Zentralbank von Paraguay (BCP) zusammen. Jeden Tag werden den Transport – Unternehmen Münzen geliefert, aber auch Privatbanken haben eine Pflicht sie bereitzustellen“, sagte Cesar Ruiz Diaz, Präsident von Cetrapam, in Bezug auf die Beschwerden von Passagieren, weil die Fahrer wegen eines Mangels an Münzen höhere Preise verlangen würden, weil sie nicht herausgeben können.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Mangel an Münzen sorgt für Unmut bei den Passagieren

  1. Die Menschen sind ja nun wirklich mehr als komisch. Auf die Idee, passendes Kleingeld bereit zu halten (ggfs. rechtzeitig dafür zu sorgen) kommen die überhaupt nicht. Für mich sind Busfahrten immer eine willkommene Gelegenheit, mein Kleingeld los zu werden. Aber gegen Sturheit und Borniertheit ist kein Kraut gewachsen. Das war schon so, als eingeführt werden sollte, daß die Busse nur noch an ausgewiesenen Bushaltestellen halten sollten. Die Reaktion der Fahrgäste waren Geschrei, Beleidigungen und Gewalt gegen die Busfahrer. Irgendwie schon krankhaft ein solches Verhalten!

    1. Wenn man jeden Tag Bus fährt, geht auch das Kleingeld zur Neige. Am Bankautomaten kann man ja keine Münzen oder 2000 bzw 5000 Scheine holen. Und ein Busfahrer wird auf keinen Fall ein 100 k -Schein wechseln können.

      1. Wenn ich jeden Tag Bus fahre, dann richte ich mich darauf ein, wenn man will. Dann passiert es höchstens 2 mal, das ich mich verkalkuliere, danach wenn ich keine böse Absicht verfolge, nicht mehr.

  2. Können schon, aber nicht wollen. Das Kleingeld, was er nicht rausgeben will, landet in seiner Tasche. Auch Kleinvieh macht Mist. Wenn man sich mal versucht auszurechnen, pro 8h Busdienst, ca 500 oder mehr Fahrgäste, je nach Rute 200 oder 500 G, hat er 100.000 G im Sack und das jeden Tag, ist ein guter Nebenverdienst.

  3. Das ist wie im Supermarkt, allerdings fragen Sie Dich dort, ob Du die 200 G speden möchtest, um ein Mill zu erreichen. Natürlich für gute Zwecke, nicht für den Markt Leiter ist ja klar.

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