Mit 40 in Rente

Asunción: Das Eintrittsalter bei den Renten soll deutlich sinken und die Bezüge auf eine Million Guaranies pro Monat ansteigen. Gegner sehen bei dem Projekt nur ein Wahlkampfgeplänkel.

Der Abgeordnete Édgar Ortiz hat das Vorhaben von José Ledesma ein populistisches Zirkusprojekt genannt. Ledesma schlug vor, dass die Altersrente auf eine Million Guaranies pro Monat angehoben werden soll. Zudem sinkt das Eintrittsalter auf 60 Jahre.

„Für mich ist das ein populistisches Thema. Ich bedauere, dass ein Kollege so ein Projekt vorstellt, das die menschliche Intelligenz beleidigt“, sagte Ortiz.

In sieben Jahren wurde das Budget bei den Rentenbeiträgen auf 84.000 Millionen Guaranies erhöht, jetzt soll es in 30 Tagen vervierfacht werden.

„Ich werde einen Antrag einreichen, bei dem man mit 40 in Rente gehen kann. Mal sehen wer dann der Clown im Kongress ist“, sagte Ortiz. Er war der Meinung, dass das Repräsentantenhaus den Vorschlag gar nicht diskutieren solle um nicht die “armen Großeltern“ zu täuschen. Das Thema steht jedoch heute auf der Tagesordnung.

Wochenblatt / Hoy

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9 Kommentare zu “Mit 40 in Rente

  1. Wie unsere Linken in Euiropa! Wir sind ja sooo sozial! Es ist zwar unbezahlbar, aber soooo fortschrittlich!
    In PY gehen Polizisten nach 30 Jahren in Rente, bei den Lehrerinnen sind es zum Teil nur 20 Jahre. Das ist natürlich mörderisch!

    1. Milliarden und aber Milliarden für Zockerbanken, Miliarden und aber Milliarden für Griechenlandhilfen, Milliarden und aber Milliarden für die Bundeswehr, Millionen und aber Millonen für Flüchtilinge. Kein Problem – das Geld ist da. Keiner fragt, woher es kommt. Es ist eben einfach da. Geld für Schulen, Bildung, Altenpflege oder Rente Wer soll das bezahlen? Woher soll das Geld kommen ? Man kann doch nur ausgeben, was man eingenommen hat !

  2. Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? Mit 40 in Rente: Ein Witz? In der Schweiz geht man als Frau mit 64 und als Mann mit 65 in Rente. Um die volle Leistung beziehen zu können, muss 43, resp. 44 Jahre durchgehend 100 % gearbeitet worden sein.
    Wie soll Paraguay überhaupt mal vorankommen bei solchen irrwitzigen Ideen?
    Das System muss ja nicht genau so sein, wie in der Schweiz, doch etwas länger arbeiten könnten die Leute auch in Paraguay.

  3. Wenn diese dann überhaupt arbeiten. Denn auf Raub und Klau gibt es, soweit ich weiß noch keine Rente. Außerdem denke ich mal das daß nur für „schwer arbeitende “ Politiker und Staatsangestellte gelten soll, die eine Wahlperiode überstanden haben und keine Lust mehr haben, da Sie ja noch viele andere Einnahme quellen haben.

  4. Die Frage ist, wer soll in Zukunft die Rente für die mehr als 300.000 unproduktiven Staatsangestellten bezahlen. Aber das fragt ja niemand und rechnen kann man bekanntlich nicht im Land. Möglicherweise denkt man. Das Volk bekommt die Krumen die vom Tisch fallen und vielleicht auch einmal eine Kopfwehtablette mehr bei IPS.

    1. Kein Problem, man druckt eben neue Banknoten oder macht noch mehr Schulden. 1989 als Stroessner gestürzt wurde stand der US$ auf Gs.1.000.- und heute? Um eine Wahl zu gewinnen versprechen die Politiker alles und das dumme Stimmenvieh glaubt es eben und gibt seine Stimme dem Politiker der ihm am meisten verspricht. Das ist nun mal überall so in jeder Demokratie.

      1. Wer auch immer hier die Druckmaschine benützt, das muss alles bezahlt werden.Es ist klar,das vor den Wahlen alles versprochen wird,genau so wie es hinter her noch schneller gebrochen wird..
        Wenn das Stimmvieh das nicht begreift dann wird es nach den Wahlen es merken. Man kann nur das ausgeben was man hat,Taume sind Schäume und beim Aufwachen schnell verschunden.

  5. Um den ganzen Betrug zu verstehen sollten alle Paraguayer mit kuenstlicher Intellignez versorgt werden! Durch die Lehrer, mit gekauften Universitatestiteln, ist die Weitergabe von Intelligenz nicht moeglich, da die Lehrer sowieso mit 30 in den Ruhestand gehen und den Titel aber erst mit 33 abbezahlt haben! Sie erhalten die Ruhestandsurkunde mit dem Titel “ Ruhe weiter“

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