Mehr als ein Fünftel ohne Meldenachweis

Nur unweit von Encarnación wurden Standesbeamte auf eine hohe Anzahl von nicht dokumentierten Einwohnern aufmerksam. Rund 20% erbaten zum ersten Mal eine Geburtsurkunde bzw. einen Personalausweis. In der Gegend leben viele Deutschstämmige.

Wie Itapúa Noticias mitteilte, wurde im Gesundheitszentrum der Ortschaft Capitán Miranda eine Aktion gestartet, die allen Bürgern Zugang zu Personalausweisen ermöglichen sollte. In und um diese Stadt leben sehr viele Deutschstämmige sowie Nachkommen von Belgiern und Ukrainern.

Innerhalb der wenigen Morgenstunden des gestrigen Donnerstags wurde 98 Personen bedient, von denen 44 einen abgelaufenen Personalausweis erneuern wollten. Außerdem kamen 21 Personen, die noch nie in ihrem Leben einen Personalausweis besaßen und weitere 10, die sich eine Geburtsurkunde zum ersten Mal ausstellen ließen.

Es muss jedoch auch angemerkt werden, dass in der Gegend auch viele indigene Gemeinschaften leben, wie beispielsweise nahe der Mautstation, km 26, wo sie selbst gefertigte Produkte anbieten, um sich das Überleben zu sichern.

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