Mennoniten von der EPP bedroht

Agenten der Joint Task Force (FTC) untersuchen die Entdeckung von zwei Manuskripten die von der paraguayischen Volksarmee (EPP) stammen sollen. Sie wurden in der Kolonie Rio Verde, Departement San Pedro, entdeckt.

Die Schriftstücke wurden in einem Maisfeld zwischen Bewässerungssystemen gefunden. Diese sind durch 15 Kugeln unterschiedlichster Art schwer beschädigt worden. Laut den Ermittlern seien Kaliber von 5,5 mm, 7,62 mm und 9 mm zum Einsatz gekommen. In den Schreiben fordern die Bekenner den Stopp der Entwaldung sowie sollen Wasserläufe und Bäche in einem natürlichen Zustand bleiben. Im Falle der Nichtbeachtung erfolge eine Höchststrafe der revolutionären Gerechtigkeit.

In einer weiteren Passage aus den Dokumenten heißt es: “Die Herren der mennonitischen Gemeinden in unserem Land haben die besten Ländereien und große Flächen. Im Gegenzug haben tausende von paraguayischen Bauern nur ein kleines Stück Land und müssen ihre Familien ernähren. Sie (die Mennoniten) kommen in unsere Land, entwalden es und verunreinigen mit Agrochemikalien unser Land, Luft und Wasser“. Des Weiteren behaupten die Verfasser in den umliegenden Gemeinden sei die Gesundheit tausender Kinder gefährdet durch die Sprühnebel der Chemikalien und beeinflusse die traditionelle Ernte.

Mittlerweile beklagen die Mennoniten das mangelnde Interesse der Behörden solche Vorfälle zu verhindern. Sie betonen, auch sie würden nur ihrer Tätigkeit nachgehen und tragen vor allem zum wirtschaftlichen Wohlstand im Lande bei.

Quelle: Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Mennoniten von der EPP bedroht

  1. Gewalt ist keine Lösung von Problemen.
    Das die Gesundheit tausender Kinder der Menschen gefährdet durch die Sprühnebel der Chemikalien ist un bestritten. Wasser als eines der wichtigsten Leben damit vergiftet.
    Ob der wirtschaftlichen Wohlstand im Lande von der Industrielen Landwirtschaft abhängt muss man bei den wenigen Beschäftigen in Frages tellen. Umsatz na ja, Arbeitskräfte nicht so doll!
    Es besteht eine einseitige Abhänigkeit vom Weltmarkt, das kann ganz schnell in die Hose gehen.
    “Die Herren der mennonitischen Gemeinden in unserem Land haben die besten Ländereien und große Flächen. Im Gegenzug haben tausende von paraguayischen Bauern nur ein kleines Stück Land und müssen ihre Familien ernähren.“
    Hier legt Schreiber wirklich den Finger auf die große Wunde in Paraguay, die einen paar % haben alles und die Mehrheit der Landbevölkerung nicht das schwarze unter den Fingernagel.Hier muss sich was ändern liebe INDERT, Landreform.Wenigstens halbwegs

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