Mit aller Gewalt

Luque: Seit rund 18 Monaten ist ein 68 Hektar großes Grundstück der Copaco von Landlosen besetzt, die seit heute Morgen von 1.800 Polizisten gezwungen werden, die Fläche zu verlassen. Behausungen werden zurückgebaut.

Um 07:00 Uhr begannen die fast 2.000 Polizisten rund 1.200 Familien von dem Grundstück zu vertreiben, die sich pünktlich zur Wahlkampfzeit da ansiedelten. Die Anführerin der Besetzung erklärte, erst abzuziehen, wenn sie den Grundstückstitel sieht, in dem die Copaco eingetragen ist.

Die Besetzer sind nicht erfreut über die Polizeipräsenz. Bei den Versuchen sich zu wehren wurden wenigstens 2 Polizisten verletzt. Ebenso nahm man auch 2 Unruhestifter fest. Die Aktion wird voraussichtlich bis in die frühen Nachmittagsstunden andauern. Der leicht einsetzen Regen sorgte unter anderem dafür, dass die Besetzer träge wurden. Blauhelme und berittene Polizisten sind genauso vor Ort wie Spezialeinheiten der FOPE.

Das besagte Grundstück erstreckt sich zwischen den Ortsteilen Isla Bogado, Cañada San Rafael und der Ansiedlung “12 de Junio Héroes del Chaco”.

Wochenblatt / Abc FM / Telefuturo

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7 Kommentare zu “Mit aller Gewalt

  1. Ich hab selten so viele Fehler in einer Digitalen Zeitung gesehen wie ich sie Täglich im Wochenblatt sehe. Durch schlechte übersetzung kann man den ganzen Artikel oftmals sehr leicht missverstehen. Das ist schade, denn eigendlich ist es schon praktisch das man Paraguay Nachrichten auch auf Deutsch lesen kann.

  2. Das sind wie in der BRD die Antifa von Linken und Grünen genutzte Terrorgruppe ,so auch hier diese Landlosen (Hahahahah) von Linken Polit Gesindel geschickte Verbrecher!!
    Hartes gnadenloses Vorgehen kann nur so die Rechte der Landbesitzer stärken. Menschenrechte spielen da eine Untergeordnete Rolle. Denn diese Landlosen Verbrechen halten es überhaupt nicht mit Menschenrechte. Nur Stroessner ist mutig gegen diese Linke Pack vorgegangen,ein wirklicher Held und Beschützer der Aufrechten Menschen!!!

    1. @Asgard980
      Das können sie sehen wie sie möchten ob Rot-Grün-Braun oder Schwarz.
      Das Land ist im Grunde von der Fläche unter wenigen groß Agrarier verteilt.So Konzentriert in keinen Land Südamerikas
      Fakt ist solange der Saat nicht anständige Gesetze macht wird es diese Land-plage geben.
      Da hilft kein Strafgesetzbuch,keine Polizeigewalt,das Problem bleibt,hier muss sich in der Landvergabe etwas ändern.
      Keine Schenkungen,das Land wird nur selbst zur begrenzten Nutzung überlassen.Ackerbau, ja,Rodung nein.Es bleibt Staatsland, harte Strafen bei Rodungen,kein Verkauf möglich.
      Dann hört diese Organisierte Kriminalität sofort aus.Richtige Campesinos die gibt es auch, die nur möchten Arbeiten.Von ihrer Hände arbeit mit der Familie leben. Die sind gleich aussortiert,die Versorgung im Land durch das Land wäre eine andere.Das haben ja selbst die von ihnen heiß geliebten Kommunisten im Arbeiterparadies so genützt um die Versorgung nach den letzten Krieg durch die Neubauern, später mit Kleingärten/Schrebergarten zu stabilisieren.

  3. In der Stadt Luque hätten diese Kriminellen es gerne Land geschenkt zu bekommen. Sonst noch Wünsche? Der Staat ist ja bereit denen Land zu schenken, aber die nehmen ja nicht alles. Der Staat hat denen ja bereits Land geschenkt, aber sie haben es ja wieder verkauft, besitzen heutzutage nichts mehr und warten mit Handlungen, die gegen geltendes Gesetz verstoßen, dass man ihnen wieder Land schenkt.

  4. Ist schon komisch, bei staatlichen Betrieben und Ländereien geht es, warum nicht bei privaten Ländereien? Man bekommt keine Hilfe. Dieses “ Pack“, gehört des Landes vertrieben.

  5. Wie recht Ihr alle habt!
    In der Reserva para Parque Nacional San Rafael 73000 Ha. sind hunderte von Haeuser gebaut, mehr als 50 Holzkohlenoefen in betrieb ein dutzend Traktore wo Baumstaemme schleppen und jeden Abend mehr als 10 Camions wo geladen mit Edelstaemme die Reserve verlassen. Dazu dutzende von kleinen Rodungen. MADES schaut weg, INFONA schaut weg die Regierungen von Itapua und Gaazapa schauen weg und die Grundstueck Eigentuemmer koennen nichts machen weil die Regierug einfach wegschaut.

  6. Land geschenkt bekommen und wieder Landlos, da veräußert……. Paraguay ist ja selber Schuld. Verstehe die Hausgemachten Probleme der Schwachköpfe nicht. Warum macht man sie zu Eigentümer für die geschenkten INDERT Ländereien? Besitzer ist ausreichend. Zweck bestimmendes Nutzungsrecht reicht aus, was großzügig genug ist. Danach fällt es wieder zurück an den Ursprung. In welchen Land bekommt man sonst noch Land geschenkt?

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