Migrationsbehörde überprüft Dokumente von Ausländern

Asunción: Die paraguayische Migrationsbehörde informiert darüber, dass Inspektoren der Institution die Aufenthaltsgenehmigungen bzw. Pässe mit Einreisestempel von Ausländern überprüfen werden. Dies soll an verschiedenen Orten des Landes durchgeführt werden, laut der Veröffentlichung der staatlichen Einrichtung.

Die Durchführung der Kontrolle sei reine Routine. Verstöße werden laut Bußgeldkatalog der Institution geahndet.

Damit sollen die Ausländer im Land, die keine gültigen Papiere haben gezwungen werden, diese zu beantragen bzw. sich Stempel zu holen. Ein Tourist darf für maximal 90 Tage (nicht 3 Monate) ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land verweilen.

Jeder Verstoß, der eine Strafe nach sich zieht soll mit registrierten Strafzetteln belegt werden.

(Wochenblatt / Abc)

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6 Kommentare zu “Migrationsbehörde überprüft Dokumente von Ausländern

  1. Kaufmännisch gerechnet hat ein Jahr 360 Tage, somit entsprechen 90 Tage 3 Monate. Von daher ist die 3 Monatsrechnung gar nicht mal so abwegig. Nimmt man jetzt die Monate Februar – März – April, kommt man auf 89 Tage ohne Schaltjahr. Bei den Monaten Juni – Juli – August sind es dann 92 Tage. Von daher sollte doch jeder selbst nachrechnen wann die 90 Tage abgelaufen sind.

  2. das die Dokumente überprüft werden ist gut, aber was ist mit den Dokumenten, die sich die Leute durch Schmiergelder verschafft haben, weil sie die nötigen Papiere wie, polizeiliches Führungszeugnis, Interpolzeugnis ec. ec. wegen anhängiger Delikte nicht bekommen konnten.

  3. @Rebecca

    „Dokumenten, die sich die Leute durch Schmiergelder verschafft haben“

    -> Diese Leute haben ja bereits bezahlt!
    Bei der Aktion jetzt geht es ja in erster Linie um mehr Einnahmen; einerseits durch Strafzettel, andererseits um mehr Anträge für Papiere.

  4. Endlich wurde für die Nicht-Dokumentierten die Möglichkeit geschaffen, ihren Aufenthalt zu legalisieren. Diese „indocumentados“ gibt es auch nur, weil viele schon bei der Einwanderung auf Anraten anderer Landsleute bzw. paraguayischer Freunde sich niemals um Dokumente gekümmert hatten. Bei vielen vergingen Jahre, und als sie sich dann endlich entschieden, ihre Dokumente zu machen, war dies dann aus finanziellen Gründen gar nicht möglich, da eine Strafe bezahlt werden musste, die sich nach der Anzahl der Tage des illegalen Aufenthaltes im Lande richtete. So hätte die zu bezahlende Strafe in einigen Fällen nicht aufbringbare Beträge erreicht, so dass man eben entschied, die Situation so zu belassen. Jetzt besteht für diese Leute die Möglichkeit, ihre Dokumentation zu einem annehmbaren Preis in Ordnung zu bringen.

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