Mario Abdo Benítez reist an kolumbianisch-venezolanische Grenze

Cúcuta: Obwohl es in und um den Regierungssitz von Mario Abdo Benítez genügend hungrige Menschen gibt, reist dieser nach Kolumbien, um Lebensmittel an Venezolaner zu übergeben und ein internationales Zeichen zu setzen.

Zusammen mit dem kolumbianischen Präsidenten Iván Duque und dem chilenischen Pendant Sebastián Piñera wird Abdo Benítez nicht nur Lebensmittel in der Grenzstadt zu Venezuela verteilen, sondern auch Guiadó Unterstützung ausdrucken, nachdem mehr als 50 Länder weltweit ihn als Übergangsregierungschef anerkennen.

Morgen Mittag gegen 13:00 Uhr wird Abdo Benítez in Richtung Kolumbien starten. Dennoch fehlte es speziell in Paraguay nicht an Kritik. Anstatt Gelder für den Flug und den Aufenthalt auszugeben, könnte man ebenso Lebensmittel in und um den Regierungssitz verteilen, kritisierten ihn Nutzer sozialer Netzwerke.

Am Freitag wird zudem das Venezuela Aid Live Megakonzert in der Stadt Cúcuta stattfinden, um Hilfegelder zu sammeln. Dabei treten unter anderem Carlos Vives,Fonseca, Juanes , Nacho, Alesso Dj, Rudy Mancuso, Ricardo Montaner, Mau y Ricky, Camilo, Danny Ocean, Alejandro Sanz, Anitta, Luis Fonsi, Miguel Bosé, Chyno Miranda, Peter Gabriel, Diego Torres, Maluma, Maná und Carlos Baute. Organisiert wird dieses Konzert vom britischen Musikproduzenten Richard Branson.

Wochenblatt / Última Hora / Colombia.com

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20 Kommentare zu “Mario Abdo Benítez reist an kolumbianisch-venezolanische Grenze

  1. Ja, das ist seltsam und auch verbreitet, dass man die Probleme vor der eigenen Tür nicht sehen mag und stattdessen woanders helfen will? Gutmenschentum?
    Denke es gäbe in Paraguay Dringlicheres?

  2. Das Problem ist, das die meisten nicht erkennen das die Personen in Venezuela wirklich auf die Hilfe angewiesen sind, während die meisten Paraguayer auf Hilfe angewiesen sind weil sie zu faul zum Arbeiten sind und glauben das der Stadt ihnen alles bezahlen muss. da es in Paraguay so gut wie immer Arbeit gibt, für diejenigen, die wirklich arbeiten wollen…

    1. Ich war vor vielen Jahren vor Chavez in Venezuela als er seinen Staatsstreich versuchte, der dann misslang. Da war es im Prinzip so wie in Paraguay. Nur wenige, vorwiegend Weiße wollen arbeiten und stellen damit die Oberschicht, die anderen verbringen den Tag mit Betteln, Touristen abzocken, Briefmarken von den Briefen klauen (war wie Bargeld) etc, Gammeln oder Aushilfsjobs. Außerdem gibt es in Venezuela auch Indianervölker mit ähnlichen „Problemen“ wie überall.

      1. Das ist fast in der ganzen .3. Welt so. Die Weißen haben das System gemacht und müssen es auch erhalten. Anders geht es gar nicht. Gleichzeitig aber ist die Politik und Gesetzeslage darauf ausgerichtet, dass sich der Weiße nicht mehr fortpflanzt, alle anderen dafür doppelt. Es ist schon richtig witzig, dass dieser Systemfehler (haha) keinem auffällt außer bösen Rechten und Verschwörungstheoretikern.
        Das ist die wirkliche Ursache, die uns am Ende das Genick brechen wird. Ich bin gespannt wie lange alles noch in der Luft schwebt…

  3. Abgesehen davon, daß die Bevölkerung unter dem Kommunisten Maduro wirklich an beinahe allem leidet, was der Mensch zum Leben und zur Gesundheit benötigt, ist die Unterstützung Paraguay für die notleidende Bevölkerung von Venezuela gleichzeitig ein sinnvolle Investition in die künftigen Beziehungen beider Länder. Denn die Tage von Maduro und seiner Bande, die das eigene Volk in Geiselhaft nehmen, sind gezählt. Und in diesem Zusammenhang ist es sehr interessant zu erleben, daß ausgerechnet Länder wie Rußland, China, Iran, Türkei und Kuba sowieso, auf der Seite von Maduro stehen. Natürlich stehen diese Länder ganz selbstlos NUR für Demokratie, Frieden, Freiheit, Selbstbestimmungsrecht der Völker und lehnen Einmischungen in innerstaatliche Angelegenheiten anderer Länder ab. Das gleiche verlogene Friedensgeschwafel wie früher unter dem weltweit, von Moskau aus gesteuerten Kommunismus.

  4. Tja da haben wir wieder das Problem Venezuela.

    An sich ist Venezuela ein sehr reiches Land mit riesigen Ölvorkommen Traumstränden und sehr fruchtbaren Land.
    Doch leider wird es seit Jahren von einer sozialistischen Regierung zu Tode regiert.
    Auf deutsch die Menschen leiden Hunger und Not wegen fortlaufender Misswirtschaft ! ! !
    Ca. 3 Mio. Menschen sind bereits aus dem Land geflüchtet und verteilen sich über ganz Lateinamerika. In den Länder machen Sie sich nicht besonders beliebt. Ansteigende Kriminalität sind häufige Begleiterscheinungen.

    Ich finde es richtig den Menschen in Venezuela zu helfen. Und es muss alles getan werden das die jetzige Regierung abgelöst wird. Dieses muss aber von innen passieren.

    Ich finde es auch gut das Mario Abdo Benitez nach Kolumbien reist. Zudem scheint der jetzige President Paraguay’s sehr sozial eingestellt zu sein, soweit ich das mitbekomme. Und er kümmert sich um die Verbesserung der Infrastruktur. Und ich glaube das hat Paraguay auch dringend nötig.

    Zum Glück hat jeder seine eigene Meinung. Man muss meine nicht teilen, aber ich hab nun mal diese.

  5. Keiner von uns war je in Venezuela, nicht einmal Bekannte hätten wir dort und spanisch kann man oder nicht? Quelle seines Wissens also westliche Medien auf englisch oder deutsch… Aber wir wissen was Venezuela braucht. Der Unternehmer der Firma und Vermögen schon in 5. Generation erbt oder sowieso nur mit geerbtem Vermögen Aktienanteile und Anleihen kauft, weiß auch was der Arbeitnehmer braucht und erschafft Jobs von denen man nicht leben kann. Aber alle anderen sind faul, nur nicht er selbst und natürlich sind auch alle anderen Betrüger, nur nicht er selbst. Es gibt wesentlich mehr Wirtschaftsflüchtlinge als andere, ich glaube es gibt quasi überhaupt nur solche. Jedes Land welches in westlichem Sinne modernisiert wird, produziert quasi nur noch Flüchtlinge. Jedenfalls mehr als vorher.
    Das beste Beispiel ist China. In so einem Land würde ich ungern leben, aber die Hölle würde erst losbrechen, wenn China von Philantrophen wie Merkel, Obama oder Bush Wallstreet etc. also westlich mit ewig wachsen Kapitalismus regiert werden würde. Das wäre dann ein Libyen mit jetzt schon 2 Milliarden Einwohnern, darf es ein bisschen mehr sein? Das wäre doch was für die Welcome Klatscher? Für so etwas muss man international im Einsatz sein.

  6. Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino erklärte, die Opposition müsse über „unsere Leichen“ gehen, um Maduro zu stürzen. Es sei inakzeptabel, wenn Trump das Militär bedrohe. Offiziere und Soldaten „werden niemals Befehle einer ausländischen Regierung gehorchen. Sie bleiben, wie unsere Kommandeur angeordnet hat, an den Grenzen stationiert und seien wachsam, um jede Verletzung unserer territorialen Integrität zu verhindern“. Das Militär bewacht nicht nur die Landgrenzen, die Marine soll auch die Meergrenze bei den Antillen geschlossen haben, um zu verhindern, dass, wie ebenfalls von Guaidó angedroht, Hilfsgüter über das Meer oder mit Flugzeugen aus Curazao, Aruba oder Bonaire ins Land gebracht werden
    Quelle: http://www.telepolis.de von heute
    Angeblich werden dringend Laienprediger gesucht, aber nur welche die gutes Castellano sprechen

    1. Was ist ihr Anliegen hier? Haben Sie Verwandte oder nahe Bekannte die in Venezuela leben? Nein? – Ich schon! – Venezuela ist hochgradig kriminell geworden durch die Zustände die die venezolanische Regierung Maduro zustande gebracht hat. Menschen werden für ein Handy umgebracht. Das Militär ermordet Jugentliche in ARMENVIERTELN die aufmüpfig auffallen. Polizisten überfallen Zivilisten sogar auf der Autobahn um Caracas und rauben sie aus. Die Liste könnte endloswerden::

  7. Die Regierung Maduro und der mit ihr verbündete Chavismo, einschließlich der venezolanischen Streitkräfte, blockieren bekanntlich den Zugang der „Hilfs“operation der USA mit dem nicht ganz abwegigen Verdacht, in Wahrheit handele es sich um eine false flag operation zur politischen und militärischen Destabilisierung. Die unnachgiebige Haltung Maduros potenzierte allerdings die Aggressivität des politischen „Bunkers“ um die US-Rechtsextremisten Marco Rubio, Mike Pompeo, Mike Pence, John Bolton und Elliott Abrams. Ihre Konfrontations-Bereitschaft eskalierte in den vergangenen Wochen mit der Beschlagnahme der venezolanischen Erdölfirma Citgo in den USA und venezolanischer Goldreserven in Großbritannien sowie mit der wiederholten Androhung einer militärischen US-Intervention.

    Der Eingriff machte sich schleichend bemerkbar, als Maschinen der US-Luftwaffe karibische Flughäfen ohne Genehmigung der jeweiligen Regierungen anflogen,
    Quelle: http://www.nachdenkseiten.de von heute

  8. @caligula
    Bei fehlt etwas in der Argumentationskette……
    Als Chavez ins Amt kam, da sorgte er Dank eines hohen Ölpreises und funktionierender Ölinfrastruktur dafür, dass die Armut heruntergeht, indem er Geld mit der Giesskanne verteilte und hatte dadurch selbstverständlich das Volk auf seiner Seite.
    Was er nicht getan hat, war sich um die Erhaltung/Modernisierung der Ölindustrie zu kümmern. Das, verbunden mit einer Diversifizierung der Wirtschaft, hat NICHT stattgefunden.
    Erst ging der Ölpreis runter, dann versagte die Infrastruktur unter Maduro. Dieses, zzsammen mit einem für ausländische Multis feindlichem Investitionsklima, Verstaatlichungen etc haben Venezuela ohne fremde Einwirkung das Genick gebrochen.
    Den Menschen geht es schlecht und Viele ergreifen die Flucht und sind nicht mehr auf Maduros Seite……ein ideales Klima für einen Regimewechsel, den die Amis natürlich jetzt forcieren.
    Der Ursprung der Probleme ist trotzdem hausgemacht.

    1. Was gab es schöneres und unterhaltsameres als die politischen Debatten von Wehner, Brandt und vor allem von dem begnadesten aller Redner: Fidel Castro.
      Ergo: das Herz darf ruhig links schlagen wenn es um Politikkultur, Kabarett und Philosophie geht, aber niemals sollte man links wählen.

      1. Das Saudi-Arabische Königreich….
        Sie stellen sich auf für die Zeit nach dem Ölboom und haben dafür unter anderem den Ex-Cheffe von Siemens angeheuert, Stichwort Neom, 500 Mrd Invest. Und nein, ich bin kein Fan von den Saudis…..

        1. Der Scheich und seine Söhne also betreuen die Ölindustrie… oder sind es die saudischen Frauen, die ja top ausgebildet sind.
          Nein, den Saudis wird es gemacht, weil sie Lieb Kind sind. Da rennen alle und helfen wenn der mit dem Turban wackelt und Sanktionen oder Angriffe auf ihre Währung wird es niemals geben, egal was er sagt oder tut. Bei Venezuela ist das eben anders.

          1. Ich habe geschrieben, dass die Saudis diversifizieren weil DU danach gefragt hast……wieso du jetzt über saudische Frauen etc schwurbelst weisst nur du, ich gehe davon aus, dass dir die nötigen Kenntnisse fehlen um die Diskussion konstruktiv weiter zu führen und du deshalb bewusst vom Thema abweichst….. das finde ich billig.

  9. Ein Blick über den Atlantik stimmt keinesfalls optimistischer. Nicht erst seit Donald Trump befinden sich die USA auf der abschüssigen Bahn, meint Cornel West. West, den wir Ihnen in einem großen Interview vorstellen, ist ein afroamerikanischer Intellektueller der besonderen Art. Ein linker Christ, der die Debatten nicht scheut und auch im eigenen Lager aneckt. „Wenn sie Moby Dick von Herman Melville lesen“, sagt der Professor für Afroamerikanische Studien und Theologie, „dann finden Sie darin ein zombieartiges Leben in einem Land vor, wo Wahrheit und Gerechtigkeit niemanden mehr kümmern. Sie stehen vor einem Kollaps, aber sie wissen es nicht.“
    Quelle: ein US-amerikanisches Professorchen für Theologie, linker Christ
    aus: „der Freitag“, von heute
    Die USA sind eben einfach ein tolles, freies und christliches Land, das dem Rest der Welt nur Gutes tut.

  10. Trump’s Venezuela gamble is turning out to be a beaten docket
    Trump’s Spiel mit Venzuela entpuppt sich als eine verrückte Idee. (sinngemäß)
    Finian Cunningham, Universität Cambridge
    Anmerkung: sicher noch so ein heimlicher FSB-Agent
    heute gelesen: Dank Trump ist Indien inzwischen der größte Rohölimporteur von Venezuela. Hut ab. Die haben Mut!

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