Mehr staatliche Präsenz im Chaco gefordert

Filadelfia: Beim gestrigen offiziellen Einweihungsakt der Expo Trebol fielen ein paar mahnende Worte an die Regierung sowie den Präsidenten, der wieder einmal mit Abwesenheit glänzte.

Als einziger Regierungsvertreter wurde der Vizeminister für Viehzucht, Marcos Medina, in den Chaco entsandt. Die Organisatoren der Expo Rodeo Trébol erwarteten doch einmal die Präsenz des Staatspräsidenten, der leider in vier Jahren Amtszeit noch nicht einmal Zeit gefunden hat die Expo Rodeo Trébol offiziell einzuweihen. Anstatt dessen hat er andere Prioritäten.

Da Cartes auf Wahlkampftour ist, kann er nur da auftreten, wo Projekte einzuweihen sind, wie beispielsweise Sozialwohnungen. Im Chaco gibt es nur eine Baustelle, die Wichtigkeit hat und die in Cartes Regierungszeit nicht mehr fertig wird. Das Aquädukt. Demnach ist mit einem Besuch nicht zu rechnen.

Die Präsenz von Präsident Cartes hatte der arbeitenden Bevölkerung bei extremen klimatischen Bedingungen Rückhalt gegeben. Wir erwarten ihn jedoch noch bevor er sein Mandat ablegt“, sagte Egon Neufeld, Vorsitzender der Vereinigung Rodeo Trébol.

Neufeld sagte außerdem, dass er Cartes dankte für das Veto zum Gesetzesprojekt des Schuldenerlasses für Campesinos, weil er damit die ehrliche Arbeit prämiert. Obwohl die Chaqueños, wie sich die Chaco Bewohner nennen, genügend Gründe hätten um Sachen einzufordern, war nicht ein Einziger in Asuncion und hat die arbeitende Bevölkerung mit am arbeiten gehindert.

Mehr als 10.000 Besucher kamen bis zum Freitag sowie fast 2.000 Schüler aus dem Chaco, Asunción und Concepción, die keinen Eintritt zahlen brauchten.

Neufeld hob die tägliche Produktion hervor wie auch die moderne Technologie, die die Zone charakterisiert. „Hier fällt nichts vom Himmel, alles wird durch harte Arebit und Schweiß generiert, unter extremen klimatischen Bedingungen, ohne Hilfe der Regierung und unter hohem finanziellem Aufwand. Die Früchte dieser Arbeit kann man hier auf der Expo Trébol sehen“, so Neufeld.

Zum Abschluss beschrieb er die Transchaco als eine internationale Verbindung in beschämenden und gefährlichen Zustand. Er bat darum die línea norte zwischen Filadelfia und Loma Plata zu asphaltieren sowie ein IPS Krankenhaus für die Zone.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Mehr staatliche Präsenz im Chaco gefordert

  1. Wenn es schon sinlosz ist in Paraguay nach crediten fragen für den chaco, dann geht doch mall bitte zu Evo Moralles in Bolivien der wird euch schon mit freuden helfen, dann währet ihr bald der glanz und glück pils in südamerica.

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