Maul- und Klauenseuche in San Pedro entdeckt – nationaler Fleischexport gestoppt!

Sargento Loma: Der nationale Tierhygienedienst Senacsa fand im Rahmen einer Anzeige wegen seltsamen Verhaltens von 13 Rindern die erneuten Fälle der anzeigenpflichtigen Viruserkrankung.

Noch in der vergangenen Nacht wurde vorsorglich jeglicher Fleischtransport gestoppt. Jetzt müssen die Veterinäre herausfinden wie groß die Ausbreitung tatsächlich ist. Gefunden wurden die Fälle im Rinderzuchtbetrieb Santa Helena in der Lokalität Sargento Loma in der Provinz San Pedro. Eigentümer ist der Regionalvorsitzende der Ländlichen Vereinigung (ARP), Sigfrido Baumgarten.

Am vergangenen Samstag wurde beim Amt das verdächtige Verhalten der Tiere gemeldet worauf ein getätigter Test positiv auf MKS anschlug.

„Frei von Maul- und Klauenseuche“, dieser Status wurde Paraguay somit entzogen. Ebenfalls so erklärte Carlos Simón, stellvertretender Präsident der Senacsa, wird der Notstand für die Tierhygiene ausgerufen was normal sei in Fällen von MKS.

„Das nationale Rindfleischexportverbot, was sich der Staat selbst erteilte, ist reine Vorsicht. Die Absicht ist es solange aufrechtzuerhalten, bis klar ist das die Fälle ausgerottet sind und keine weiteren mehr bestehen“, fügte Simón hinzu.

Das Grundstück des Züchters sowie das Vieh wurde isoliert und eine Ausbreitung vorzubeugen. Normal wie auch in diesem Fall werden Rinder in der gesamten Region jetzt auf MKS untersucht.

Die Welttiergesundheitsorganisation OIE wurde über die Situation schon unterrichtet. Simón meinte, es muss herausgefunden wie die Krankheit ausgebrochen sei. Seltsam allerdings ist dass die Tiere schon ihre zweite registrierte Impfperiode in der vergangenen Woche abgeschlossen hatten.

Die letzten Fälle der Maul- und Klauenseuche traten in Corpus Christi, Canindeyú, im Oktober 2002 und in Pedro P. Peña, Boquerón am 12. Juli 2003 auf.

(Wochenblatt / Última Hora)

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