Mayaro-Fieber in Lateinamerika auf dem Vormarsch

Asunción: Das Mayaro-Fieber ist ein durch die Mücke Aedes aegypti übertragenes Virus. Auch Dengue-, Chikungunya- und Zika-Fieber werden durch das Insekt verursacht. Mittlerweile scheint Mayaro in Lateinamerika auch auf dem Vormarsch zu sein.

Bisher wurden 901 Fälle von Mayaro beim Menschen aus 11 Ländern Lateinamerikas und der Karibik gemeldet.

Seit der Entdeckung des Mayaro-Fiebers im Jahr 1954 in Trinidad und Tobago wurden Fälle der Infektion bei Menschen in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch-Guayana, Haiti, Mexiko, Panama, Peru und Venezuela isoliert.

Paraguay meldet bisher keine Fälle des Mayaro-Fiebers, unterhält aber im ganzen Land eine aktive Überwachung. Es verfügt auch über diagnostische Kapazitäten für diese Krankheit.

Mayaro ähnelt hinsichtlich seines Schweregrads und seiner klinischen Manifestationen den anderen Arboviren. Diese Krankheit verursacht Symptome wie Chikungunya und geht mit hohem Fieber sowie starken Gelenkschmerzen einher. Die Heilung erfolgt meist spontan. Die Infektion erfolgt durch Stechmücken der Gattung Haemagogus, mutmaßlich in Stadtgebieten in den südamerikanischen Tropen oder Subtropen auch durch die Gelbfiebermücke Aedes aegypti.

Weltweit wurden nur sehr wenige Fälle schwerwiegender Komplikationen gemeldet.

Es handelt sich um eine Erkrankung mit einer Dauer von 3 bis 5 Tagen, wobei Arthralgie eine wichtige Folge darstellt, die Wochen oder Monate andauern kann. Die Behandlung des Bildes ist symptomatisch.

Die Namensbezeichnung bezieht sich auf die Region Mayaro auf der Insel Trinidad, auf der im Jahre 1954 das Virus erstmals nachgewiesen wurde.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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