Miete als Option, um weiterhin in der Stadt zu leben

Asunción: Das Wohnen und Leben in der Hauptstadt von Paraguay kann teuer sein. Wer kein Eigentum besitzt, für den bleibt die Miete als Option, um nicht umziehen zu müssen.

Angesichts der Unmöglichkeit, Hypothekendarlehen zu erhalten, die den Zugang zu ihrer eigenen Wohnung erleichtern, haben Bewohner in Asunción keine andere Wahl, als zu mieten, um weiterhin in der Nähe ihrer Arbeitsplätze, der Schulen ihrer Kinder oder ihrer Angehörigen zu leben

Für Raul Constantino, Präsident der paraguayischen Kammer für Immobilienentwicklung (Capadei), bleibt die Miete eine Alternative und ein sehr gutes Anlageinstrument, das Großinvestoren ermutigt, Wohnungen zu kaufen, um sie erneut weiter vermieten zu können.

Zuvor bezog sich Constantino auf die Kosten der Mieten, mit denen die mittlere Bevölkerungsschicht konfrontiert sein muss, um in den Vierteln mit einem hohen Grad an Immobilienentwicklung zu leben.

Las Mercedes und Jara sind zwei traditionelle Stadtviertel in Asunción, in denen die alten Häuser einer großen Anzahl von Wohnhäusern Platz machten.

In diesen Stadtteilen liegt der Grundmietpreis für ein Single Appartement bei rund 2.000.000 Guaranies monatlich. Während bei den Zwei-Zimmer-Wohnungen Preise zwischen 3.000.000 und 5.500.000 Guaranies anfallen. „Und ich spreche hier von zwei Schlafzimmern, weil es die Typologie ist, die eher für die Mittelschicht geeignet ist“, sagt Constantino.

Drei-Zimmer-Wohnungen seien schon viel teurer, betont Constantino, denn es handelt sich um Liegenschaften, die vor allem im Bereich der Straße Santa Teresa, einer Unternehmensachse, entwickelt wurden.

Er fügte hinzu, dass laut der Zone die Mieten von Dreizimmerwohnungen in US-Dollar sehr hoch sein können. „In den meisten Fällen sind die Mieter Ausländer, Führungskräfte multinationaler Unternehmen oder Diplomaten“, sagt er.

Die Lage ist für die Mietpreise entscheidend. So gibt es im Stadtviertel Jara und Las Mercedes Wohnungen mit Preisen von 3.500.000 Guaranies monatlich, während in der Nähe von Shopping del Sol, La Galería, Zentralbank und Villa Morra 4.500.000 Guaranies anfallen können.

Schnäppchen, die etwas günstiger sind findet man immer wieder, wenn man sich etwas umsieht, wie sie auf dem Beitragsbild abgebildete Wohnung im Stadtteil Villa Morra. Sie umfasst 100 qm hat vier Schlafzimmer und kostet 2.500.000 Guaranies.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Miete als Option, um weiterhin in der Stadt zu leben

  1. Lieber im Zelt im Chaco als neben einem Buen Educado Wand an Wand, ich meine, da wo ich her komme wohnte ich auch in Mietwohnungen, und diese waren schon Mal Educados, wie wird das wohl sein in einer Mietwohnung Wand an Wand neben einem mit 7 bis 11 Uhr Buen Educado hausen zu dürfen? Kann es mir vorstellen, aufs selbst erleben zu dürfen verzichte ich dankend.

  2. ich dachte ab ca 7-8 Mio gehört man zur Oberschicht, wie sollte sich dann die Mittelschicht Wohnungen zwischen 3-6 Mio ieisten können??? Ok, frisst man eben den ganzen Monat nur noch Müll, um seine Miete zahlen zu können.
    Notfalls Minikredit zu 500% / jährlich aufnehmen. Bei einem Dieselanteil der leicht über dem Sauerestoffanteil in der Luft liegt, braucht man sich auch keine Gedanken um die Rückzahlung des Kredits oder Ausbildung der Kinder zu machen. Schade. Eigentlich mag ich Asuncion. Wenn ich nur nicht nach einem Besuch 3 Tage Diesel schmecken würde. Aber was solls. Hauptsache jeder kann billig mit seinen zusammengeflickten Dieselpickup zur Bodega um die Ecke düsen. Ohne Rücksicht auf Fußgänger versteht sich. Den Motor kann man während des Einkaufs zwar nicht abstellen, weil die Kiste dann nicht mehr anspringt, aber Papa bewegt sich eh nicht gerne. Da bezaht man auch gerne mal etwas mehr für Sixpack Wasser mit Alk bei Biggi-to-go, oder Biggi-to-drive. Natürlich erst nachdem man sich bei McDoof oder BurgerRotz den Wanz vollgefressen hat. Ist das Kultur, oder kann das weg?
    Hamburg-Paris-Asuncion-Ruhrgebiet. Alles der gleiche Schmarn. Aber liebe Paraguay Interessenten, lasst euch nichts ausreden. Es gibt auch schöne Ecken in Paraguay. Vorzugsweise dort, wo es keine oder so wenige Menschen wie möglich gibt.

  3. Bevor ich eine Immobilie kaufe, um sie zu vermieten, verschenke ich das Geld lieber.
    Soviel Miete kann man gar nicht verlangen, daß es reichen würde, die Schäden zu beheben, die die Mieter anrichten.

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