Mehrwertsteuersenkung für Motorradmontierer beschlossen

Asunción: Am gestrigen Nachmittag unterzeichnete der vorübergehende Präsident des Landes, Federico Franco, das Dekret N° 8932 womit die Mehrwertsteuer für Baugruppen von Motorrädern, die aus China stammen, auf 4% sinkt.

Vorausgegangen war Dekret N° 8686 vom 4. April 2012 durch welches Fernando Lugo den Steuersatz von einst 10 auf 100% erhöhte um die Staatskasse jährlich um etwa 10 Millionen US-Dollar mehr zu füllen.

Folge dessen wäre der Wegfall von tausenden Arbeitsplätzen und Umsatzrückgänge, so die Produzenten der Zweiräder. In diesen Tagen sollte der Preis der Motorräder von 7 bis 17%, je nach Modell angestiegen.

Durch ein Treffen am vergangenen Freitag zwischen Franco und den Vertretern der Branche wurden Lösungen zur Vermeidung gesucht und gestern das erste Dekret außer Kraft gesetzt.

Jorge Samaniego, Präsident der Kammer für Motorradmontierer (Cipama), sagte sehr zufrieden zu sein und dankte für die Entscheidung der Regierung und im speziellen Federico Franco. Mit dieser Entscheidung wurden 1.500 Arbeitsplätze langfristig gesichert.

(Wochenblatt / Abc)

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13 Kommentare zu “Mehrwertsteuersenkung für Motorradmontierer beschlossen

    1. Da haben sich die Schweizer schon aufgeregt, aber nicht alle. Die gesamte Lebensmittelbranche profitiert davon, die Hottelerie… aber was solls, die MWSt ist dort ohnehin tiefer als hierzulande, und die Lebenshaltung sonst exorbitant.

  1. In Deutschland gibt es auch verschiedene Mehrwertsteuersätze. Nur Deutschland hat fast 2 Billionen Euro „Miese“ und es werden täglich mehr. Paraguay als Bananenrepublik 5 Millarden Dollar „Gute“. Wo sind den da die besseren Politiker ??? Mal darüber nachdenken.
    Hier ist die Entscheidung für Arbeitsplätze gefallen und das ist gut so. In DE wurden für Opel zum Beispiel -zig Millionen Euro an Steuergelder verschwendet. Was hat es genutzt? nichts.

    1. Das es verschiedenen MWST Sätze gibt ist doch nicht der Punkt, es geht doch vielmehr darum das hier jeder glaubt machen zu können was er will !!!

      Ohne jede politische Richtung, nur nach dem eigenen Interessen orientiert und das in fast allen Bereichen.

      Leitfaden für die Staatsführung :

      Keiner macht was er soll,
      jeder macht was er will,
      aber ALLE machen sie mit !
      .

    2. Sie verwechslen die Deutschen Staatsschulden mit den Devisenreseven der Paraguayschen Nationalbank.Auch Paraguay hat Staatsschulden.

      1. Staatsschulden zum 31.03.2012 von 2,24 Mrd Dollar und Devisenreserven von 5 Mrd Dollar. so sieht die Bilanz aus. Na wie froh wären da die Griechen.

  2. Hier wird wieder mal gelaestert und gelaestert…wer von Euch bezahlt hier Steuern ? Wahrscheinlich keiner! Aber immer wieder auf die Paraguayos schimpfen, laestern und schlecht reden! Was wollt Ihr dann in der „Bananenrepublik“ ??

    1. Nun , dazu möchte ich nur soviel sagen, als ich nach Paraguay gekommen bin, das ist allerdings schon etwas länger her, da gab es solche „Spielchen“ nicht.

      Da gab es noch wesentlich mehr „Rechtssicherheit !

      Zudem habe ich nicht behauptet das Paraguay schon eine „Bananenrepublik“ ist, aber es ist auf dem besten Weg.

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