Asunción: Das Gesundheitsministerium meldete für das bisherige Jahr 2026 insgesamt 31 Todesfälle aufgrund von Komplikationen durch Atemwegsviren, wobei der aktuellste Fall aus der vergangenen Woche stammt. Zudem befinden sich derzeit 187 Patienten wegen schwerer akuter Atemwegsinfektionen in stationärer Behandlung.
Laut dem jüngsten Bericht der Gesundheitsüberwachung wurden 18.436 Konsultationen wegen Atemwegsbeschwerden verzeichnet. Dies entspricht einem Rückgang von 4 % bei der Zahl der Patienten, die einen Arzt aufsuchten. Aktuell zirkulieren landesweit Rhinoviren, Adenoviren, Parainfluenza und Influenza.
„Im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 wurden laut aktualisiertem Bericht 31 Todesfälle durch Atemwegsviren bestätigt. Einer der Verstorbenen stammt aus der letzten Woche; es handelt sich um einen Fall im Zusammenhang mit Rhinoviren“, heißt es im Detail.
In der letzten Woche wurden zudem 187 Krankenhauseinweisungen wegen schwerer akuter Atemwegsinfektionen registriert, was einen Rückgang von 17 % im Vergleich zur Vorwoche bedeutet. Die höchste Belastung bei den Krankenhauseinweisungen liegt weiterhin bei der Gruppe der über 60-Jährigen (32 %), gefolgt von der Altersgruppe der 5- bis 19-Jährigen (18 %).
„13 % der hospitalisierten Patienten benötigten intensivmedizinische Betreuung“, hieß es weiter. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, von Selbstmedikation abzusehen, da diese zu Komplikationen führen könne. Stattdessen solle bei Symptomen die nächstgelegene Gesundheitseinrichtung aufgesucht werden, um eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung zu erhalten.
Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv














