Maniok – nicht nur zum Essen gut

Asunción/Buenos Aires: Wissenschaftler des Nachbarlandes Argentinien haben es geschafft einen neuartigen Leim herzustellen, der aus Maniokstärke und Glycerin besteht und bestens geeignet scheint, um Etiketten auf Glasfaschen aufzukleben.

„Ein Nebenprodukt der Biodieselproduktion ist Glycerin, was normalerweise von der Kosmetik- und Pharmaindustrie aufgekauft wird. Die großen Mengen des Nebenproduktes jedoch benötigten einen weiteren Zweck, weswegen rund um das Glycerin probiert wurde. Raus kam dabei ein fähiger Kleber, der biologisch abbaubar und nur für Glas-Papier Verbindungen geeignet ist“, meldete die Forschergruppe.

Bei einem Eimertest, worin Flaschen mit aufgeklebten Etiketten über eine Stunde in eiskaltem Wasser verbringen mussten, stellte der Leim seine Leistungsfähigkeit unter Beweis. Kein ablösen und keine Falten.

Obwohl es ein Naturprodukt ist, hat es kein Verfallsdatum, da sich keine Pilze bilden. Der Produktionspreis ist im Gegensatz zu allem bekannten aus der Etikettier-Branche weitaus niedriger.

In Orten wo viel Maniok angebaut wird könnte Paraguay diese Idee ebenso für die heimische Getränkeindustrie vorantreiben und innovativ wie andere sein.

(Wochenblatt /Inti /Foto: inti.gob.ar)

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