Medizinische Vorbereitung für den Papstbesuch

Zum Besuch von Jorge Mario Bergoglio in Paraguay werden 1,5 Millionen Menschen erwartet, die das Land vorübergehend besuchen. Das Krankenhaus „Centro de Emergencias Médicas“ (CEM) ist bei Unfällen für die Erstvorsorge zuständig und der Direktor, Aníbal Filártiga, hat einen Notfallplan vorgestellt.

In der Zeit vom 10. bis zum 12. Juli wird der Papst in Paraguay sein und bereits ab dem 9. Juli wird man alle normalen Aktivitäten, wie geplante Operationen, aussetzen und sich allein auf mögliche Notfälle konzentrieren.

Es stehen 180 Krankenhausbetten, 50 Ambulanzfahrzeuge und 2 Helikopter mit intensiv-medizinischer Ausstattung zur Verfügung. Neben der normalen Belegschaft von 100 Personen, will man während des päpstlichen Besuchs das Personal um weitere 112 Ärzte und Krankenpfleger aufstocken.

„Als für die Sicherheit zuständige Organisation müssen wir uns für jede Art von Katastrophe vorbereiten. Es können massive Ereignisse auftreten, die unser gesamtes System auf die Probe stellen“, erklärte Filártiga in einer Pressekonferenz.

Der Arzt rief die Bevölkerung zur Besonnenheit während der Veranstaltungen auf, insbesondere beim Verzehr von Lebensmitteln in schlechtem Zustand und beim Umgang mit ansteckenden Krankheiten.

Die Patienten klassifiziert man nach Farbtypen. Grün bedeutet, das Leben ist nicht gefährdet, der Patient kann warten. Gelb bedeutet Lebensgefahr, aber nicht unmittelbar, der Kranke kann bis zu einer Stunde warten. Rot benötigt sofortige Behandlung.

Auf den üblichen Verkehrswegen will man die 50 Krankenwagen an neuralgischen Punkten stationieren. Die Maßnahmen laufen in enger Abstimmung mit dem Roten Kreuz, der freiwilligen Feuerwehr und dem Gesundheitsministerium.

Quelle: Última Hora

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1 Kommentar zu “Medizinische Vorbereitung für den Papstbesuch

  1. kommt eigentlich der Papst….oder die Pest nach Paraguay??? Die paraguayische Presse und TV-Medien sind voll voller Warnhinweise das man sich ja kaum noch traut aus dem Haus zu gehen…. Na ja, zu sehen wird der Papst wohl eh kaum, ueber 80.000 Feiwillige als lebendiger Schutzwall und das Papa-Mobil voller Priester….. Im TV kann man ihn dann wohl doch noch besser sein…fallst der Strom in Paraguay an den Papst-Tagen nicht total zusammenbricht….

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