Mehrfache Kieferbrüche nach brutaler Attacke in Diskothek

Asunción: Der 19-jährige Sohn des ehemaligen Clubpräsidenten von Cerro Porteño, Raúl Zapag Peña, wurde am Sonntag wegen schwerer Gesichtsverletzungen rund fünf Stunden lang operiert, nachdem er in einer Diskothek in Asunción brutal angegriffen worden war.

Der Name eines der mutmaßlichen Angreifer taucht in einem Polizeibericht auf, und der andere wurde in anderen konsultierten Quellen genannt.

Benjamín Raúl Zapag Gayet (19), Sohn von Raúl Zapag, dem ehemaligen Präsidenten von Cerro Porteño, wurde in den frühen Morgenstunden des Sonntags von einer Gruppe von Personen in der Diskothek “Morgan Warehouse” in der Straße Del Maestro und Rivarola im Stadtviertel Villa Morra in Asunción brutal attackiert.

Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge zwischen 2:00 und 4:00 Uhr morgens.

Raúl Zapag meldete den Vorfall gestern Nachmittag bei der Staatsanwaltschaft, und der Fall wurde dem Referat 10 unter der Leitung von Staatsanwalt Juan Carlos Ruiz Díaz vorgelegt. Bei der Polizei hat er dies jedoch nicht getan.

Der Klage zufolge erlitt der 19-Jährige mehrere Kieferbrüche und hatte auch eine abgelöste Netzhaut auf einem Auge. Das Opfer wurde in einem Privatkrankenhaus einer komplexen Operation unterzogen, die etwas mehr als fünf Stunden dauerte.

Aggressoren im Rugby-Team

Es stellte sich heraus, dass sie in einem Polizeibericht als Héctor Grau und Marcello Giovanni Fretes Laterra, auch bekannt als Chelo Laterra, beide Mitglieder der oben genannten Rugby-Nationalmannschaft, als mutmaßliche Täter identifiziert wurden.

Rodrigo “Coto” Nogués, Direktor der Unternehmensgruppe, die den Nachtclub Morgan verwaltet, sagte, der Vorfall habe sich in der Toilette des Clubs ereignet. Er erklärte mit der Familie Zapag eng zusammenzuarbeiten.

Der Geschäftsmann wies darauf hin, dass es keine Videoaufnahmen von dem Vorfall gibt, da es in den Toiletten keine Kameras gibt, wohl aber am Eingang. Auf diese Weise konnten sie die mutmaßlichen Täter identifizieren.

Zu dem, was er über das Motiv des Angriffs wissen konnte, sagte er, dass die Schläge nach Aussage des Opfers ohne Grund erfolgten. Benjamín Zapag verließ den Ort des Geschehens und hielt sich ein Auge zu.

Staatsanwalt Juan Carlos Ruiz Diaz berichtete, dass die Ermittlungen bereits aufgenommen wurden und noch andauern.

Als erste Maßnahmen schickte er offizielle Briefe an die Diskothek, damit diese die Bilder der Überwachungskameras weitergibt, und lud die Zeugen, die die Familie Zapag in ihrer Anzeige als Begleiter Benjamins angegeben hatte, für heute vor.

Was die Angreifer anbelangt, so sagte der Staatsanwalt, dass die Familie “einen Verdacht hat, wer sie sind, und wir werden dies mit dem Filmmaterial untermauern“.

Außerdem bat er das Krankenhaus um die entsprechenden medizinischen Berichte, um zu erfahren, wie schwer die Verletzung war und welche Behandlung durchgeführt wurde. Alle diese Elemente werden von der Staatsanwaltschaft im Rahmen der Ermittlungen analysiert.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Mehrfache Kieferbrüche nach brutaler Attacke in Diskothek

  1. Die Begründung wird darin liegen, dass er länger als 2 Sekunden die “falsche” Frau angeschaut hat.
    Offenbar war diese schon mit einem selbstbewussten Tätowierten oder Bodybuilder leirt.

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    1. Na schau. Wenn das der böse zardoz geschrieben hätte… wären hier schon 6 däumchen nach unten obwohl oder gerade weil er natürlich recht hat.
      Es ist länger her, aber 2 solcher fälle sind mir im bekanntenkreis quasi als augenzeuge untergekommen und von anderen gehört. Immer nach dem gleichen muster. Krankenhaus, prozess, gericht und Kosten für den Mann. Auch wenn Frauen nicht alleine schuld sind, geht es eben so nicht weiter wie jetzt. Die Geschlechtertrennung und alte ordnung erneuern sich von selbst. Diese verhindern nämlich das meiste. Manche Männer brauchen etwas länger und erst einen richtigen schaden zumeist finanzieller natur, aber am ende verstehen es alle.

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  2. Diese Zapags sind übrigens eine schwerreiche Unternehmerfamilie, Importeur von Kraftstoffen und Besitzer der Copetrol-Tankstellen und bauen nun auch eine Zellulosefabrik, siehe auch hier: https://wochenblatt.cc/paraguay-heinzel-group-wird-strategischer-investor/
    Wenn sich Gut betuchte in Schickimicki-Diskotheken unter starkem Drogeneinfluss zusammen schlagen, ist mir das eigentlich ziemlich egal, aber diese immense Brutalität erstaunt einen ja doch.
    Nicht wenige Leute im Autoverkehr Asuncions haben sich ja auch nicht unter Kontrolle und neigen auch zu solchen Aggressionen.

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  3. Der Papa hat gehört auch zu denjenigen, die genügend Plata haben, um hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei zu bezahlen, damit diese auch motiviert sind aus der Hängematte zu steigen. Auch akzeptiert die hiesig Prästeinzeit-Vollprofi-Kindergartenstaatsanwaltschaft keine Anamnese vom privaten Spital. Hätte er sich im öffentlichen Spital hinten anstellen sollen, wie jeder andere auch.

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