Maria Eugenia Bajac steht unter Hausarrest

Asunción: Die für den gestrigen Tag angesetzte Anhörung zur Erteilung der Maßnahmen während der Ermittlung gegen die Ex-Senatorin verlief anders als gedacht. Bajac wollte das Treffen wegen Covid-19 aufschieben. Schlussendlich wurde eine Videokonferenz daraus.

Dabei erteilte Richter Joan Paul López der Ex-Senatorin Maria Eugenia Bajac Hausarrest, was ihr Anwalt Osvaldo Granada verhindern wollte. Zudem muss sie eine Kaution von 300 Millionen Guaranies zahlen, damit dies in Kraft tritt.

Staatsanwältin Belinda Bobadilla forderte Hausarrest, da der Verstoß gegen die Ausgangsperre mit 6 – 18 Monaten Haft bestraft wird. Versuchte schwere Körperverletzung, die ebenso im Raum steht, kann mit bis zu 5 Jahren bestraft werden.

Bajac wurde am 3. April angeklagt und am 14. desselben Monats in der ersten virtuellen Sitzung beschloss der Senat, die Senatorin mit 40 der 45 Stimmen auszuschließen. Damit war sie der Justiz unterworfen und muss sich nun einem Prozess wegen angeblichen Verstoßes gegen die Gesundheitsquarantäne stellen, in welchem auch versuchte schwere Körperverletzung mit reinspielt, da sie noch mehr Personen hätte infizieren können.

Die frühere Senatorin bat den Präsidenten des Senats Blas Llano (PLRA), nach Guatemala zu reisen, und trotz der Empfehlung, dies nicht zu tun, flog sie anstatt nach Guatemala-Stadt nach Lima, Peru, um an einem religiösen Event teilzunehmen. Sie kehrte am 16. März zurück, meldete sich aber erst am 30. März beim Gesundheitsministerium, um über seine Situation zu berichten. Am Dienstag, dem 31. März, wurde der Covid-19 Test durchgeführt, nachdem sie verschiedene öffentliche Orte besucht hatte. Trotz der Tatsache, dass empfohlen wurde, das Haus nicht zu verlassen, ging er am folgenden Tag, dem 1. April, zu einer außerordentlichen Sitzung zum Kongress.

Wochenblatt / Abc Color

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